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Adé Adébar, auf Wiedersehen im nächsten Jahr (21.8.2018)

Seit Sonntag wurde er nicht mehr gesichtet, unser Jean-Jacques, nun ist der Storchensommer im Ostertal vorbei. Und auch die Ottweiler Blieswiesen sowie unsere Göckelstörche bei Schlotterbecks sind auf dem Zug nach dem Süden.

Zuerst hat sich Jungstorch Peter aus dem Ostertal auf den Weg gemacht, am letzten Samstag war auch Lady Gaga nicht mehr zu sehen. Wo sie ihre Flüge hinführen, wissen wir nicht, aber Vermutungen dürfen wir anstellen.

Zunächst zu Jungstorch Peter: Er hat sich zeitlich acht Tage vor seinen Eltern auf den Weg gemacht und sich wahrscheinlich zunächst mit anderen Junggruppen getroffen, entweder im nahen Glastal bei Theisberstegen, in den Homburger Bleigießen oder in der Vorderpfalz bei Bockenheim/Landau. Dort nämlich treffen sich jedes Jahr im August/September in den angrenzenden gefluteten Queichwiesen hunderte der imposanten Zugvögel, um gemeinsam über Frankreich, Spanien, Gibraltar, Marokko bis nach Mauretanien oder in die Sahelzone fliegen und dort bis zum Januar/Februar zu überwintern.
 
Die meisten Weißröcke allerdings bleiben gleich auf den riesigen Müllhalden in Spanien oder Portugal "hängen", weil ihnen dort in den Wintermonaten ein reicher Tisch von Abfällen gedeckt ist und sie im Frühling nicht zu weit zurückfliegen müssen. Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil gegenüber den Langstreckenzehern, denn wer zuerst am Nest ist, ist Hausherr und kann erfolgreich um eine Partnerin werben.

Lady Gaga hingegen scheint weiter zu fliegen, diese Annahme wird gestützt durch ihren späten Rückkehrtermin,
der in diesem Jahr auf den 8. März fiel, wohingegen wir bei  Jean-Jacques vermuten dürfen, dass er womöglich nicht einmal bis Spanien geflogen ist, sondern sich vielleicht im Elsass (z.B. bei Hunawihr) aufgehalten hat, wo es viele Stellen gibt, an denen die "Lagerstörche" (so nennt man die Zurückgebliebenen) im Winter durchgefüttert werden. Indiz für diese Annahme war seine ungewöhnlich frühe Rückkehr in diesem Jahr, wo er bereits am 31. Januar auf dem Werschweiler Horst gesichtet worden war.

Es war wieder einmal ein ereignisreiches, aufregendes und an aufrüttelnden Ereignisse reiches Storchenjahr, das uns immerhin 4 Jungstörche im Ostertal und mehr als 30 beringte Jungstörche im Saarland gebracht hat; laut Aussage von Dr. Norbert Fritsch vom Neunkirchen Zoo war 2018 das erfolgreichste Storchenjahr im Saarland seit den Aufzeichnungen. Behalten wir die sympathischen Stelzvögel in unserem Herzen und freuen wir uns auf die Rückkehr in 2019.

Aktion Storch und der Rotary Club St. Wendel Stadt sowie der BNO Ostertal bedankt sich bei den vielen Interessenten und Helfern und wünscht weiterhin Sympathie und Unterstützung für unsere Störche.

P.S.. Unserem Jungstorch Paul geht es in Alschbach bei Blieskastel gut, er wird wohl im Saarland in sachkundiger Obhut überwintern. Aktion Storch bleibt in Verbindung!

 

Peter allein Zuhaus - Jungstorch Paul in sicherer Obhut (24.07.2018)

Aktion Storch-Reporter findet bei Rückkehr aus Kurzurlaub leeres Storchennest vor.

Am vorigen Freitag überschlagen sich die Nachrichten am Werschweiler Storchenplatz. Unser Naturschutzbeauftragter, Peter Volz, findet bei seiner Kontrollfahrt ins Storchenrefugium den Werschweiler Horst verwaist vor. Kein Adebar in Sicht. Aha, also doch ausgeflogen. Erleichtert stellt er nach einer Umschau fest, dass sich die beiden Jungstörche, Peter und Paul in den Wiesen an der Oster tummeln und nach Essbarem stochern. Also scheint die Flügelverletzung doch nicht so gravierend gewesen zu sein, wie angenommen. Erleichtert fährt unser BNO-Aktiver davon.

Als er allerdings am späten Nachmittag einen weiteren Kontrollgang macht, muss er feststellen, dass unser Paule noch immer in den Wiesen steht und offensichtlich nicht in der Lage ist, den Horst anzufliegen. Mehrmalige Versuche mit tätiger Unterstützung seines älteren Storchen-Bruders - Peter - schlagen fehl. Er schafft es nicht, endgültig vom Boden abzuheben, auch nicht mit Anlauf auf der Wiesenkuppe.

Die Lage ist eindeutig: Der Jungstorch hebt nicht ab und muss vor Einbruch der Dunkelheit in Verwahrung gebracht werden. Auch schließen die anwesenden Storchenexperten aus, dass Paul selbständig den Wegzug ins Winterquartier bewerkstelligen kann. Jetzt beginnen hektische Telefonate um Abklärung über das weitere Vorgehen und den Verbleib des flügellahmen Paule.

Peter Volz kommt mit den Telefonanrufen nicht recht weiter und so beschließt man in der Runde der HELFER, die zwischenzeitlich auf zehn Personen angestiegen ist, den Storch mittels eines Wurfnetzes - wie in der Ornithologie bei Rettungsaktionen üblich - den Storch so behutsam wie möglich zu binden. Im Dorf findet sich ein zusätzlicher Helfer, der sein Gerät zur Verfügung stellt.

Gemeinsam und behutsam nähern sich die Helfer dem Storch, der mittlerweile an der Hangböschung zur Landstraße an der Oster steht und werfen das Netz über den verdutzten Vogel, der sich durch einen zusätzlichen beherzten Sprung einer Helferin festnehmen lässt. Paule wird in einen präparierten Umzugskarton gehievt und mittlerweile ist auch ein Verbleibsquartier ausgemacht worden. Peter Volz fährt, begleitet von seiner Gattin Gertrud, am Abend gegen 21.00 Uhr nach dem Bliesgauörtchen Alschbach, wo Martin Hirsch eine staatliche Pflege- und Vogelstation unterhält und noch ein Zimmer frei hat.

Mittlerweile ist unser verletzter Paule in guten Händen, der Flügel ist fachmännisch geschient und es besteht sogar laut Auskunft die kleine Hoffnung, dass er in diesem Jahr doch noch den Wegzug schafft. Und wenn nicht, dann kann der Vogel in sicherer Obhut das nächste Frühjahr abwarten, bis er endgültig wieder in die Freiheit entlassen werden kann.

Besonderer Dank gilt neben Martin Hirsch und Peter und Gertrud Volz den Ostertäler BürgerInnen Doris Zimmer, Klaus Zimmer, Hermann Fell, Uschi Schmidt, Gabi Gossert, Ralph Engelbert, Manfred Schneider, Kurt Zimmer und Monika Mohr.
Das nennt man tätige Nachbarschaftshilfe für unseren Ostertäler Storch Paul. Danke.

Nachtrag: Als der Aktion-Storch Reporter von seiner Reise zurückkehrt, steht Peter (der Storch) allein zu Hause und scheint noch immer Ausschau zu halten, entweder nach seinem Bruder oder den Eltern, die noch immer kräftig beifüttern! Viel Glück dem Jungstorch Peter und seinem flügellahmen Paule.

Foto: Hier waren es noch drei (Peter, Paule und Mama Lady Gaga mit Storchenfeder im Schnabel)

 

Erstflug! Paul will es wissen - spannende Tage in Werschweiler (14.07.2018)

Jetzt wird es spanend rund um den Werschweiler Storchenhorst, denn unser Sorgen-Jungstorch Paul will es - trotz gebrochener Hand - jetzt endlich wissen. Klappt es mit dem Fliegen oder muss er gerettet werden? Aktion Storch hat die Flugübungen am Nest beobachtet und sagt: Es kann klappen!! Ein paar Opfer hat der Junge schon hingelegt und sein Bruder Peter hat ihm schonmal vorgemacht, wie das geht.
Der ist nämlich schon in die Luft gegangen und hat Zwischenstation auf dem Dachfirst am Nachbarhaus genommen! Jetzt warten wir alle darauf, dass es Paul auch mal gelingt, sich richtig in die Lüfte tragen zu lassen. Noch ist es nicht soweit. Wir dürfen gespannt sein! Das Bild lässt aber schonmal hoffen: Paule in Flugaktion!

 

Schon wieder Hiobsbotschaft aus Werschweiler: Jungstorch Paul mit gebrochenem Flügel! (26. Juni 2018)

Der Reihe nach:

Die Namengebung der Jungstörche ist entschieden, jetzt sind die Namen der beiden Jungstörche offiziell.
Aktion Storch hat in Facebook (Aktion Storch) einen Aufruf zur Namensgestaltung gestartet und mehrere schöne Ideen sind angekommen.
Ergebnis: Die Jungstörche heißen "Peter und Paul", in Anlehnung an den Namenstag der beiden am 29.6. Danke an Nathalie Planz für den schönen Vorschlag. Sie hat die meisten Stimmen bekommen. AV 001 ist der Peter, AV 003 ist Paul!


Neues vom Jungstorch Paul aus Werschweiler:

Aktion Storch hat über eine Beobachtung berichtet, die vermuten lässt, dass Jungstorch Paul seinen rechten Flügel gebrochen hat. Wir haben einem befreundeten Tierarzt einige Bilder geschickt und ihn um eine Ferndiagnose gebeten. Bei allem Vorbehalt, die der Fachmann gegenüber einer Ferndiagnose geäußert hat, steht folgende Vermutung jetzt fest.
Die Antwort des Tierarztes ist da und sie verheißt leider nichts Gutes:
"...es sieht aus, als ob der Vogel den Handknochen (Nr. 2) gebrochen hätte, der dann verheilt ist. Ob er damit fliegen kann bezweifele ich, er wird wahrscheinlich ein Fall für den Gnadenhof oder Friedhof, wenn er abstürzt."
1. Hoffen wir, dass der Tierarzt ausnahmsweise mal nicht recht hat!
2. Wenn es jedoch zutrifft, was der Veterinär diagnostiziert hat, dann können wir auch hier leider erst einmal nichts tun. Die Idee, den Jungvogel einzufangen, bevor er bei einer Flugübung zu Schaden kommt, gefährdet nicht nur ihn selbst, sondern auch seinen Bruder Peter, denn das Risiko ist zu groß, dass beide bei einer Annäherung mit dem Hubsteiger an den Horst versuchen werden, zu "fliehen".

Hoffen wir darauf, dass es unserem Paul doch noch gelingt, sich in die Lüfte zu erheben und seine Flugübungen heil zu überstehen. Falls das nicht ganz funktioniert, kann man immer noch daran denken, ihn in eine Auffangstation zu überweisen.


Bitte jetzt um erhöhte Aufmerksamkeit am Werschweiler Storchenplatz, auch im angrenzenden Straßenverkehr!


Aktion Storch bliebt dran!

 

PIRMINIUS UND WENDELINUS, PETER UND PAUL, NICOLAS UND LOUIS, KEVIN UND ROBIN ? Unsere Werschweiler Jungstörche brauchen einen Namen!!  (21.6.2018)

Soeben eingetroffen: Die DNA-Auswertung gibt Klarheit über das Geschlecht der Werschweiler Jungstörche. Alle drei sind/waren Jungs!! Jetzt leben noch zwei von ihnen und Sie, liebe Leser, dürfen ihnen einen Namen geben. Die kreativsten und originellsten Namen werden in die Namensrolle der WW-Störche eingetragen.

Also: Los gehts! Bitte auf Facebook - Aktion Storch im St. Wendeler Land gehen und Namensvorschläge machen oder abstimmen! Danke!


Ihre Aktion Storch


P.S.: Sie entscheiden. Bei Unstimmigkeit (mehrere Namen als Favoriten) entscheiden wir von der Aktion Storch zusammen mit Herrn Peter Volz und Dr. Norbert Fritsch vom Neunkirchen Zoo. Vorschläge bitte bis zum Wochenende machen. Vielen Dank.

 

Zwischenstand des Jungstorchenbestandes im Saarland zum Sommeranfang 2018 (21.6.2018)

Aktion Storch hat sich umgehört und zusammengerechnet, wo im Saarland wieviele Jungstörche ihre ersten Flugübungen machen - Das Ergebnis: beeindruckend! Immerhin sind nach unseren überschlägigen Berechnungen insgesamt 30 junge Adebars zusammengekommen. Hier die Aufstellung:

Saarpfalzkreis
Homburg Beeden Bruch:  3,    Homburg Beeden - Fischerteich:    4,  Mimbach:   2,   Einöd:  1,  Webenheim:  3, 
Bierbach Birkenhof:  4,  Reinheim:  4   (21)


Neunkirchen
Wiebelskirchen:  2,  Ottweiler: 1   (3)


St. Wendel
Werschweiler:  2, Göckelmühle/Baltersweiler: 2,  Freisen Wildpark:  2   (5)

macht zusammen  30 Jungstörche

Bitte melden, wenn wir uns "verzählt" haben oder wenn wir einen Bestand übersehen haben. (Quelle: ornitho.de)

Ihre Aktion Storch

 

Jetzt sind es nur noch zwei... (18.06.2018)

Jetzt ist es amtlich: In Werschweiler sind nur noch zwei Jungstörche am Leben.

Traurige Gewissheit haben wir von der Aktion Storch gestern erlangt, als wir am Horst beobachten mussten, dass Storchenpapa Jean-Jacques versuchte, den Kadaver eines Jungstorches aus dem Horst zu verbringen, er schaffte es noch nicht, er wird es in den nächsten Tagen weiter versuchen, bis es ihm gelingt.

Was war geschehen? Nachdem am vergangenen Dienstag bei der Beringungsaktion der Jungstörche noch alle drei Adebars putzmunter waren, zog ein Sturm auf, der auch den Werschweiler Brutplatz in Mitleidenschaft zog. Infolge dessen muss eines der Küken zu Tode gekommen sein. Der Verlust musste gestern leider endgültig bestätigt werden. Wir haben uns natürlich auch selbstkritisch die Frage stellen müssen, ob der Beringungsstress nicht zusätzlich als Ursache für das Ableben eines Küken in Erwägung gezogen werden muss. Nach allem was man aus der Beringungserfahrung weiß, gibt es keinen Anhaltspunkt für derlei Annahmen.

Dennoch:  Einen "Entsorgungs-Besuch" mit dem Hubsteiger sollten wir ausschließen, um nach der Beringungsstörung nicht noch weiteren Stress am Nistplatz zu erzeugen. Außerdem könnte die Gefahr bestehen, dass die Nestlinge, weil sie schon Flugübungen veranstalten, beim Heranfahren an die Plattform aus dem Horst flüchten und sie dann zu Schaden kommen, weil sie noch nicht "flugtauglich" sind.                                        

Deshalb müssen wir darauf vertrauen, dass die Störche den weiteren Fortgang alleine regeln können, es ist schließlich die Natur, die ihr eigenes "Ermessen" hat. Und das sollten wir respektieren.

Ihre Aktion Storch

 

Drama in Werschweiler? (12.06.2018)

Nach dem gestrigen  Unwetter nur noch 2 Storchenküken im Werschweiler Horst gesichtet.
Aktion Storch hat am Abend, nachdem das Unwetter vorübergezogen war, die Ostertäler Störche besucht und nach ausführlicher Auswertung von ca. 200 Fotos den dritten Jungvögel nicht feststellen können. Das ist ungewöhnlich, waren doch am Morgen bei der Bedingung alle drei Jungvögel noch munter. Stattdessen harrten zwei vollkommen durchnässte Jungstörche auf dem Horst aus und verhielten sich zunächst apathisch, bis der Altvogel mit Futter angeflogen kam. Spätestens jetzt hätten, wie üblich, alle Küken munter werden müssen, allerdings waren auch bei der Fütterungsaktion nur noch zwei halbwüchsige Adebare zu beobachten gewesen. Hoffen wir, dass dem dritten im Bunde nichts zugestoßen ist. Die nächsten Tage werden es zeigen...

Werschweiler und Göckelmühler Jungstörche beringt! (11.06.2018)

AV001, AV002, AV003

Kein SOS-Zeichen, sondern die Ringnummern der drei Storchenracker im Werschweiler Storchenrevier. Heute war es soweit, die Ostertäler Jungstörche haben gut  fünf Wochen nach ihrem Schlüpftermin ihren Pass verpasst bekommen. Über zahlreicher Zeugenschaft (u.a. Peter Volz, Jürgen Kremp, Fredi Rausch, Jürgen Mennig, Konrad Funk, Otmar Schmidt, Karin Schönwald, Roswitha Alles) ist der Storchenberinger Dr. Norbert Fritsch vom Neunkircher Zoo per Hubsteiger in die Höhe gefahren um den halbstarken Adebars  die Teflonringe überzustreifen.

Gut erkennbar sind die Nummern eingraviert, so dass man diese bequem auf 50 m ablesen kann. Jean-Jacques, der tapfere Storchenvater, hielt lange auf dem Nest aus, als das Ungetüm von fahrbarem Korb mit den Beringern und Fotografen sich dem Horst näherte. Dann flog er ab und nahm Position auf dem First der alten Werschweiler Schule ein, von wo er die Aktion genau verfolgte. Was gab es oben im Horst zu sehen? Die Jungvögel duckten sich im gut ausgepolsterten Nest, aber, wie Dr. Fritsch erwähnte: "Die könnten allesamt mal eine Dusche vertragen, so verwatzt wie die aussehen. Aber gesund sind sie allesamt." Liebe Leser, überzeugen Sie sich selbst.

Nach der Aktion verabschiedete sich Dr. Fritsch zum nächsten Beringungstermin auf der Baltersweiler Göckelmühle, wo immerhin noch ein Küken seiner Prozedur harrte.

Jungstorch in Ottweiler lebt!!! (31.5.2018)


Was war denn das? Werden viele Storchenfreunde fragen und sich vielleicht an das fingierte Attentat auf den russischen Journalisten in Kiew erinnert fühlen... Der hat sich tausendmal für die Falschmeldung entschuldigt und das tun wir hiermit auch!!!
Wir hatten vor drei Tagen gemeldet, dass der letzte verbliebene Jungstorch in Ottweiler verschwunden ist, möglicherweise vom UHU geholt. Auch beim Bubo Bubo entschuldigen wir uns hiermit in aller Form, obwohl es da eigentlich nix vorzuwerfen und auch nichts zu entschuldigen gäbe...

Fakt ist: Der Jungstorch wurde gestern nämlich auf frischer Tat von Herrn Reinshagen aus Steinbach gesichtet und uns heute gemeldet. Herzlichen Dank an ihn für die Richtigstellung! Aktion Storch ist heute nochmal vorbeigefahren und hat sich überzeugen können, dass die Meldung ihre Richtigkeit hat.


Nun sind wir von der Redaktion wirklich froh und erleichtert aber auch etwas zerknirscht und wir versprechen hiermit, nochmal genauer hinzuschauen, bevor eine Meldung herausgeht. Das versprechen wir. Vielen Dank auch an Peter Volz für die Info. Als dann, Ihre Aktion Storch

 

 

In Werschweiler nur noch drei Storchenküken am Leben!!  (29. 5. 2018)

Das Nesthäkchen hat es leider nicht geschafft. Gestern musste Aktion Storch feststellen, dass nur noch drei Küken den Storchenhorst bevölkern. Dass das Kleinste unter den dreien es nicht schaffen würde, hat sich seit zwei Tagen angekündigt. Der Jungvogel ging nicht mehr in die Hocke und hob auch sein Köpfchen nicht mehr. So ist die Natur. Drücken wir den drei Verbliebenen die Daumen, dass sie  allesamt flügge werden.

Übrigens befindet sich in Sichtweite zum Storchennest eine kleine Graureiherkolonie mit zwei Horsten in den Fichten am angrenzenden Südhang zum Erwesrech hin. Die ersten Jungreiher sind auch schon ausgeflogen und eine zweite Brut kündigt sich jetzt schon an.

Und noch eine Neuigkeit: Im Ostertal hat es eine erfolgreiche Brut von Kolkraben gegeben. Nach Informationen aus verlässlicher Quelle sollen vier Jungvögel des Licht der Welt erblickt haben.

Bild rechts: Auf dem Göckelmühler Horst tummeln sich zwei Jungstörche.

 

Eilmeldung: Ottweiler Storchennest verwaist - letzter Jungvogel lebt nicht mehr. (27.5.2018)


Was ist passiert? Heute morgen veranstaltete Peter Volz vom BNO in Ottweiler eine vogelkundliche Wanderung - mit einer niederschmetternden Entdeckung. Der Storchenhorst in der Bliesaue hat keine Küken mehr! Noch vorgestern stattete Aktion Storch dem Brutplatz einen Besuch ab und konnte den verbliebenen letzten Jungstorch ablichten. Er ist nicht mehr in seinem Nistplatz.


Es darf, nein es muss spekuliert werden, was passiert sein könnte. Ausschließen kann man widrige Witterungsbedingungen - die waren und sind nämlich nahezu ideal. Bleibt eigentlich nur ein Nisträuber. Ein Geflügelter kann es kaum gewesen sein, den schaffen die Störche allemal mit ihren spitzen Schnäbeln, außer, dass vielleicht ein Uhu zugeschlagen hat. Dann sind auch die Adebars machtlos. Eine weitere Möglichkeit ist eine Marderattacke auf den Jungvogel. Diese kann nur gelingen, wenn der Räuber von unten auf die Nistplattform gelangt. Wenn die Bodenplatte "dicht" ist, dann kann man einen Räuber auf vier Pfoten eigentlich ausschließen, es sei denn er kann sich um die Plattform herum wie ein Extremkletterer ohne Seil herumhangeln. Das ist nahezu ausgeschlossen. Bleibt eigentlich nur ein geflügelter Räuber, wie oben vermutet.
Es ist nicht müßig, jetzt zu mutmaßen, dennoch: der Jungvogel ist verschwunden und damit fehlt uns allen ein zusätzlicher Bruterfolg in unserer Gegend. Schade!

Ganz anders das Bild der gegenwärtigen Lage im Osteral, also quasi nebenan: Immerhin sind in Werschweiler nach anfänglichem Bangen doch noch alle vier Jungvögel am Leben, einer jedoch "schwächelt" enorm, er liegt nur auf der Nistplattform und ist kaum imstande, sein Köpfchen zu heben. Fraglich, ob er überleben wird. Dafür sind die übrigen drei Racker Putzmunter und halten die Altvögel mächtig auf Trab. Wir haben ein "frisches Foto" von der geflügelten Bagage im Ostertal. Sieht ganz so aus, als wollten sie das Highlight des Samstagsabends in Werschweiler - das bejubelte Gesangs-Konzert in der Kirche singend unterstützen, oder? Hier ist es.

Blütenfest in Bubach! Auch der Storch war dabei! (21.5.2018)

Am 5./6. Mai war es mal wieder soweit: Das Blütenfest in Bubach öffnete in diesem Jahr zum elften Mal seine Tore. Organisiert von der Vereinsgemeinschaft Bubach (Obst- und Gartenbauverein und Roter Stern), wurde es durch eine informative Ausstellung über heimische Reptilien, Vögel und Kräuter umrahmt. Ausgerichtet wurde die Ausstellung vom Bund Naturschutz Ostertal (BNO) und von einem seiner aktivsten Protagonisten, Peter und Getrud Volz sowie den Bubacher BNO-Mitgliedern, über den gesamten Tag betreut und ausgerichtet. Das Fest fand dieses Jahr zum elften Mal statt. Natürlich durfte das Storchenprojekt Aktion Storch nicht fehlen, das eine gemeinsame Initiative des Rotary Clubs St. Wendel Stadt und des BNO ist und seit dem Jahr 2014 läuft. Peter Volz berichtete über die Aktionen im Ostertal und die Projekte, die u.a. in Werschweiler am Ökoturm (ehemaliges Feuerwehrgerätehaus) und rund um den Werschweiler Storchenplatz vorgenommen wurden und noch in Planung sind.

 

 

Gute Nachrichten an Pfingsmontag (21. Mai 2018)!

Lady Gaga ist ihren Colaring endlich wieder los und im Nest tummeln sich vier Küken, die allesamt gesund und munter sind!

Aktion Storch atmet auf und freut sich, dass unsere Lady Mama Gaga ihren gefährlichen Colaring wieder los ist, den sie sich vor drei Wochen irgendwo eingehandelt hat (Aktion Storch hat berichtet). Bei einem Fototermin vor Ort auf dem Werschweiler Strochenplatz konnte im richtigen Moment der Auslöser gedrückt werden: Bei Abflug aus dem Horst zeigten sich Gagas beide Füße wieder befreit von dem lästigen und gefährlichen Colaring (siehe Foto auf der Startseite). Außerdem konnten von "unten" diesmal erstmals einige Fotos geschossen werden, auf denen die vier Jungstörche zu sehen sind! Allesamt sind sie lebhaft und hungrig und sie zeigen keinerlei Anzeichen von Schwäche oder Krankheit, die ihnen das Wetter der letzten Woche hätte verpassen können. Das Nesthäkchen hat bei der Abfütterung durch die Altvögel sogar heute eine Maus verschlungen. Jetzt hoffen wir auf eine stabile Wetterlage in der sensiblen Zeit und dann können wir mit viel Glück auf einen sensationellen Bruterfolg in 2018 rechnen! Vier Jungstörche im St. Wendeler Land. Das gabs noch nie!

 

Sensationell! 4 Jungstörche in Werschweiler

Heute am Freitag, den 18. Mai ist Aktion Storch wieder einmal auf den Werschweiler Hausberg (Kuhberg) gestiegen um die Entwicklung der Werschweiler Jungstörche abzulichten. Glückwunsch, die Küken haben wohl allesamt das Mistwetter der letzten Nächte überstanden, wir jedenfalls zählen heute nicht weniger als 4 Schreihälse in der Nistkuhle. Das Elternpaar füttert unablässig, immerhin haben die Regenfälle der letzten Tage die so dringend benötigten Regenwürmer aus dem Boden getrieben, so dass an geeigneter Kükennahrung zur Zeit wohl kein Mangel ist.  Zählen Sie mit und hoffen wir gemeinsam auf ein weiteres gutes Gelingen im Ostertäler Storchendorado. Sorry für die Amateurqualität der Bilder, aber vom Berg aus waren es ca. 500 Meter Entfernung bis zum Ort des Geschehens. Das schafft der stärkste Apparat nicht besser...Ihre Aktion Storch.

 

 

 

 

 

Storchennachwuchs in Werschweiler eingetroffen! (So., 6. Mai 2018)

Hurra! In Werschweiler ist heute am 6. Mai das erste Storchenküken geschlüpft! Aktion Storch hat die erste Fütterung beobachtet und sich auf den gegenüberliegenden Berg begeben um ein erstes Paparazzifoto zu schießen. Zwar noch reichlich undeutlich, aber klar zu erkennen: Das weiße Kükenköpfchen! (siehe Bild Facebook Aktion Storch) Jetzt drücken wir die Daumen, dass das Wetter hält und die restlichen Küken auch noch schlüpfen. Aktion Storch hat genau beobachtet und kommt bei seiner Schätzung auf insgesamt 5 Eier. Wir dürfen gespannt sein!
 

 

 

Storchenbrut in vollem Gang (20.04.2018)


Gute Nachrichten aus der Welt der Adebars: Die WW-Brut geht trotz Cola-Lasche unverzagt weiter und auch auf der Göckelmühle bei Baltersweiler sitzen die Weißröcke auf ihren Eiern. Homburg-Beeden meldet drei Storchenbruten, in Reinheim/Bleisbrück wird Nachwuchs erbrütet und auch in den Ottweiler Bliesauen scheint sich Nachwuchs anzukündigen. Im Freisener Wildpark brüten heuer sogar zwei wildlebende Storchenpaare (eins auf dem Mast, eines auf dem Volierenzaun) und Wiebelskirchen meldet auch grünes Licht für den diesjährigen Nachwuchs. Hoffen wir alle auf gutes Wetter und störungsfreie Jungenaufzucht! Ihre Aktion Storch.

Lady Gaga in höchster Gefahr - Cola-Ring steckt in ihrem Fuß (16.4.2018)

Aktion Storch hat heute morgen eine humpelnde Lady Gaga in den den Wiesen beobachtet und das Beweisfoto geschossen:

Die Dame ist so unglücklich in einen metallenen Cola-Ring getreten, dass dieser nicht mehr zu lösen ist und sie beim Schreiten hindert. Hoffentlich entzündet sich der Fuß nicht, denn andernfalls besteht für die Dame und unsere Werschweiler Storchpopulation höchste Gefahr. Der Zoodirektor Dr. Fritsch vom Neunkircher Zoo ist informiert. Wir informieren Sie, wie es hier weiter geht. Hoffen wir auf eine glimpfliche Lösung!!! Ihre Aktion Storch.

Werschweiler Störche brüten - jetzt droht Gefahr! (15.4.2018)

Im Ostertalörtchen Werschweiler brüten unsere Adebare seit gut 8 Tagen. Das Wetter begünstigt den Brutbetrieb, so dass, wenn nichts dazwischen kommt, das Ostertal um den 8. Mai herum wieder neue Storchenküken begrüßen kann. Eine Sache allerdings trübt diese Hoffnung  gewaltig: Wie aus informierten Quellen erfahren, sollen ab nächster Woche direkt am Storchenplatz, keine 20 Meter unter dem Brutnest Bauarbeiten zum Umbau der beiden Bushaltestellen mit viel Lärm, Bagger, Rüttler, Schaufeln und Baufahrzeugen beginnen, die durch den anhaltenden und ungewöhnlichen Lärm das Brutgeschäft in dieser sensiblen Phase stören können, was im Extremfall sogar eine Aufgabe der gesamten Brut unseres (immerhin auf der roten Liste des Artenschutzes stehenden) Werschweiler Storchenpaares bedeuten könnte. Obgleich den zuständigen Behörden nach Aussage des Naturschutzbeauftragten für Werschweiler der Sachverhalt mitgeteilt worden war und um Verschiebung der Bauarbeiten in Werschweiler bis nach der Brutzeit gebeten wurde, scheint sich an der Bauplanung nichts geändert zu haben. In einem Mitteilungsblatt stand es schwarz auf weiß: Baubeginn am Werschweiler Storchenplatz soll nächste Woche sein. Allerdings: Der saarländische Rundfunk und auch die Saarbrücker Zeitung sind informiert und werden sich gegebenenfalls dann direkt vor Ort mit  Kamera und Mikrofon ein öffentlichkeitswirksames Bild machen können. Auch Aktion Storch appelliert an die Einsicht der Baubehörden:  "Liebes Straßenbauamt: Nehmt ein bisschen Rüclsicht auf den Sympathievogel Adebar im Ostertal und verschiebt die Baumaßnahme auf später! Die Storchenfreunde werden es Ihnen danken!"

Von Goldregenpfeifern und silbernen Reihern (22.03.18)

Unglaubliche Meldungen im Ornitho de vom Kreis St. Wendel und dem Saar-Pfalz-Kreis: Die Invasion der seltenen Vögeln hält an. Nicht nur Kiebitze und Singdrosseln, sondern jetzt werden auch Massen von Schwarzkehlchen, Goldregenpfeifern, Erlenzeisige, Rotdrosseln gemeldet, der Aktion Storch Reporter hat sich auf der Höhe zwischen dem Wurzelbacher Wasserwerk und der Ziegelhütte selbst von dem Defilé der Gäste überzeugen können. Was ist denn da los? Die genannten Spezies sind bei ihrem Zug in ihre Brutgefilede in den Norden Europas und in den Osten auf eine ungewöhnliche Kaltfront mit Schnee gestoßen und finden keine Nahrung. Also machen sie hier in Massen Rast und suchen nach Fressbaren selbst in unmittelbarer Nähe zu Straßen. Sobald es wieder milder wird, ziehen sie rasch weiter. Also, wer wirklich seltene Durchzügler, insbesondere Rotdrosseln und Godlregenpfeifer bewundern will, der sperrt jetzt die Augen auf und hält bitte Abstand zu den sympathischen Gästen.

Übrigens: Auch die Silberreiher sind im jetzigen Winter noch zahlreicher bei uns in der Gegend zu beobachten als die Jahre zuvor. Es sind bitte keine Störche, auch wenn diese auch weiß sind. Im Gegenwsatz zu den Störchen haben Silberreiher keine roten Schnäbel und auch keine schwarzen Flügeldecken.

Und dieses ganze Schauspiel kann jetzt beobachtet werden, erfreuen Sie sich an unseren seltenen geflügelten Migranten und Durchzüglern und halten Sie respektvollen Abstand. Es dankt Ihnen dafür die Aktion Storch.

Kiebitz-Invasion im Ostertal und St. Wendel (19.03.2018)

Während Jean-Jacques und seine Tusneldagaga in den Osterwiesen nach Essbarem stochern, schweben plötzlich scharenweise fremde Durchzügler in die Osterauen ein, Kiebitze mit Häubchen, die atemberaubende Flugkünste vollführen und, kaum zu zählen, Singdrosseln, die eifrig Schneckenhäuser aus den Grasbüscheln herausklauben und auf den noch gefrorenen Maulwurfshügeln hin- und herschlagend traktieren um die Innereien herauszuschleudern. Sehr imposant diese Beobachtungen für uns staunende Zaungäste, völlig normal anscheinend für unsere beiden Adebars, die das Schauspiel stoisch vor, neben und hinter sich ergehen lassen und weiter vor sich hin stochern und stelzen. Gegen Abend ist der Spuk vorbei und die geflügelte Karavane zieht weiter in Richtung Norden, wo die meisten Kiebitze ihre Brutreviere haben. Beeindruckend wars schon - für uns, die wir uns jetzt zum gemütlichen Abendbrot in die warmen Stuben zurückziehen.

Als dann, bis morgen, Ihre Berichterstatter von der Aktion Storch.

Jean-Jacques im Liebestaumel! (17.3.2018)

"Ist sie es, ist sie es nicht?" fragen sich seit gestern und heute viele begeisterte Storchenfans, als Jean-Jacques mit seiner neuen Flamme  im Werschweiler Revier einfliegt und beide sich auf dem Storchenhorst hoch über der Buswendestelle und mitten im Dorf auf das Schamloseste miteinander vergnügen. Hat die Lady den Franzosen wieder völlig Gaga gemacht, haben wir es mithin am Ende etwa mit  d e r  Lady vom letzten Jahr, Lady GAGA, zu tun? Was wir gewiss feststellen können, ist der fehlende Ring am Bein, und der ist der neuen Herzens-Dame, genau wie Lady GAGA, abhanden gekommen, vielmehr wahrscheinlich niemals an Handen gekommen. Anyway, jetzt hat das Ostertal endlich wieder was zu Spitzen und zu tuscheln und zu grinsen und zu bewundern und zu bejubeln, denn unsere Werschweiler Störche sind seit gestern um 12 am Schnabulieren, Kopulieren, Reparieren, Insistieren und sie polstern sogar schon ihr Liebesnest aus, als wäre jetzt gleich das erste Ei fällig. Gemach, liebe Adebars, es ist ja noch genügend Zeit zum Kennenlernen und zum Annähern, aber wir alle freuen uns mit Euch, dass Eure tierischen Frühlingsgefühle schließlich auch die nämliche, nämlich die grüne Jahreszeit endgültig einläuten mögen, damit wir endlich unsere gestopften und gefütterten Jacken ein und die kurzen Hosen auspacken können um zu singen:  Hurra, Hurra, der Lenz ist da.

Soviel für heute. Morgen mehr.  Ihre Redaktion von der Aktion Storch!

Und noch was: Ottweiler hat sein Pärchen komplett, Göckelmühle ist vollständig und sogar in Reitscheid finden ab und zu vielversprechende Sondierungsflüge eines Weißröckigen statt.

 

Ottweiler Storch angekommen -  Auf der Göckelmühle hat sich das Ade-Pärchen endlich auch wieder gefunden!

Heute, am Dienstag, den 6.3.18 ist in den Ottweiler Bliesauen endlich auch der Hausherr/ oder Hausdame Adebar eingeflogen und hat ihren/seinen Nistplatz besetzt. Jetzt muss nur noch die Braut/Bräutigam eintreffen, dann kann die diesjährige Storchensaison endlich losgehen. Auch die Göckelmühle meldet das angestammte Brutpaar vor Ort. Nur in Werschweiler stelzt Jean Jacques noch immer auf seinem Horst hin und her und verteidigt sein Nest gegen ungewöhliche Eindringlinge, nämlich ein Nilganspärchen, das sich in der Abwesenheit des Hausherrn seiner Wohnstatt bemächtigt hat. Allerdings ist von dem Wasservogel nicht bekannt, dass seine Jungen, sollten sie in so großer Höhe ausgebrütet werden, die Nestflucht in die Tiefe überleben würden. Immerhin, es gibt unter den Enten eine besondere Art, nämlich die Schellente, die in Bruthöhlen von Bäumen in luftiger Höhe ihren Nachwuchs zur Welt bringen. Scheinbar haben die Jungvögel einen besonderen Knochen- und Schädelbau, denn es ist nicht bekannt, dass auch nur ein Küken den Sturz aus luftiger Höhe je mit dem Tod bezahlt hätte. Aktion Storch bleibt weiter im Bild.

 

Liebe Storchenfreunde,

heute, am Sonntag, den 4. März 2018, um 14.00 Uhr ist unser Storchen-Vagabund, Jean Jacques, wieder auf seinem Werschweiler Horst eingeschwebt!! Und er wird erstmal bleiben und warten! Nachdem er sich am 31.1.2018 unerwartet früh hat blicken lassen, ist er wegen schlechter Witterungsverhältnisse nach kurzer Zeit wieder abgedreht und hat sein Heil wahrscheinlich wieder in südlicheren Gefielden gesucht. Im weiteren Umkreis wurde er jedenfalls nicht gesichtet, auch nicht im benachbarten Theisbergstegen, oder im Hoburger Stadtteil Beeden, wo er sich immer mal wieder hinbegeben hatte und sogar im letzten Jahr überraschend mit dem Brutgeschäft begonnen hatte. Die Ostertäler jedenfalls freuen sich sehr, dass ihr Adebar wieder da ist. Wir dürfen gespannt sein, was uns das Storchenjahr 2018 bringt. (Sonntag, 4. März 2018)

 

Herzlich Willkommen zurück imStorchenjahr 2018! (14.2.2018)

Zunächst möchten wir um Entschuldigung für die Verspätung bitten, aber unsere Seite hat durch die Neuaufstellung jetzt erst eingerichtet werden können und funktioniert noch immer nichtrecht. Daher melde wir uns wieder, wenn die Widrigkeiten (auch bei der Eingabe) beseitgt sind. Ihre Aktion Storch!

Der diesjährige Storchenexodus hat begonnen (16.8.2017)

Am heutigen Mittoch nochmal Hochdruckwetter mit guter Thermik - Abflugwetter für die Störche. Aktion Storch hat sich ins Südhessische Reinheim begeben und konnte die ersten größeren Pulks beobachten, wie sie sich in den Himmel schraubten um in den Thermikfahrstühlen Höhe zu gewinnen. An die 100 Adebare haben wir gezählt, zusätzlich ca. 80 Exemplare tummelten sich in Rastunruhe auf den Wiesen um die Reinheimer Teichregion (siehe Foto auf der Startseite). Hier hat es im letzten Jahr eine wahrhafte Storcheninvasion gegeben. Der Brutbestand stieg von 4 Pärchen im letzten Jahr auf über 20 Brutpaare an. Fast allesamt konstruierten ihre Horste in einem Pappelwäldchen inmitten des Schilfgebietes. Nun sind die Horste leer. Hier entsteht also auch ein Sammelplatz für die Storchentrupps aus der Region um für die große Reise in den Reinheimer Naßwiesen bei Heuschrecken, Würmern, Reptilien nochmals Energie zu sammeln. Es war ein beeindruckendes Erlebnis, den Abflug zu beobachten. Übrigens haben sich gestern auch die Ottweiler Adebare in den Süden verabschiedet. Bis zum nächsten Jahr!

Ein verregneter Storchensommer geht zu Ende - Adebars bereiten sich auf den Zug nach dem Süden vor (12. August 2017)

Mindestens vierzehn Tage früher als normal rüsten sich unsere Saarländischen Adebars bereits für den Zug in den Süden. Aktion Storch hat bereits in der ersten Augustwoche eine ganze Schar von 20 Störchen über dem Beedener Brutgebiet kreisen sehen. Wir können davon ausgehen, dass es sich um Jungstörche aus der Gegend handelt, die sich zum Zug nach ihrem Winterquartier versammeln um dann gemeinsam gen Süden zu segeln. Allerdings ist der Anteil an saarländischem Nachwuchs heuer nicht sehr groß, denn hier sind leider nur 12 Jungstörche gemeldet worden (2 aus der St. Wendeler Göckelmühle, 2 Ottweiler, 2 Wiebelskirchen, 2 Reinheim, 2 Webenheim, 2 Freisener Wildpark). 

Woran liegt das? Das regnerische Wetter der letzten 14 Tage hat den Adebars offensichtlich die Lust am hier bleiben verhagelt, so dass sie sich zeitiger auf den Weg machen. An der St. Wendeler Göckelmühle ist bereits die gesamte Familie ausgezogen, sie hat aber schon zeitig im Frühjahr Nachwuchs bekommen. In den Ottweiler Bliewiesen dagegen stelzt noch die gesamte vierköpfige Sippe durch die Wiesen und in Wiebelskirchen harren nur noch die Altvögeln in ihrem Revier aus. Fazit für das 2017er Storchenjahr im Saarland: Das Frühjahr war zu trocken und hat wenig Futter hergegeben. Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb die beiden Beedener Bruten vorzeitig aufgegeben worden sind. Dort wo die Brut gelang, haben von den 3-4 Küken dann aber nur 2 überlebt und sind ausgeflogen. Und in Werschweiler harrt noch immer unser Jean-Jacques auf seinem Horst und macht sich einen geschmeidigen Sommer. Er hat jedenfalls den Stress mit der aufreibenden Jungenaufzucht in diesem Jahr nicht gehabt, dafür umso mehr Ärger bei der Verteidigung seines Reviers. Hoffen wir, dass im nächsten Jahr wieder ein fruchtbares und ereignisreiches Storchenjahr einkehren wird. Aktion Storch ist natürlich wieder dabei! Allez dann.

Storchenbesuch in der Wurzelbach - Göckelmühler Jungstörche ausgeflogen (29. Juli 2017)

Aktion Storch ist nach einem vierzehntägigen Urlaub wieder zurück und sagt Hallo! Gleich bei der Rückkehr wartet auf dem Wurzelbacher Horst ein Adebar-Besuch und der Weißrock hat auch schon einige Äste eingetragen.

Nach Auskunft der Anwohner hat er sich bereits seit zwei Tagen in der Gegend aufgehalten, heute ist erschon wieder weitergezogen. Neues aus der Storchengegend gibt es zu berichten, nämlich dass die beiden Göckelmühler Jung-Störche sich schon auf den Weg in den Süden gemacht haben, das ist ungewöhnlich früh, aber sie sind ja auch schon zeitig geschlüpft und damit den Ottweiler beiden Küken einige Wochen voraus, die ihren ersten Ausflug aus dem Horst ja noch vor sich haben. Und wie sieht es im Ostertal aus? Jean - Jacques hat uns die Treue gehalten und hat sein Brutrevier nicht verlassen, oder immer nur für ein paar Tage. Jetzt ist es auch für ihn Zeit, sich auf die Winterreise zu begeben. Wie von der Saarbrücker Zeitung berichtet, ist der Vorbereitungszug der Jungstörche schon voll im Gange, zumindest finden sie sich jetzt zu größeren Gruppen zusammen um den großen Abflug zu koordinieren. Das hat man in Freisen vorige Woche erleben können, wo sich etliche Adebars auf den Flutlichtmasten der Sportanlage zusammengefunden haben. Aktion Storch meldet sich jetzt wieder regelmäßig und ist zuzversichtlich, dass Sie uns die Treue halten. Allez dann!

Werschweiler Ökoturm feierlich eingeweiht - Dorffest Im Ostertalort war ein voller Erfolg (3. Juli 2017)

Zahlreich war der Andrang bei der Einweihungszeremonie des Werschweiler Ökoturms am Samstag, den 1.7. um 17.00 Uhr in der Dorfmitte. Trotz ungemütlicher Witterung fanden sich etliche Gäste ein, darunter Umweltstaatssekretär Roland Krämer, Landrat Udo Recktenwald, Bürgermeister Peter Klär, NABU Geschäftsführer Wendelin Schmitt, Vertreter des BNO, des Naturpark Saar-Hunsrück, sowie der amtierende Präsident des Rotary Clubs St. Wendel Stadt, Hubert Gottschlich und viele andere Vertreter von Vereinen, Parteien und wohl beschirmten Gästen. (Bild: Zwei Aktive Flatschnickelbräter (Armin und Norbert Linxweiler am Stand des Obst- und Gartenbauvereins Werschweiler)

Unter der organisatorischen Koordination des BNO wurde das Gesamtkonzept des Turmes vorgestellt und bei dieser Gelegenheit noch fleißig Spenden und Unterstützungen eingesammelt. In einer vorbildlichen Aktion des BNO e.V. (Bund Naturschutz Ostertal) unter Federführung von Peter Volz und dem Ortsteil Werschweiler gemeinsam mit der Stadt St. Wendel sowie weiteren Unterstützern (Privatspender Hans Hoffmann, Wendelinusstiftung St. Wendel, Rotary Club St. Wendel Stadt, Lotto Saartotto, Fa. targets GmbH, und Aktion Storch) entstand aus dem ehemaligenn Werschweiler Feuerwehrturm inmitten des Dorfes gegenüber der Kirche der Ökoturm. Hier sind Nistplätze und Unterkünfte für Schwalben, Mauersegler, Fledermäuse, Turmfalken und Schleiereulen angebracht worden. Anstelle der alten Sirene auf der Turmhaube wurde ein Storchenrad montiert, eine entsprechende Infotafel ziert die Außen-Wand im Eingangsbereich des Gerätehauses, so dass sich jeder Interessierte über die Situation und die Historie des Bauwerkes und des Umfeldes kundig machen kann.

In einer Seitenstraße, dem Werschweiler Gässchen, spielte sich an den beiden Tagen Samstag und Sonntag einiges ab. Es wurde für jeden Geschmack ansprechende Musik aufgeboten (Oberkircher Volkshauskapelle, Gesangsverein Harmonie Werschweiler, eine Tanzgruppe und ein top aktiver Alleinunterhalter). In der Werschweiler Dorfkirche war eine Ausstellung über 500 Jahre Reformation zu sehen und der BNO informierte an seinem Infostand über die Aktivitäten von Aktion Storch und den Naturschutzaktivitäten im Ostertal. Für das leibliche Wohl war mit Massen von Salaten, Flatschnickels, Forellendelikatessen, Wein, Bier, Kaffee und Kuchen reichlich gesorgt. Es war ein rundum gelungenes Fest, das neben Feiern auch vielfältige und gute Information und Aktion geboten hat. Wer nicht da war hat in der Tat einiges versäumt! Übrigens: Unser Dorfstorch Jean-Jacques ließ sich natürlich auch blicken, wenn auch nur mit einem kurzen Überflug, dem das Treiben für seine Verhältnisse augenscheinlich doch etwas zu unruhig war.

Was machen die Störche in unserer Nachbarschaft? Immerhin: Zwei Jung-Recken in Ottweiler und auf der Göckelmühle sind putzmunter und werden hoffentlich alle flügge werden, wenn sie es nicht schon sind. Aktion Storch berichtet weiter.

 

Ottweiler Störche gedeihen prächtig - der Göckelmühler Nachwuchs ist bereits beringt (12. Juni 2017)

In den Ottweiler Bliesauen sind noch zwei Jungstörche übriggeblieben. Sie gedeihen prächtig! Das Wetter hat in der kritischen Phase der Aufzucht einigermaßen mitgespielt, so dass wir heuer in unserer Storchenregion mit den beiden Göckelmühler Weißröcken immerhin vierfachen Nachwuchs verzeichnen können (die Ottweiler Storchenfreunde mögen es uns verzeihen, dass wir ihr Revier einfach in die St. Wendeler Region mit vereinnahmen...). Auf der Göckelmühle sind die beiden Küken bereits vorige Woche beringt worden, sie sehen vom Un-Wetter der letzten Woche offenbar noch etwas mitgenommen aus und strotzen vor Schlamm. Das macht nix, nach Augenschein sind beide aber wohlauf! 

Im Ostertal harrt unser einsamer Jean-Jacques noch immer tapfer auf seiner Storchenplattform aus und wartet jetzt nicht mehr auf eine Störchin, sondern auf das große Dorffest-Event am 1. und 2. Juli. Denn da wird die Einweihung des Werschweiler Öko-Storchen-Turmes eine der vielen Attraktionen sein. Im Gässchen spielt die Musik, es gibt Ausschank und viel Gutes zu Essen. Hierzu sind natürlich alle Storchenfreunde und Freunde des guten Zusammenseins auf dem Dorf willkommen. Wie man hört, hat sich allerhand Prominenz einschließlich der Presse, Funk und Fernsehen angesagt... Also bitte notieren: Samstag/Sonntag 1. und 2. Juli auf dem Dorffest in Werschweiler!!

 

Erster Storchenbesuch auf dem neu errichteten Storchenmast in Reitscheid (30.5.2017)

Während der Werschweiler Strohwitwerstorch Jean-Jacques schon wieder seit 3 Tagen nicht mehr in seinem Revier aufgetaucht ist (wer hat ihn gesehen?? Bitte melden (Weißer Ring mit Inschrift BAV X), stattete ein unbekannter Adebar in Reitscheid erstmals seinen Besuch auf dem Kunsthorst bei der Kirche ab. Was dort geschah, soll in der Originalstimme einer begeisterten Storchenaktivistin (Roswitha Alles) hier wiedergegeben werden:

De Storch war do

Ääj, war datt scheen am Dienschdach owend. Eich hann schon im Bett gelää, weil ich naachts vorher nett gechloof hott. Do hotts korz no näin an de Hausdeer geschellt. De Josef hann ich geheert schwätze und dann war der vor de Deer. Eich war nadeerlich nasweisisch und wollt gucke, watt do loss is und bin raus off die Terass. Unn do hann ich ne gesiehn.

De Storch. Off em Storchenischt war werklich e Storch. Waar datt e Offreschung. Die ganz Noberschaft hat sich in de Wies engefonn. Die ware all aus em Häjsje.

„Dienstag, 16. Mai 2017, 21.06 Uhr, International Airport Reitscheid. Der Storch ist gelandet“ So Sprich kame von unserem Noober Charly. Von eme Storchefescht  hann mer  schon geschwätzt unn die Schtroos wollde se schon ombenenne in “Auf der Storch.“ Dem Storch hann mer all versproch:“Bläjb häj. Bei uus haschts gutt.“ Eich glääb, et war so gän 11 wie mer wirrer int Haus sinn. Von mäjner Dochter musst ich mer anheere:“Die Naacht schläft se wirrer nett.“

So ganz onrächt hott se jo nett. Mojens um vertel no fenf war ich wach. Mäj erschter Gedanke war nadeerlich: „DeStorch, isser no do?“

Er war noch do. Awwer wie ich um halb sechs nommo geguckt hann, warer fort. Schaad, mer härre ne geere do behall. Awwer jetzt iss de Anfang gemacht, die Hoffnung, dass äner kemmt, genn mer net off. Onn dann mache mer dat Storchefescht, datt glääbscht de awwer.

Junge Göckelküken wohlauf - Desaster in Beeden! (24.05.2017)

Während auf der Baltersweiler Göckelmühle die drei Storchen-Küken schon recht munter sind, meldet Ornitho.de für dasSaarländische Storchenzentrm in Homburg Beeden in diesem Jahr einen Totalausfall! Im Beeder Bruch, wo anfangs April noch 2 Pärchen zur Brut geschritten waren, sind mittlerweile alle Niststandorte aufgegeben. Der Werschweiler Storcherich Jean-Jacques hatte sogar auf einem der Horstmaste eine Liaison mit einer Störchin und das Brutgeschäft begonnen, bis er plötzlich - alleine - vor kanpp vier Wochen wieder im Ostertal aufgetaucht war. Es wird nach den Ursachen für diesen erstmaligen Totalausfall seit etlichen Jahren im Storchendorado an der unteren Blies gesucht. Immerhin meldet  Reinheim-Bliesbrück 2 Jungstörche und auch in Kirkel/Limbach ist ein Nesthäkchen beobachtet worden. Das ist erstaunlich wenig für den Bliesgau, wo vor zwei Jahren immerhin noch 17 Jungstörche das Licht der Welt erblickt hatten (Beeden 4, Webenheim 4, Bierbach 2, Kirkel 2, Reinheim 4).

Aber immerhin: Wiebelskirchen meldet zwei Jungstörche; die drei Ottweiler  Küken und drei Nestlinge auf der Göckelmühle können das Desaster wenigstens einigermaßen wett machen. Für eine Brut in Werschweiler im Ostertal schwinden allerings die Hoffnungen und die Storchenfreunde haben sich damit abgefunden, dass es wohl auch dieses Jahr nichts mehr wird mit Nachwuchs. Mehr dazu bald auf diesem Kanal.

Mindestens 3 Jungstörche in den Ottweiler Bliesauen geschlüpft (22.05.2017)

Was für eine Überraschung! Aktion Storch hat es kaum für möglich gehalten, dass es in diesem Jahr schon Nachwuchs am neuen Storchenstandort in den Bliesauen bei Ottweiler gibt. Alle Anzeichen hatten auf Scheinbrut gestanden, denn es wurde anfangs kaum Nistmaterial eingetragen und die Störche waren auch immer mal wieder für eine Zeitlang von der Nestmulde aufgestanden und haben den Horst verlassen. Und doch: Heute morgen hat sich Aktion Storch auf den Weg gemacht und sofort festgestellt, dass es Pflegeverhalten auf dem Horst gab. So stand ein Storch immer mal wieder vom Nest auf um Futterreste von der Mulde aufzusammeln und in den eigenen Schlund zu befördern. Erst der Blick mit dem Spektiv brachte endlich Gewissheit: Wir konnten tatsächlich drei Küken zählen, nach Augenschein ist das erste Küken wohl schon vor mindestens acht Tagen dem Ei entschlüpft, denn es zeigt schon eine recht stabile Kopfhaltung beim Futter-Betteln.

Um das Nachwuchsglück nicht zu stören, begnügte sich Aktion Storch mit einem etwas unscharfen Paparazzifoto aus der Ferne, aber ein Küken ist unzweifelhaft auf dem Schnappschuss zu erkennen. Wir dürfen uns alle über den Nachwuchs freuen und werden sehen, wie sich der neue Standort in unserer Gegend entwickeln wird. Eine Bitte an alle Storchenfreunde: Bitte halten sie sich an die Hinweise auf den Ausschilderungen und gehen Sie nicht zu nahe an den Brutmast heran. Obwohl die Störche meistens wenig scheu sind, fühlen sich die Ottweiler Adebare doch recht schnell gestört und verlassen bei geringen Störungen schon den Horst. Es wäre ja bedauerlich, wenn die verständliche Neugier an den schönen Großvögeln das Aufzuchtgeschäft unserer Neustörche behindern oder gar unterbrechen würde. Also: Einfach auf den Wegen bleiben und sich an den eindrucksvollen gefiederten Neubürgern in unserer Nachbarschaft erfreuen!! Aktion Storch hält Sie auf dem Laufenden.

P.S.: Jean-Jacques aus Werschweiler ist noch immer solo. Seine Brautschau dehnt er tagsüber zunehmend aus, so dass es manchmal tagelang nicht in seinem Revier auftaucht. Immerhin: Er findet stets zurück zu seiner Heimstatt und harrt tapfer aus.

Göckelstörche geschlüpft !!! (05.05.17)

Erste Papparazzifotos des neuen Storchenachwuchses auf der Baltersweiler Göckelmühle! "Wieviele es sind, weiß ich noch nicht, da muss ich nachschauen, aber die Köfpchen haben sie schon aus dem Nest herausgestreckt", sagt Walter Schlotterbeck von der Baltersweiler Göckelmühle, "die Altvögel haben ja schon richtig zeitig mit der Brut begonnen und die Küken sind schon Ende April geschlüpft". Das sind wirklich tolle Neuigkeiten für alle Strochenfreunde und selbstverständlich für die Aktion Storch! Wenn man genau hinschaut auf das Foto, dann kann man durch das Gezweig des Nestes tatsächlich einen Jungvogel erkennen, wie er den Schnabel reckt!

Das Weibchen ist in diesem Jahr zusammen mit dem Partner eingetroffen und zwar schon richtig früh, so gegen Mitte Februar. Vier Wochen später saßen sie schon auf den Eiern. Wenn das Wetter hält, dann gibt es in diesem Jahr die Chance, dass wir wieder kräftigen Nachwuchs im St. Wendeler Land bekommen.

Leider sind die Aussichten auf Zuwachs im Ostertal düster, denn es will sich keine Parterin für Jean-Jacques finden und die Ottweiler Brutgeschäfte scheinen wohl eher Scheinbruten zu sein, denn keiner der drotigen Adebare hat nachgewiesene Paarungs-Anstalten gemacht, geschweige denn Nistmaterial eingetragen, was immer ein sicheres Indiz für eine Brut ist.  Was nicht ist kann ja noch kommen...

Über das Ostertäler Storchendesaster hat übrigens der Saarländische Rundfunk am gestrigen Donnerstag in seinem Aktuellen Bericht gesendet. Er kann in der ARD Mediathek abgerufen werden.

 

Jean-Jacques ist wieder da! Wo ist Jean-Nicolas? (27.04.2017)

Da brat mir einer einen Storch!! Möchte man ausrufen, was ist denn nun schon wieder in Werschweiler los? Soeben dringender Anruf von Peter Volz: Man glaubt es nicht - aber Jean-Jacques steht auf seiner Nistplattform in Werschweiler! Alles das bestätigt per Feldstecher und von Anwohner Klaus Zimmer abgenickt. Wie das?

Jean-Jacques hat sich vor drei Wochen aus Werschweiler verabschiedet und ist zu seinem alten Revier - einschließllich Partnerin nach Homburg-Beeden zurückgekehrt. Dort hat das Paar gebrütet... Soweit so gut, soweit so schade. Für uns. Die Literatur sagt, dass es für einen Storchenmann eigentlich kein Zurück zum alten Horst mehr gibt, zahlreiche Beoachtungen bestätigen dies. Das gilt jedoch anscheinend nicht für unseren Jean-Jacques, denn der ist ja auch nach HOM zurückgekehrt. Warum also nicht einen zweiten Hattrick zurück ins Ostertal? Immerhin gibt es Meldungen aus HOM, dass in Beeden ein Storchenpaar seit etwa acht Tagen die Brut verlassen hat, warum auch immer. Gründe wurden nicht genannt. Wenn dem so ist, dann ist wohl etwas dran an einer Rückkehr.

Doch wo ist Lonely Ringo alias Jean-Nicolas abgeblieben? Fragen über Fragen, die in den nächsten Tagen beantwortet werden müssen. Mal sehen, was sich im turbulenten Werschweiler Storchenrevier noch so alles tut. Wenn das mal gut geht...

Identität geklärt! Lonely Ringo heißt jetzt Jean-Nicolas! (25.04.2017)

Gleich zu Beginn ein herzliches Dankeschön an Monika Krome von der Vogelwarte Radolfzell am Bodensee für ihre detektivische Leistung bei der Fahndung nach der wahren Identität unseres Werschweiler Storches! Denn sie hat die von Aktion Storch eingeschickte Ringnummer richtig gestellt, weil sie verkehrt herum angegeben wurde, nämlich auf dem Kopf und daher eigentlich nicht zuordenbar! Frau Krome hat in Frankreich gefahndet und ist tatsächlich bei einem ornhithologischen Kollegen fündig geworden. Hier die Fakten: Statt 65649 lautet die Aufschrift auf dem Ring richtigerweise: FRP CA67939. Der Storch wurde wurde im Ort Saint-Nicolas-De-Port bei Nancy im Jahre 2006 (29.6.2006) als Nestling beringt (SAINT-NICOLAS-DE-PORT [FR16] 48,63145, 6,29937) und wurde der Vogelwarte Radolfzell am Bodensee zum ersten Mal 2013 aus Rehweiler bei Glanmünchweiler und dann jedes Jahr 2014, 2015, 2016 brütend auf der Scheune Loos gemeldet. Aktion Storch hat sich auf den Weg gemacht und den Nistplatz auf der besagten Scheune verwaist vorgefunden.

Nun könnte lonely "Jean-Nicolas" unser WW-Storch doch locker mal rüber fliegen und sich bei den zahlreichen Nachwuchs-Störchinnen im Glantal bedienen, ist doch gar nicht so weit und dort platzen die Bestände fast aus allen Nähten! Also, lieber Jean-Nicolas: Mach mal Geschick dahinter, wir wollen Nachwuchs sehen im schönen Ostertal. Allez-hopp dann, Ihre Aktion Storch.

Schon wieder heftige Attacken in Werschweiler - Lonely Ringo zeigt sich zerknirscht! (24.04.2017)

Vorigen Freitag war wieder einmal Frontalangriff auf unseren Werschweiler Single "Lonely Ringo"! Meldung von Udo Stamm: "Bei mir hinterm Haus auf dem Rasen liegt ein Storch - blutüberströmt!" Das BNO-Einsatzkommando ist sofort zur Stelle, aber Adebar nicht mehr. Der hat sich mit letzten Kräften in die Lüfte geschwungen und ist 200 Meter weiter in der Gemarkung Bornbach an einem Heckensaum nierdergegangen. Als die Helfer eintreffen, liegt der Weißrock noch in den Wiesen. Er sieht übel zugerichtet aus. Es liegen Federn im Gras, sie sind zum Teil blutbefleckt. Beim Näherkommen jedoch geht der angeschlagene Storch wieder in die Luft und in diesem Augenblick erhebt sich direkt hinter dem Heckensaum ein zweiter Storch, auch lädiert und setzt dem ersten nach. Frage: Haben sich die Adebare um die Futterstation in der Bornbach gestritten - war es mal wieder ein Fight um den Horst? Wir wissen es nicht. Heute morgen hat sich Aktion Storch auf den Weg nach Werschweiler gemacht und hat Lonely Ringo wieder in der Bornbach gesichtet. Nach einer Weile des Futtersuchens und -bettelns am Auto (wo hat er das her? - bitte nicht anfüttern!) hat sich unser Storch wieder auf seine Nistmulde begeben - sichtlich zerknirscht, wie das Titelfoto zeigt. Das sind wir leider auch. Näheres in Bälde.

 

Jetzt ist das OTW-Storchenpärchen entlarvt!  (19.04.17)

Während unser "Lonely Ringo" immer noch alleine durch die Werschweiler Wiesen zieht und tapfer seinen Horst verziert, scheint sich in Ottweiler/Niederlinxweiler in Sachen Brut tatsächlich etwas zu tun! Denn ein Storch sitzt mittlerweile fest auf seiner Nistmulde und scheint zu brüten! Hoffentlich macht ihm die nachösterliche Kälte nicht zu schaffen. Jetzt wissen wir von Aktion Storch endlich, woher die beiden Adebare stammen, die freundlichen Helfer von der Vogelschutzwarte Radolfzell am Bodensee haben es möglich gemacht, denn an der Ringnummernkennung können sie ablesen, wo die Vögel beringt worden sind, wer der Beringer war und wann die Störche geschlüpft sind: Wie bereits berichtet, trägt einer der Weißröcke die Ringnummer AJ 851 und wurde im Jahr 2014 von unserem Storchenfreund Dr. Norbert Fritsch im Brutgebiet Beeden bei Homburg als Nestling beringt. Der zweite Storch wurde am 6. Juni 2015 von Storchenfreund Manfred Conrad in Theisbergstegen bei Kusel auf dem Anwesen Lehmann auf die Ringnummer AV 723 beringt. Ob Männchen oder Weibchen, das ist noch nicht geklärt, aber wir legen uns geduldig auf die Lauer!  Herzlich Ihre Aktion Storch.

 

Wüste Keilerei am Werschweiler Storchenhorst im Pril (9.4.2017)

Lonely Ringo, unser Storchensingle mit dem schmalen Aluring, wartet stoisch auf Besuch. Der kommt auch vorbei, nur nicht zum Poussieren. Jedenfalls meldete am gestrigen Sonntag, den 9.4. eine aufmerksame Anliegerin aus Werschweiler eine wüste Keilerei am Buswendeplatz zwischen Ringo und gleich drei Eindringlingen, die ihm die Horst-Mulde streitig machen wollten. Dabei sollen auch einige Fetzen (Federfetzen) geflogen sein, ohne dass der Hausherr sein Revier aufgeben musste. Wer waren die ungebetenen Gäste? Das kann man nur vermuten. Vielleicht unsere Nachbarn aus OTW? Die Göckelmühler wohl kaum, denn die gehen längst ihrem beschaulichen Brutgeschäft nach. Außerdem meldete gestern abend ein anderer Beobachter, dass sich ein einzelner Storch in der Bächerwies am Teich aufgehalten hat, es war nicht unser Ringo, denn der erholte sich noch immer, tief ins Nest geduckt, von seinem Fight am Mittag. Ob das noch was wird? Abwarten!

Bliesauen bei Ottweiler/Niederlinxweiler bekommen neues Storchenpärchen (4.4.17)

Die beiden Weißröcke von der B41 hatten dem Kunsthorst in den Blieswiesen oberhalb der Ottweiler Kläranlage bereits im letzten Jahr einen längeren Besuch abgestattet, nachdem sie der Maxi-Pappstorchattrappe erfolgreich auf den Leim gegangen waren, die aus den Wiesen gelockt hatte. Nun sind sie Dauerbesitzer des neuen Reviers an der B41. Aktion Storch hat sich auf den Weg gemacht und die beiden abgelichtet. Einer der Adebare konnte nun von der Vogelschutzwarte Radolfzell/Bodensee identifiziert werden. Er oder sie trägt die Ringnummer AJ 851 und wurde im Jahr 2014 von unserem Storchenfreund Dr. Norbert Fritsch im Brutgebiet Beeden bei Homburg als Nestling beringt. Der zweite Storch lässt bezüglich seiner Identität noch auf sich warten. Aktion Storch meldet sich, sobald sich sein Ausweis gefunden hat.

In den Werschweiler Wiesen zieht der einsame Adebar mit dem dünnen Aluring am Bein noch immer seine Kreise und begibt sich tagsüber auf die Suche nach einer Braut, die sich nicht traut. Aktion Storch ist versucht, ihn auf "(Lonely) Ringo" (weil einsam und Aluring) zu taufen. Aber warten wirs ab, ob wir ihn vielleicht nicht doch noch "Bingo Ringo!" rufen, falls er doch noch ein Frollein findet.

Werschweiler Storchenintermezzo (30.3.2017)

Kaum wirds im Ostertal frühlingswarm, schon werden die Störche munter. Meldung aus der Oolischmiehl in Werschweiler: Was klappert denn da drüben auf dem Acker? Kurz nachgeschaut: Aha, ein Storchenpärchen auf dem neuen Horst beim Anwesen Flottmann Ausgangs Werschweiler nach St. Wendel. Bei näherer Inspektion des Tatortes stellt sich heraus, dass die zwei verliebten Adebare ihre Hälse schwingen und drauf los klappern als wollten sie sofort ihre neue Brutstatt einweihen. Denkste - 10 Minuten später war der Spuk vorbei. Dafür aber verlagert sich das Geschehen sofort auf den Storchenplatz im Priel, wo seit gestern ein neuer immer noch nicht identifizierter Okkupant die Nachfolge unseres JJ als Hausherr angetreten hat und nun munter seine neue Errungenschaft gegen gleich drei Eindringlinge der Marke Adebar wehren muss. Na endlich, mal was los in der störchlichen Disapora am Rande des Brutareals. Dann wenig später wieder Ruhe an allen Fronten, bis auf den neuen Horstbesitzer. Der wacht noch immer über seine frisch eroberte Tretmulde überm Werschweiler Buswendeplatz. Wann endlich kommt ein passender Partner? Vielleicht schon bald? Wir sind gespannt. Das ist die Lage im Ostertal.

Wer hat sich da gestern so tief ins Werschweiler Storchennest gedrückt? (29.3.2017 7.20 Uhr)

Fake News - Alternative Fakten - Lügenpresse, was hört man nicht alles in jüngster Zeit über Falschmeldungen aus dem Äther und den Blattmacherblättern...? Tut uns echt leid, die letzte Meldung von gestern zurücknehmen zu müssen, aber war nicht unsere Schuld, sorry. Worum gehts? Es war leider  n i c h t  Jean-Jacques, der uns alle mit seinem plötzlichen Auftauchen in seinem alten Revier so überrascht hat, es war ein anderer Storcherich. Aber wer war das? Etwa der Phantomstorch von vor 14 Tagen? Nein. Vielleicht Willy aus der Göckelmühle? Nein. Der Einzelgänger aus den Hangarter Wiesen, der von Aktion Storch schon dreimal im Vorbeifahren sowohl vor als auch hinter Hangart gesichtet wurde? Vielleicht. Sicher ist nur, dass der neue Horstbesetzer von gestern einen dunklen Kunststoffring am Bein trägt und noch nicht identifiziert ist. Bis wir mehr wissen, darf also spekuliert werden, nur nicht mehr darüber, dass es sich unser JJ doch noch mal anders überlegt hat. Der ist längst Hausherr in den Beedener Wiesen und es sieht nicht danach aus, als hätte er zur Zeit die geringste Veranlassung, zu uns zurückzukehren. Daumen drücken, heißt es jetzt, dass sich nochmal was tut in unserem schönen Ostertal in Sachen Adebar! Und in der Zwischenzeit darf gefaked, spekuliert, geraten und gebangt werden über die Herkunft und den Verbleib des Mister X in den Osterwiesen. Allez dann, Ihre Aktion Storch.

Brandneue Eilmeldung (10.51 Uhr, 28.3.2017) Jean-Jacques soeben in Werschweiler eingeflogen - allein!

Der Anruf macht Aktion Storch doch etwas ratlos! Kaum ist der ernüchternde kleine Artikel über JJ's endgültigen Fortzug nach Homburg abgeschlossen, da kommt ein Blitzanruf von Peter Volz: Ein Anwohner meldet in Werschweiler, Jean-Jacques ist gerade im Augenblick auf dem Nistplatz gelandet und ordnet sein Nest - Verstehe einer diese Viecher! Aktion Storch ist von den Socken und macht sich auf die selbigen...

 

Eilmeldung! Jean-Jacques hat seine neue Heimat in Beeden gefunden - Viel Glück!  (Dienstag, 28.3.2016, 10.30 Uhr)

Nun ist es "Amtlich". Aktion Storch hat sich auf den Weg nach Homburg/Beeden gemacht und hat nun Gewissheit erlangt: Jean-Jacques, unser Ostertalstorch, der vor zwei Jahren in Werschweiler zum ersten Mal seit Menschengedenken eine neue Adebarfmilie gegründet und zwei Jungstörche großgezogen hat, ist endgültig ausgewandert. Er hat dem Ostertal den Rücken gekehrt. Warum? Etwa weil ihn seine Lady Gaga im Stich gelassen hat? Wir wissen es nicht.

Lange hat sich JJ in Geduld geübt, er hat jetzt genau 4 Wochen im Ostertal ausgeharrt. Er hat das Nest ausgebaut und renoviert, er hat es gegen Eindringlinge verteidigt, ist immer wieder auf Brautschau ins Glantal gesaust - ohne Erfolg. Es ließ sich keine Braut von ihm heimführen, obwohl ihm doch seine menschlichen Fans aus dem Ostertal flankiert haben mit Aufhübschen. Sie haben die Wohnstatt und die Umgebung mit Ausweichhorsten und Teichmulden und Wassergräben so schmackhaft wie möglich gemacht, haben die Werbetrommel gerührt, Ökotürme eingerichtet, Weidenruten zum Horstausbau dargeboten und wasweißnichtnochwas angestellt. Es hat offensichtlich noch nicht gereicht, jedenfalls nicht nach unserem menschlichen Ermessen. So ist das nun mal mit der Natur... 

Nun thront JJ hoch über den Beedener Teichanlagen auf seinem alten neuen Horst und verteidigt nach viel Anfangsstress mit Konkurrenten jetzt hie und da noch ein paar störchliche Störer aus der Luft (siehe Titelfoto), aber der Nistkampf scheint weitgehend ausgestanden zu sein und damit hat JJ seinen neuen Platz gefunden. Aktion Storch jedenfalls wünscht ihm und seiner Neuen (sie ist übrigens unberingt - sollte das am Ende nicht etwa doch noch Lady Gaga...?) gutes Gelingen im Bliesgau, verbunden mit dem Wunsch, er möge allfällige gefiederte unbeweibte Junggesellen zu uns herüber ins Ostertal schicken. Hier wird ihnen nebst hervorragenden Weidegründen und einer ausgeprägten Willkommenskultur noch allerhand an komfortabler Wohnstatt geboten. Wir geben die Hoffnung natürlich nicht auf und schalten den Apparat auch nicht ab, so weit kommts noch! Aktion Storch bleibt dran! Sie doch hoffentlich auch - warten wirs ab. (Bild oben: JJ steht auf dem hinteren Mast auf der rechten Seite - darunter haben sich Dohlen in den Nistkästen einquartiert. Wer ihm einen Besuch abstatten will fährt nach Beeden die Haupstraße runter und dann am Schild Beeder Biotop rechts rein. Dort kann man sich bequen von einer überdachten Aussichtplattform die ganze "Mussigg" betrachten)

Eilmeldung - Eilmeldung !  Jean-Jacques auf seinem alten Horst in Beeden bei Homburg gesichtet! (27.3.2017)

Soeben meldet der Naturschutzbeauftragte St. Wendel, Peter Volz , dass Jean-Jacques in Beeden bei Homburg gesichtet wurde und zwar auf seinem alten Horst, wo er schon im Jahr 2014 gebrütet hatte. Es wurde heftige Händel mit zwei anderen Storchen gemeldet, wahrscheinlich fightet unser Osterstorch um eine Lady und es ist noch nicht ausgeschlossen, dass J-J vielleicht wieder ins Ostertal zurückkehrt - mit Braut. Bleiben Sie am Apparat! Wir bleiben es auch! Bald mehr!

Werschweiler bangt um Jean-Jacques - Unser Storchenmann ist seit 3 Tagen verschollen! (26.3.2017)

Eigentlich nichts ungewöhnliches für Störchenmänner auf Brautschau: Sie sind über Tag immer schonmal in der Gegend unterwegs, kehren aber spätestens am Abend wieder auf ihren Horst zurück. So geschehen bei unserem Werschweiler Jean-Jacques während der letzten gut vier Wochen, in denen er geduldig auf seine Storchendame gewartet hat. Immer wieder ist er auf Achse gewesen, wurde mal hier und da gesichtet, meistens im benachbarten Glantal in Matzenbach, Gimbweiler oder Theisbergstegen. Jedes Mal kam Jean-Jacques zuverlässig wieder ins Ostertal zurück um beharrlich seinen Nistbau weiter zu besorgen. Laut Auskunft unseres Storchenfreundes Klaus Zimmer, direkter Anwohner von Jean-Jacques in Werschweiler, hat sich der geflügelte Hausherr seit drei Tagen nicht mehr blicken lassen. Das ist auch für ihn ungewöhnlich, denn so kennt er das Storchengeschäft von J-J nicht. Auch am heutigen Sonntagmorgen war er im Ostertal nicht gesichtet worden. Wollen wir hoffen, dass dem Storchenmann nichts zugestoßen ist. Vielleicht kommt er ja bald wieder - mit einer neuen Braut.

Meldung aus dem oberen Bliestal: Auf der Nistplattform in der Bliesaue zwischen Ottweiler und Niederlinxweiler hat sich seit vorgestern ein Storchenpärchen eingefunden. Wahrscheinlich handelt es sich um das Paar, das im letzten Jahr schon diesen Standort gewählt hat, aber noch nicht zum Brüten gekommen ist. Beide tragen je einen schwarzen Kunststoffring überm Kniegelenk, das Weibchen auf der linken und das Männchen auf der rechten Stelzenseite. Leider konnten die Ringe noch nicht abgelesen werden. Es sieht aber ganz danach aus, als hätten die beiden ihr Brutquartier gefunden. Das wäre ein weiterer erfreulicher "Geflügel-Zuwachs" in unserer Gegend.  Unseren zwei Weißröcken auf der Göckelmühle geht es gut - die Störche sitzen sogar schon längere Zeit auf dem Nest, bestes Zeichen, dass sie bereits mit ihrem Brutgeschäft begonnen haben. In Wolfersweiler liegt der Mast für einen neuen Storchenhorst schon bereit (Aktion Storch berichtete). Wahrscheinlich wird morgen, Montag, den 27.3. der neue Horst gestellt. Und dann heißt es für die Wolfersweiler: Abwarten, ob das Pärchen vom letzten Wochenende wieder zurückkommt. Akton Storch bleibt am Horst...

Jean-Jacques Ex lebt - gibt es vielleicht doch noch ein Happy End? (23.3.2017)

Neue Meldung vom Storchenexperten Manfred Conrad aus Theisberstegen: Die Ex von unserem Jean-Jacques, Jacqueline, ist entgegen früherer Meldungen doch am Leben und noch ledig! Ursprünglich hieß es, sie sei bei einer Eisenbahnkollision ums Leben gekommen. Jetzt sitzt sie auf der Storchenvoliere in Theisbergestegen und hält Ausschau - nach wem? Doch nicht etwa nach ihrem Ex-Lover aus dem Ostertal? Denn der schwingt sich immer mal wieder rüber über die Berge nach dem idyllischen Glantal und geht dort offensichtlich auf Brautschau, dieweil seine Flamme vom letzten Jahr, unsere Lady Gaga, noch immer abgängig ist und niemand sagen kann, ob sie doch noch den Weg zurück ins Storchennest am Buswendeplatz finden wird. Allerdings stehen die Aktien nicht gut für ein Happy End für unseren Franzosen mit Jacky, denn Jean-Jacques hat sie im letzten Sommer nicht nur verschmäht, sondern regelrecht attackiert und das vergisst ihm die Dame wahrscheinlich so schnell nicht. Aber was haben wir nicht schon alles erlebt: Adebar schlägt sich - Adebar verträgt sich. Schaumermal...

Jean-Jacques allein  Zuhause - Wolfersweiler Storchenturbo

Während die Ostertäler sehnsüchtig zusammen mit ihrem einsamen Storchenmann Jean-Jacques auf seine Storchen-Lady warten (ist die vielleicht doch etwas Gaga?), scheint sich in Wolfersweiler eine Storchen-Neuansiedelung  anzubahnen. Seit Samstag wird dort beim Parkplatz an der Kreuzung Frohnbachstraße zum Jakob-Küntzer-Weg für die Anwohner einiges geboten. Dort hat sich nämlich ein Storchenpärchen kurzerhand entschlossen, auf einem Strommast Quartier zu nehmen und hat umgehend mit dem Nistbau begonnen. Nach Aussage der Anwohner haben sich zusätzliche Störche für den Platz interessiert, worauf es zu einem Gerangel gekommen ist. Der Tumult hat offensichtlich dazu geführt, dass etliches Nistmaterial bei der Keilerei zu Boden gegangen ist. Aktion Storch und Peter Voltz vom BNO haben telefonisch angeboten, behilflich zu sein. Da der Nistplatz für Storch und Co. wegen der Stromführung der Oberleitung höchst gefährlich ist, sind die Aktiven zur Zeit dabei, abzuklären, ob nicht ein Ausweichhorst mit einer Plattform der Aktion Storch (lagert im St. Wendeler Bauhof) rasche Abhilfe vor Ort bieten kann, bevor sich unsere Adebars vielleicht noch die Füße verbrennen. Heute morgen hat sich unser Strochenmann aus Werschweiler in die Höhe geschraubt und Patrouille Richtung Wolfersweiler geflogen. Hoffentlich kommt er unversehrt zurück. Aktion Storch ist immer flugs dabei und hält Sie auf dem Laufenden. (20.3.2017)

 

Wer ist der ominöse Fremdstorch, der seit Tagen in Werschweiler herumgeistert? (6.3.2017)

Während wir alle gespannt auf die Rückkehr von Lady Gaga, der Braut von Jean-Jacques, vom letzten Jahr warten, spielt sich im Heimatrevier der beiden Adebare Seltsames ab. Unser Storchenmann geht tagsüber bis nach Theisbergstegen um nach Gesellschaft zu suchen, vielmehr nach einer Braut, die er vielleicht ins Ostertal heimführen kann, unterdessen melden immer mehr Storchenfreunde, u.a. per Facebookeintrag (WILHIL), die Anwesenheit eines bisher nicht registrierten Storches, der wahrscheinlich nicht in Deutschland beringt wurde. Dieser trägt am rechten Sprunggelenk einen schmalen Aluminiumring, ähnlich wie bei unserem Jean-Jacques, der zwei Ringe schraubt, nämlich den großen weißen BAVX-Ring und am linken Bein einen Aluring von der Machart, wie er bei dem neuen "Phantomstorch" zu erkennen ist. Unser Storchenfreund WILHIL hat ihn zufällig in Werschweiler auf der Storchenplattform aa der Kläranlage ablichten können, jedoch nur kurz. Kaum hat sich unser Neuling dort niedergelassen, ist er auch schon wieder verschwunden. Er soll des öfteren in den Dörrenbacher Osterauen gesehen worden sein. Aktion Storch hat bis jetzt allerdings vergeblich nach ihm gefahndet. Wer hat ihn noch bemerkt und wo??? Vielleicht ist er/sie ein weiterer Kandidat für das Ostertal? Wer weiß. Aktion Storch hält Sie auf dem Laufenden.

Jean-Jacques auf Brautschau in Gimsbach (Glan) gesichtet!!! (4.3.2017)

Am gestrigen Samstag, den 4.3. hat sich Aktion Storch auf die Suche nach dem ausgebüchsten Jean-Jacques aus Werschweiler gemacht und ist nach etlichen Kilometern endlich fündig geworden. Wo? Im Pfälzischen Gimbsbach an der Glan zwischen Theisbergstegen und dem alten Musikerort Mackenbach! Dort tummelten sich nämlich am frühen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein ein ganzer Trupp von 11 Störchen in den überschwemmten Nasswiesen und fanden offensichtlich jede Menge Futter. Sie durchpflügten förmlich die Flachtümpel und warfen unaufhörlich Insektennuggets ein. Und siehe da: der unbestechliche Feldstecher brachte es an die Linse: Unser Jean-Jacques (weißer Ring mit der Bezeichnung BAV X) tummelte sich mitten unter der (P)Flugschar Störche, die mit ausgebreiteten Flügeln (um im Schatten besser ins Flachwasser zu sehen?) auf Insektenerntre gingen. Keine fünf Minuten vergingen als ein unberingter Storch angeflogen kam und sich heftig klappernd direkt neben Jean-Jacques niederließ. War das etwa unsere (unberingte) Lady Gaga vom letzten Jahr? Wenn ja, was haben die beiden in der Pfalz zu suchen? Etwa eine passende Nistgelegenheit? Die Sorge hat sich soeben erübrigt, denn ein Anruf von Peter Volz vom BNO bestätigte, dass unser Jean-Jacues von seinem Brautschauflug wieder in Werschweiler zurückgekehrt ist und seinen Horst pflegt (5.3. 12.15 hr). Erleichterung bei allen Beteiligten! Es bleibt spannend, bleiben Sie dran!

 

Es ist Jean-Jacques!!

Soeben bekam Aktion Storch die telefonische Bestätigung: Es handelt sich um unseren Jean-Jacques! Die Ringnummer hat ihn eindeutig identifiziert. Danke an Klaus Zimmer aus Werschweiler für  die prompte Reaktion. Später mehr! (26.2.17, 12.35 Uhr)

Eilmeldung - Eilmeldung - Eilmeldung !!!  Werschweiler Storch akm heutigen Sonntag um 12.05 Uhr am Horst eingeflogen!

Anruf von Peter Volz bei Aktion Storch: Der Storch sitzt seit 5 Minuten auf dem Horst, gerade soeben eingetroffen! Ob es sich um unseren Jean-Jacques handelt, wissen wir noch nicht, aber sobald ein Storchenfreund mit starkem Fernglas an Ort und Stelle ist, kann die Ringnummer abgelesen werden und wir wissen genau Bescheid. Aktion Storch macht sich direkt nach dem Mittagessen auf den Weg und hält die Situation fest. Bald mehr auf diesem Kanal!! (26. Februar 2017, 12.25)

 

Eilmeldung - Eilmeldung  - Eilmeldung !!  Göckelmühler Storchenpaar wieder aus dem Winterquartier zurück!

Heute vormittag (16. Februar 2017) haben sich die beiden Göckelmühler Störche Willi und seine Partnerin wohlbehalten hinter dem Anwesen Schlotterbeck bei strahlendem Sonnenschein auf ihrem Nistplatz eingefunden und ihre Ankunft mit anhaltendem Geklapper gefeiert. Freuen wir uns mit ihnen, dass sie die lange Abwesenheit glücklich überstanden haben und nun wieder ihr Brutgeschäft für das Jahr 2017 beginnen können. Im letzten Jahr war Willis Partnerin sogar schon eine Woche früher da, nämlich am Rosenmontag, dem 9. Februar 2016. Die beiden Adebars haben im Göckelmühler Revier in den beiden letzten Jahren immerhin schon 5 Jungstörche erbrütet und großgezogen.

Nun darf auch das Ostertaler Pärchen nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wir sind gespannt, wann in Werschweiler das Storchenjahr beginnt und ob sich noch zusätzliche Pärchen bei uns im St. Wendeler Land einfinden werden. Brutplatzangebote gibt es ja mittlerweile genügend. Übrigens: Danke an Fredi Rausch (Umweltamt St. Wendel) und Peter Volz für die Meldung. Aktion Storch berichtet immer früher! Bleiben Sie dran.

 

Warten auf Jean-Jacques und Lady Gaga! (15.2.2017)

Das St. Wendeler Land und das Ostertal haben sich sich gut gerüstet für die Ankunft seiner Störche. Noch sind unsere beiden Werschweiler Vagabunden Jean-Jacques und Lady GAGA nicht eingetroffen, und auch auf der Göckelmühle hat sich noch nichts getan, aber bei dem milden Wetter kanns nicht mehr lange dauern. Wir werden natürlich sofort berichten.

Bisher haben die Initiatoren und die Stadt St. Wendel Nistgelegenheiten an folgenden Standorten geschaffen: Güdesweiler (Anwesen Biegel), Reitscheid hinter der Kirche, Urweiler hinterm Anwesen Hartard, Saal am Klärwerk, Oberlinxweiler Wurzelbach hinter dem Wasserwerk, und in Werschweiler gleich 4 Nistplätze. Bei dem derzeitigen schönen Wetter machen sich die Störche auf den Rückweg, der für manche Adebare gar nicht so lang ist, denn sie befinden sich teilweise schon in Mittelfrankreich. St. Wendel ist gut gerüstet für weitere Nistangebote, denn die technisch-gewerbliche Schule (Dr. Walter-Bruch-Schule) hat dankenswerter Weise weitere 5 Storchenräder in ihren Werkstätten herstellen lassen. Wer also interessiert ist, an einem für den Weißstorch geeigneten Platz eine bequeme Niststätte einzurichten, der möge sich bei Aktion Storch melden. (15.2.2017)

Jetzt ist der Werschweiler Ökoturm komplett!! (8.2.2017)

Den ganzen Morgen hat die Firma Stillenmunkes aus St. Wendel die Plattform vorbereitet, jetzt hat der Werschweiler Ökoturm wieder einen Hut - und was für einen! Mit dem großen Ausleger wurde die verzinkte Storchenplattform von der Firma Meiser aus Schmelz auf den Feuerwehrturm gehievt und auf die Kartusche aufgesetzt. Jetzt kann der Storch kommen! Übrigens: Die Plattform sieht ausladend und sehr imposant aus, ist im Durchmesser aber nur 30 cm größer als das Storchenrad am Buswendeplatz, also 1,50 m ! Von Peter Volz vom BNO eingewiesen, wurden noch die Nistlöcher für die Mauersegler mit Stofflappen verschlossen, damit die Nisthöhlen nicht vor der Ankunft der Mauersegler Anfang Mai von den Staren oder Sperlingen besetzt sind. Dann kann der BNO Anfang Mai vom obersten Fenster aus die Stofffetzen an den anhängenden Seilen bequem aus den Brutlöchern entfernen und fertig ist die Mauerseglerstube.

 

Nochmals einen großen Dank an die Spender und die Unterstützer für die Aktion  Ökoturm: Hans Hoffmann, Wendelinusstiftung St. Wendel, Rotary Club St. Wendel Stadt, Lotto Saartotto, Fa. targets GmbH, Stadt St. Wendel und Umweltamt St. Wendel, Kreis St. Wendel und Firma Meiser aus Schmelz sowie an die Firma Stillenmunkes aus St. Wendel für die professionelle Arbeit beim Aufbau des Storchenrades.

Bilder rechts: In luftiger Höhe schwebt die Arbeitsbühne mit den beiden Fachleuten nach getaner Montagearbeit zurück auf die Erde.  Neugierige Werschweiler Bürger bestaunen die Aktion und Martin Luther (Büste im Vordergrund) lässt das alles kühlblau. Er lugt ins Gässchen hinein.

P.S.: Laut Auskunft von Manfred Konrad von den Storchenfreunden vom Glan sind die ersten Zugstörche schon in Theisbergstegen bei Kusel eingetroffen. Es kann also nicht mehr lange dauern, bis auch unsere Adebars im Ostertal einschweben. Letztes Jahr war Jean Jacques am 2. März bei Eiseskälte angekommen. In Kürze mehr!

Prosit Neujahr! Aktion Storch ist wieder da! (3.1.2017)

Liebe Storchenfreunde und Leser der Aktion Storch! Nach langer Pause meldet sich Aktion Storch endlich wieder und wünscht Ihnen allen ein gutes, gesundes und friedliches storchenfreundliches 2017! Gleichzeitig möchten wir um Nachsicht für die Pause bitten. Es lohnt sich für Sie, uns weiterhin die Treue zu halten und unsere Plattform zu besuchen, denn es hat sich so einiges getan in Sachen Storchenhilfe im St. Wendeler Land. Hier die wichtigsten Neuerungen und Aktionen:

Mit großzügiger Hilfe der Stadt St. Wendel konnten im vergangenen Herbst neue Nistmasten für unseren Adebar aufgestellt werden, so in Urweiler in der Gemarkung Dörrwies, im Oberlinxweiler Ortsteil Wurzelbach hinterm Wasserwerk sowie in Werschweiler am Ortsausgang Richtung St. Wendel. Weitere Nistplätze sind auf dem Werschweiler Feuerwehrgeräteturm sowie auf einem Grünfuttersilo auf der Gemarkung Hollerfelder in Werschweiler vorgesehen. Sie sollen noch vor der Ankunft der Störche im Februar fertiggestellt sein. Dann kann der Storch kommen und Aktion Storch hofft, dass mit den zusätzlichen Nistangeboten der Nistplatzstress unter den Adebars etwas entspannter abläuft als im letzten Jahr in Werschweiler.

In einer vorbildlichen Aktion des BNO e.V. (Bund Naturschutz Ostertal) unter Federführung von Herrn Peter Volz und dem Ortsteil Werschweiler gemeinsam mit der Stadt St. Wendel sowie weiteren Unterstützern (Privatspender Hans Hoffmann, Wendelinusstiftung St. Wendel, Rotary Club St. Wendel Stadt, Lotto Saartotto, Fa. targets GmbH, und Aktion Stroch) entsteht gegenwärtig aus dem alten Werschweiler Feuerwehrturm inmitten des Dorfes gegenüber der Kirche ein Ökoturm. Hier sind bereits Nistplätze und Unterkünfte für Schwalben, Mauersegler, Fledermäuse, Trumfalken und Schleiereulen angebracht worden. Anstelle der alten Sirene auf der Turmhaube wird noch im Januar ein Storchenrad montiert, so dass der kleine Ostertalort um eine weitere Attraktion reicher wird. Werschweiler soll der Ausgangpunkt für weitere Storchen-ansiedelungen im St. Wendeler Land werden, denn es hat sich bei den Adebars der Gegend bereits herumgesprochen, dass es hier gute Futtergründe gibt. Im letzten Jahr tummelten sich hier zeitweilig bis zu 9 Weißstörche gleichzeitig und machten es dem ortansässigen Storchenpaar schwer, sein Revier zu verteidigen. Um das Angebot an Amphibien und Reptilien noch zu stabilisieren wurde im letzten Jahr mit großzügiger Unterstützung von BNO, Stadt St. Wendel, Landkreis St. Wendel und saarländischem Umweltministerium ein Flachwasserteich angelegt, der auch das Überwintern von Frosch und Co. in der Teichsenke ermöglicht (siehe Bild). Das alles wird dem interessierten Besucher des kleinen Storchendorfs Werschweiler als Infotafel mit allen notwendigen Daten und Fakten zur Verfügung gestellt. Die Tafel wird im kommenden Frühjahr direkt am Feuerwehrturm angebracht werden. Willkommen im Storchenjahr 2017!

 

Werschweiler Störche weg - Nilgänse da!

Aktion Storch geht auf die Suche nach unseren Werschweiler Störchen. Seit Sonntag leider vergebens. Nach Auskunft der Anwohner haben sie sich seit letzten Sonntag nicht mehr in ihrem Brutrevier blicken lassen. Stattdessen hat es sich heute morgen ein Nilganspaar auf der Storchplattform gemütlich gemacht und sich ausgiebig geputzt. Wir dürfen gespannt sein, ob und wann unser Jean-Jacques und seine Lady Gaga wieder zurück kommen und ihren Brutplatz wieder in Besitz nehmen.

Auf der Storchenplattform in den Ottweiler Blieswiesen zwischen OTW und Niederlinxweiler hat sich mittlerweile ein neues Storchenpaar (nicht unsere Werschweiler Adebars) häuslich eingerichtet. Sie halten sich bereits seit nunmehr fast 14 Tagen dort auf. Das ist ein gutes Zeichen, dass wir im nächsten Jahr vielleicht ein weiteres Storchenpaar in unserer Gegend begrüßen dürfen.

Das Wiebelskircher Storchenpaar hat ihre beiden Küken offensichtlich gut durch die Regenstürme der letzten drei Wochen gebracht. Aktion Storch hat von weitem den Horst fotografiert und einen Altvogel sowie zwei Jungvögel ablichten können (siehe Bild).

Leider haben die Unwetter auch im Wildpark Freisen zugeschlagen, denn von den drei Küken der Wildbrut (außerhalb der Voliere) ist nur noch eines am Leben. Nach Auskunft von Herrn Broszeit sind zwei Jungvögel durch die Nässe unterkühlt gestorben. (21.6.2016)

 

 

 

 

Traurige Gewissheit: Alle Werschweiler Jungstörche verendet!

Am heutigen Freitag, den 17. Juni haben wir die traurige Gewissheit erlangt: Alle Jungstörche in Werschweiler sind verendet. Dem massiven Schlechtwettereinfluss der vergangenen Tage haben die Jungvögel trotz allen Anstrengungen nicht mehr standgehalten. Woran die Küken letztlich gestorben sind, ob an Unterkühlung, Verhungern oder Infektionserkrankung, ließ sich vor Ort nicht feststellen.

Am späten Vormittag rückte ein Feuerwehrwagen mit Drehleiter am Busswendeplatz an. Die Aktiven des BNO inspizierten gemeinsam mit der Feuerwehr über den Drehleiter-Ausleger den Storchenhorst. Ernüchterndes Ergebnis: Zwei verendete Küken und ein Ei lagen auf der Nistoberfläche. Ein drittes Küken ist wahrscheinlich schon in der laufenden Woche verendet und von den Altstörchen aus dem Nest befördert worden.

Die Altvögel hielten sich nach Aussage von Anwesenden seit diesem Mittwoch überwiegend in den Dörrenbacher Osterwiesen auf. Einer der Elternstörche legte während der Feuerwehrinspektion einen Beobachtungsflug über dem Horst ein und verschwand dann wieder Richtung Dörrenbach. Immerhin haben sich unsere beiden Ostertäler Störche noch nicht ganz verabschiedet. Damit ist zu hoffen, dass ihre Nistplatzbindung groß genug ist um im nächsten Jahr wieder einen Brutversuch zu starten. Auszuschließen ist aus heutiger Sicht ein neuer Brutversuch in diesem Jahr, denn die Zeit bis zum Wegzug in den Süden ist definitiv zu kurz um noch erfolgreich Nachwuchs großzuziehen.

Anwesend waren während der Aktion neben dem Naturschutzbeauftragten der Stadt St. Wendel, Peter Volz, auch zwei Vorstandsmitglieder des BNO, Jürgen Mennig und Gerhard Gelz sowie Otmar Becker und Evelyn Schneider von der Redaktion der Saarbrücker Zeitung und zwei Einsatzaktiven von der Feuerwehr St. Wendel.  (17.6.2016)

 

Hat das Werschweiler Storchenpaar den Nachwuchs aufgegeben?

Der heutige 15. Juni ist wahrscheinlich ein rabenschwarzer Tag für unsere Werschweiler Jungstörche und für die gesamte Aktion Storch im Jahr 2016. Alles deutet nämlich darauf hin, dass die drei Küken leider nicht mehr am Leben sind. Nach übereinstimmenden Beobachtungen  von Anwohnern und Besuchern haben beide Altstörche den Horst am heutigen Nachmittag für längere Zeit verlassen und sind bis heute Abend noch nicht wieder zurückgekehrt. Das ist leider ein ziemlich eindeutiger Hinweis darauf, dass die Jungenaufzucht aufgegeben worden ist. Wäre der Nachwuchs noch am Leben, würde immer ein Altstorch den Horst behüten. Erst wenn die Jungen alt genug sind um sich notfalls selbst gegen Attacken zu wehren, wird kurzzeitig der Horst verlassen. Das ist alles sehr bedauerlich, aber in den Lauf der Natur sollte der Mensch hier nicht unnötig eingreifen. Übrigens war das Jahr 2013 ein ähnlich miserables Brutjahr für unsere Störche im Saarland und im angrenzenden Rheinland-Pfalz, wo kaum ein Küken flügge wurde. Bleibt zu hoffen, dass die Altstörche unser Werschweiler Brutrevier nicht ganz verlassen. Dies ist leider aus den Erfahrungen, die bei Brutmissrfolgen gemacht worden sind, nicht ganz auszuschließen. Aktion Storch hält Sie auf dem Laufenden (15. Juni 2016).

 

Regenwetter fordert Tribut bei saarländischen Störchen

Die Ornitho Plattform, eine website für Vogelmonitoring, meldet heute auf ihrer Seite: Totalausfall der Storchenbrut auf beiden Horsten in Homburg Beeden, desgleichen auf dem Limbacher Storchenhorst. Lediglich im Webenheimer Storchennest hat ein Küken überlebt. Das ist nunmal die Natur!

Immerhin hat Werschweiler noch drei Jungstörche in der Nistmulde und auf der Göckelmühle ist das Adepaar noch fleißig am brüten. Hoffen wir, dass dort noch Nachwuchs flügge wird. Übrigens hält sich das in unserer Gegend vagabundierende Jungstorchenpaar zur Zeit auf der Storchenplattform in den Ottweiler Blieswiesen (zwischen Ottweiler und Niederlinxweiler) auf. Vorige Woche waren sie abwechselnd in Werschweiler und in den Bliesener Bliesauen zu Gast um dort die Nistgelegenheiten für das kommende Brut-Jahr zu inspizieren. Drücken wir ihnen die Daumen, dass uns die beiden treu bleiben. (9.6.2016)

Werschweiler Jungstörche nach heftigen Regentagen wohlauf!

Heute, Sonntagmittag am Werschweiler Storchenhorst. Haben die Werschweiler Storchenküken das Sauwetter überstanden? Nachdem der Dauerregen den Storchenhorst wohl in eine Dreckpfütze verwandelt hat (die Altstörche sehen aus wie nach einem Schlammbad), war die Sorge groß, dass der Nachwuchs das Regenwetter der vergangenen Tage nicht überlebt hat. Aktion Storch hat ins Nest fotografiert und 3 Jungstörche ausgemacht (vielleicht sogar vier, siehe Titelseite). Ganz sicher aber sind zwei, denn die konnte man sogar von nahem erkennen. Während Jean-Jacques die Nistgrundlage gesäubert hat, fliegt Lady Gaga mit reichlich trockenem Polstermaterial aus Moos heran und stopft, was das Zeugs hält, damit die Küken einigermaßen trocken gebettet sind. Hoffen wir, dass sich das nasse Wetter verzieht und ein paar trockene Tage vor uns liegen, damit sich die Familie endlich erholen kann. Mit ein bisschen Glück und Petrus' Segen kommt der Nachwuchs durch. Hoffen wir das Beste! Aktion Storch hält Sie auf dem Laufenden ( 5. Juni 2016).

 

Eilmeldung+++Eilmeldung+++Eilmeldung      3 Jungstörche in Werschweiler geschlüpft!

Gestern abend 18.00 Uhr, Standort Werschweiler Hausberg gegenüber dem Ortskern: Aktion Storch "funkt" mit dem dicken Teleobjektiv in den Storchenhorst, sobald der Altstorch vom Brutplatz aufgestanden ist - und siehe da - drei kleine weiße Federknäulchen recken ihre Hälse dem Papa Jean-Jacques entgegen! Alles amtlich dokumentiert und festgehalten auf Digitalchip. Jetzt können wir uns alle freuen, dass auch im Jahr 2016 im St. Wendeler Land wieder Jungstörche das Licht der Welt erblickt haben. Wenn wir von der gestrigen Beobachtung drei Tage zurückrechnen, dann ist das erste Küken wohl schon am Samstag, dem 21. Mai geschlüpft, wenn sich jeden Tag ein neues  aus der Eihülle pellt. Im letzten Jahr wurde der erste Storchennachwuchs am 27. Mai registriert, wir sind heuer also rund eine Woche früher dran als 2015.

Weitere Neuigkeit: Nachdem die Störche an der Baltersweiler Göckelmühle leider die Erstbrut aufgegeben haben, sind sie - zwar spät - aber zum Glück wieder am Brüten. Drücken wir auch Ihnen die Daumen, dass noch eine erfolgreiche Brut hoch kommt!  (24.5.2016)

 

Aktuell:  Schwarzstorchpärchen stolziert stundenlang in den Werschweiler Osterwiesen!

Hurra, jetzt haben auch wir von der Aktion Storch die Anweseneheit unserer Ostertäler Schwarzstörche bestätigen können. Am Dienstagmorgen (26.4.2016) haben sich die beiden Adebars über zwei Stunden in den Osterwiesen hnter der Gemarkung Steinbach am Werschweiler Weißstorchpfad aufgehalten. Den Abflug konnten wir auch noch beobachten. Später standen sie an der Werschweiler "Lautenbach" in Richtung St. Wendel. Schade, dass sie noch nicht brüten, denn dann wäre uns nur ein Exemplar zu Gesicht gekommen. Immerhin, wir dürfen hoffen, dass sich nach dem letztjährigen Brutmisserfolg bald wieder junge Schwarzstörche im Ostertal melden werden. (26.4.2015)

 

SR3 Saarlandwelle zu Besuch bei den Werschweiler Störchen!

Am Montagmorgen, den 25.4. wurde in der Saarlandwelle des Saarländischen Rundfunks ausführlich über unsere Ostertäler Störche berichtet. In der rund zweistündigen Sendung kamen unsere Storchenförderer und -Experten mehrmals zum Zuge und haben über unsere Adebars umfassend berichtet. Mit von der Partie waren Peter Volz und Jürgen Mennig vom BNO sowie Hans-Jürgen Rauber vom St. Wendeler Umweltamt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch auf unsere Storchenseite von der Aktion Storch hingewiesen. SR3 hören und Aktion-Storch-Seite lesen lohnt sich also, wenn Sie mehr über die Adebars im St. Wendeler Land wissen wollen! Danke an die Akteure sagt Aktion Storch! Danke auch an Dr. Bauer von den Stadtwerken, der uns fünf Holzmasten für den Storchennistbau zugesagt hat!!!

 

Aktuell + Aktuell - Schwarzstorchpaar im Ostertal gesichtet  - Göckelmühler Störche machen Brutpause!

Im Ostertal sind jetzt wieder zwei Schwarzstörche gesichtet worden. Hoffentlich brüten Sie wieder im St. Wendeler Land! Im letzten Jahr war wegen Störungen leider keine erfolgreiche Brut zustande gekommen.

Noch eine Neuigkeit: Vergangene Woche hat sich am Storchenhorst der Kläranlage Haupersweiler ein Storchenpärchen eingefunden und mit dem Nistbau begonnen. Leider haben sie wohl die Lust am Weiterbau verloren und haben sich erstmal davon gemacht. Aber vielleicht kommen sie ja bald wieder? Wir bleiben am Ball.

Bangen und Hoffen an der Göckelmühle: Seit zwei Tagen machen der Storch Willi und seine Partnerin - nach vierwöchiger Brut - offensichtlich eine Brutpause. Beide Störche verlassen immer wieder mal den Horst. Das deutet darauf hin, dass noch keine Küken geschlüpft sind. Drücken wir ihnen die Daumen, dass es bald Nachwuchs gibt! Aktion Storch hält Sie auf dem Laufenden (25.4.2016)

 

Eilmeldung + Eilmeldung + Eilmeldung     Jacqueline brütet in Theisbergstegen!

Wie soeben telefonisch erfahren, ist unsere Werschweiler Storchendame Jacqueline (die ursprünglich aus Miesau stammt) in ihre Pfälzer Heimat zurückgekehrt und hat Anschluss und Familie im Storchen-ElDorado Theisbergstegen gefunden. Dort gibt es jetzt schon mehr als 5 Storchenhorste und nun kommt noch einer dazu. "So gehn die Gäng", würden die Ostertäler sagen. Freuen wir uns alle, dass die im Saarland Verschmähte doch noch ihr Glück in der Pfälzer Heimat gefunden hat und nun neuen Familienfreuden entgegenbrüten darf. Aktion Storch wird zu gegebener Zeit von unserer Ausgewanderten berichten.

Noch eine gute Botschaft: Auch unsere beiden Werschweiler Störche Jean-Jacques und Lady Gaga scheinen doch noch ihr Brutgeschäft aufgenommen zu haben, denn seit zwei Tagen sitzen sie "fest". Auch hierübr wird Aktion Storch weiter berichten, wenn die ersten Paparazzi-Fotos vom Gelege im Kasten sind.

 

Wieder einmal großer Bahnhof im Ostertal - Umweltminister Jost überreicht Scheck an Naturpark Saar-Hunsrück

Montag, 18. April, 17.00 Uhr auf dem Storchenplatz in Werschweiler: Alle warten auf den Minister, doch der wird an der Saarbrücker Westspange  aufgehalten (nicht an der Fechinger Talsperre). Zahlreich ist die Lokal- und Regional-Prominenz sowie die Gäste erschienen um den Ansprachen sowie der feierlichen Übergabe von Geld (und Schnaps) beizuwohnen.

Gekommen waren u.a. Landrat Udo Recktenwald als Noch-Chef des Naturpark Saar-Hunsrück sowie Thomas Gebel vom Landratsamts-Dezernat Entwicklung ländlicher Raum, die Landtagsabgeordneten Dr. Magnus Jung als umweltpolitischer Sprecher der SPD und Ruth Meyer von der CDU, Bürgermeister Peter Klär aus St. Wendel, NABU Geschäftsführer Wendelin Schmitt. Auch mit dabei: Dr. Volker Wild vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Umweltamtsleiter Hans-Jürgen Rauber aus St. Wendel, Frau Schmidt vom  Naturpark Saar-Hunsrück, fast der gesamte Ortsrat von Werschweiler einschließlich der Ortsvorsteherin, Karin Schönwald, die Aktiven des BNO, BNO-Chef Jürgen Mennig, die Vorstandsmitglieder Christine Förderer, Birgit Hardt, Hans Kratz, Hans-Jörg Flottmann und Gerhard Gelz sowie Peter Volz, Naturschutzbeauftragter der Stadt St. Wendel und nimmermüder Promoter der Naturschutzprojekte im Ostertal.

Besonders zu erwähnen sind die fleißgen Helfer im Hintergrund, Gertrud Volz, Nickels Linda und Mann, Uli Schönwald mit Enkeln, "Mister Storchendorf" Herbert Becker, die Presse und natürlich Jean-Jacques und seine neue  "Lady Gaga", die etwas abseits über dem Geschehen thronten und alles unter sich ergehen ließen.

Nach Begrüßung, Dank an die Förderer des Storchenprojektes (Stadt und Kreis St. Wendel, Angelsprotverein, Volksbank, Kreissparkasse, Obst- und Gartenbauverein Leitersweiler, Rotary-Club St. Wendel Stadt und weitere großzügige Spender)  durch den BNO-Vorstand Jürgen Mennig sowie seiner informativen Einführung über die Umwelt- und Naturschutz-Aktivitäten des BNO über die letzten vierzig Jahre im Ostertal  nahm Umweltminister Reinhold Jost seinen Platz hinterm Stehpult ein und erklärte sich, trotz dabber und dummele, für sein Zuspätkommen. Der Minister hob die Verdienste der Umweltarbeit von BNO, NABU, Naturpark Saar-Hunsrück und allen Aktiven  hier im Ostertal hervor und brachte einen Scheck für den Naturpark Saar-Hunsrück über 13.811,67 Euro mit, von welchem der Naturpark immerhin zwanzig Prozent in ein Projekt Flachwasserteich im Naturschutzgebiet der Werschweiler Bächerwies investieren will. Der Vorstandschef des Naturparks, Landrat Udo Recktenwald bedankte sich mit einer kleinen Reprise für die großzügige Unterstützung und übergab weiter an Bürgermeister Peter Klär, der nicht ganz ohne Stolz feststellte, wie durch aktive Lokalpolitik mithilfe seiner Mitstreiter aus seinen Reihen (z.B. Umweltamt) ein Beispiel für die Förderng des nachhaltigen Zuwachses (zumindest bei Meister Adebar) in der Region gegeben werde.

Peter Volz von BNO als einer der treibenden Kräfte des Ansiedelungsprojektes stellte nochmals die Historie der Storchenansiedelung in den Osterwiesen und ihrer Förderung im Ostertal dar. Er verwies auf zahlreiche Aktivitäten in und um das Werschweiler und Ostertäler Habitat für den gefiederten Großvogel und bat seinen Mitstreiter, Hans Kratz vom BNO um ausführliche Erläuterung der anstehenden Projekte um den Flachwasserteich in der Werschweiler Gemarkung Bächerwies. 

Bei belegten Brötchen, alkoholfreiem Bier und angeregten Gesprächen fand die gut besuchte Informationsstunde ihren Abschluss.

Wie war das mit den Hundsärschen und den dicken Knien? Ach ja, Minister Jost brachte als spezielles Mitbringsel aus dem Saartal zwei Flaschen Schnaps mit; Schnaps aus der Mispel, einer alte Apfelsorte, die hierzulande als Hundsärsche bezeichnet wird. Der Geschmack sei zwar nicht unbedingt jedermanns Sache, aber wems nicht mundet, der kann sich ja damit sein dickes Knie einreiben.

Ganz zum Schluss mussten die (freudig) entsetzten Gäste auch noch mit ansehen, wie es das schamlose Storchenpaar vor aller Leute Augen hoch über dem Buswendeplatz miteinander trieb. Sodom und Gomorrha im Ostertal...

 

Ostertäler sorgen sich - ist Lady Gaga noch zu jung zu brüten?

Vor Ort am Stochennest in Werschweiler: Jean-Jacques strengt sich redlich an mit der Hochzeit, aber manchmal gibt sich die junge Begleiterin unseres Storchenmannes doch noch ein wenig kindisch, wenn sie etwas unbeholfen auf dem Nestboden herumstochert und nicht recht weiß, wie sie die beigetragenen Äste sortieren soll. Da war Jacqueline im letzten Jahr doch insgesamt ganz anders bei der Sache, obgleich auch sie sich hin und wieder etwas zickig angestellt hat, wenn sie ihren Galan vom Horst verwiesen hat. Aktion Storch hat beide beobachtet und findet: Die junge Lady verhält sich hin und wieder eben noch etwas "gaga", weshalb wir sie kurzerhand "Lady Gaga" getauft haben. Allmählich fragt man sich in Werschweiler, warum die Dame noch nicht fest auf dem Gelege hockt, immerhin ist sie jetzt schon über 20 Tage mit Jean-Jacques zusammen und er ist seitdem mit ihr fleißig am turteln. Im Vergleich: Letztes Jahr war der Brutbeginn ziemlich genau auf den 25. April gefallen, also 17 Tage nach der Ankunft von Jean Jacques und Jacqueline. Außerdem sind alle unsere Saarländischen Störche, einschließlich unserem Göckelmühler Paar, schon kräftig am Brüten.

Geben wir den beiden Verliebten also noch ein paar Tage, dann aber müsste sich die Dame vielleicht doch mal zur Eiablage bequemen. Eier sind definitiv noch keine im Nest, das hat Aktion Storch mit seinem Teleskop vom Kuhberg, dem Werschweiler Hausberg, genau geprüft. Also ihr Zwei: Legt los, die Ostertäler warten! Übrigens: Wem der Name Lady Gaga nicht ganz zusagt, der ist hiermit herzlich aufgerufen, unserer Unbekannten einen schönen Namen zu verpassen, hier auf der Aktion Storch-Plattform oder in Facebook unter Aktion Storch. Wir werden berichten. (16.4.2016)

Jetzt Live erleben - Schauen Sie direkt ins Schwarzstorchnest!

Aktion Storch hat noch eine Nestkamera ausfindig gemacht - Schwarzstorch in Estland. Das müssen Sie sehen und zwar HIER! oder gehen Sie auf unsere Rubrik oben rechts "interessante Links": Dort finden Sie ein Kapitel mit super Nestkameras vom Schwarz- und Weißstorch. Einige haben wir neu eingestellt. Es lohnt sich! (16.4.2016)

Jacqueline lebt!!!  (13.4.2016)

Heute kam der Anruf für Aktion Storch mit der guten Nachricht. Jacqueline ist offensichtlich unversehrt. Sie ist am Leben und wurde heute im pfälzischen Theisberstegen bei Kusel gesichtet. Dort hat sie sich mit einigen Jungstörchen auf einer Wiesenfläche an Würmern und Fröschen gütlich getan. Jetzt muss sie nur nochmal zurückkehren in ihr Ostertal, vielleicht mit einem Partner? Storchenplattformen stehen ihr ja einige zur Verfügung, bloß nicht mehr auf den Strommast fliegen!!! Wir dürfen gespannt sein! (Übrigens: Jacqueline hat auf dem Strommast definitiv keinen Stromschlag abbekommen. Sie hat sich wohl in der "Abwehreinrichtung" verfangen).

Wo ist Jacqueline????  (10.4.2016)

Dramatische Szenen in Werschweiler am Sonntagmorgen!

9.30 Uhr: Anruf bei Aktion Storch. Storchendame Jacqueline beginnt mit dem Nestbau auf einem Hochspannungsmast direkt hinter dem Ortsausgang von Werschweiler, Richtung St. Wendel. Der besorgte Anrufer weist darauf hin, dass der Mast zwar mit Abweisern gesichert ist, Jacqueline trägt trotzdem Äste ein. Das ist gefährlich!

9.40 Uhr: Anruf bei Aktion Storch - Aufregung pur. Jacqueline ist soeben kopfüber vom Hochspannungsmast auf die Erde gestürzt und liegt auf dem Boden. Der Anrufer springt hinzu um zu helfen, doch Jacqueline hat sich "berappelt" und streicht in Richtung Dorf ab.

Seitdem ist sie spurlos verschwunden.

Am Nachmittag starten Mitglieder des BNO (Bund Naturschutz Ostertal) eine Suchaktion rund um das Dorf. Die Suche bleibt ergebnislos. Hat sich unsere Storchendame verletzt? Wer kann Hinweise geben? Am Abend treffen besorgte Menschen am Storcheplatz ein und können immerhin Jean-Jacques und seine Neue - "Lady Gaga" - wohlbehalten auf dem Horst bestätigen - allein, Jacqueline, die erste Werschweiler Störchin und Mutter der ersten Junstörche im Ostertal, bleibt verschwunden. Kein guter Tag für die Werschweiler Adebars...  Aktion Storch hält Sie auf dem Laufenden. (10.4.2016)

 

SR - Aktueller Bericht informiert am 1.4.2016 über den Rosenkrieg der Werschweiler Störche!

Schauen Sie hier! (ab Minute 27.25)

 

Unerhört!!! Sodom und Gomorrha im Ostertal - Storchenmann treibts jetzt wirklich zu bunt! (30.3.2016)

Da mag man kaum mehr hinschauen, was der Franzose Jean-Jacques sich in Werschweiler erlaubt! Nicht genug, dass er vor den Augen seiner Angetrauten vom letzten Jahr (Jacqueline) offenen Ehebruch mit der Neuen (Jacqueline II) auf ihrem gemeinsamen Nest begeht, jetzt besucht er seine Betrogene und Abgewiesene auch noch auf dem Nachbarhorst und bestei... sie nach Lust und Laune, als sei nichts geschehen. Und die lässt das auch noch zu - oder nicht?

Jedenfalls wird dies alles der Aktion Storch von einem glaubwürdigen Gewährsmann am Dienstagabend so zugetragen und wir haben nicht den geringsten Grund, die Schilderungen anzuzweifeln. Was uns jedoch besorgt macht, ist die Erwähnung einer blutenden Kopfverletzung von Jacqueline I, die wahrscheinlich vom unerbittlichen Revierkampf herstammen könnte. Wer kann mehr dazu beitragen? Aktion Storch bittet um Aufklärung!

P.S.: Im Aktuellen Bericht des SR vom Freitag, dem 1.4. (kein Aprilscherz) wurde das Drama extra dokumentiert. Gehen Sie auf unseren Link unter der Rubrik "Interessante Links" auf der Startseite rechts oben! Dann können Sie das Drama anmiert verfolgen.

 

Ostermontags-Ehedrama bei den Werschweiler Störchen! (28.3.2016)

Jacqueline trifft am Ostermontag an ihrem Horst ein und ertappt ihren treulosen Gatten Jean-Jacques mit einer fremden Dame im Nest!

Was ist passiert? Nachdem unser Werschweiler Storchenmann Jean-Jacques bereits seit gut drei Wochen wieder aus seinem Winterquartier zurück ist und sich nach langem Warten auf seine Jacqueline vorige Woche mit einer unberingten Jungfrau aus einem Trupp von insgesamt 9 Störchen eingelassen hat, ist am heutigen Ostermontag seine Gattin vom letzten Jahr (mit der er immerhin 2 Kinder hat) zurückgekehrt. Was findet die Rückkehrerin vor? Ein fremdes Weib auf ihrem Nest! Poussierend mit ihrem französischen Gigolo... Und was macht d er? Ist sich keiner Schuld bewusst und weist die Angetraute brüsk zurück. Wieder und wieder fliegt die Rückkehrerin ihren Horst an und wird genau so beständig abgewiesen. Nun steht sie mit hängendem Kopf auf der Nachbarplattform an der Werschweiler Kläranlage und muss sich auf die neue Situation einstellen.

Wer hätte das gedacht? Dabei sind viele interessierte Menschen der Meinung, dass unsere Adebare sich ein Leben lang die Treue halten. Das tun sie aber leider, oder zum Glück nicht. Nein, unsere Weißstörche sind durchaus treu ergeben, nur nicht dem Ehepartner, sondern zuvorderst dem Niststandort. Das macht Sinn, denn die Pärchen vom letzten Jahr sind getrennt in ihr Winterquartier geflogen und zwar jeder an einen anderen Ort. Wenn eines/r der Partner die Reise nicht überlebt, muss sich der andere Teil rasch einen neuen Partner suchen um noch zu einer erfolgreichen Brut schreiten zu können. So ist das wohl auch hier und wir müssen uns im Ostertal und in Werschweiler wohl einen neuen Namen für die "Neue" suchen, vielleicht am besten Jacqueline II.

Und was geschieht jetzt mit unserer Jacqueline I ? Mit etwas Glück kommt ein unverpaarter Storchenmann vorbei und geht mit Jacqueline eine Partnerschaft ein, vielleicht sogar in unserem schönen Ostertal. Einige attraktive Niststandorte sind ja noch frei, zum Beispiel die beiden Horste an der Saaler Kläranlage, keinen Kilometer weit vom Werschweiler Refugium oder bei Haupersweiler oder in Reitscheid, wo ja auch je eine attraktive Wohnung für unsere Adebare eingerichtet ist. Vielleicht sogar an der Werschweiler Käranalge. Dann hätten wir sogar zwei Paare in einem Ort und das hat es im Saarland so noch nicht gegeben. Es wird also spannend in den nächsten Tagen. Aktion Storch hält Sie auf dem Laufenden! Frohe Ostern!

Nachtrag: Soeben (18.23 Uhr) teilt Peter Volz, der Naturschutzbeauftragte der Stadt St. Wendel mit, dass der Storchenhorst in Werschweiler am Montag Nachmittag von einem weiteren unberingten Storch scharf attackiert wurde. Diesem gesellte sich unsere hinters Licht geführte Dame Jacqueline bei, um die neue Flamme von Jean-Jacques von ihrem Storchehorst zu vertreiben. Jean-Jacques und seine "Gschbusi" verteidigten den Horst jedoch erfolgreich und feierten die abgewehrte Attacke mit ausgiebigem Klappern und Halsverrenken.

 

Unberingter Jungstorch hält sich am Ostermontag stundenlang am Wurzelbacher Wasserwerk auf! http://www.aktion-storch.defiles/Bilder/News/P1840366.jpg

Im Vorbeifahren entdeckt! Auf einer Bisamburg in den Feuchtwiesen hinter dem Wurzelbacher Wasserwerk steht ein Weißstorch und macht Anstalten, sich den Platz als Nistplattform einzurichten. Er bringt Halme und Äste herbei und ordnet und baut. Dann schreitet er wieder in den Wiesen und findet irgendwann einen Putzplatz auf einem Telefonleitungsmast mitten in der Wurzelbach. Erst nach ca. zwei Stunden setzt er seine Reise fort, in Richtung Winterbach. Das wäre doch auch ein guter Standort für einen Storchenmast. (28.3.2016)

 

 

Gewerbeschule St. Wendel (Dr. Walter Bruch Schule) fertigt fünf Storchenplattformen für Aktion Storch! Aktion Storch sagt Danke! (Die Titel-Abbildung stammt von einem Storchennest mit Nilgänsen aus Celle-Giffhorn!)

Der Leiter des Berufsbildungszentrums St. Wendel, Oberstudiendirektor Hubert Gottschlich, kündigt den Bau von fünf Storchenplattformen für den Weißstorch im St. Wendeler Land an. Die Konstruktion stammt aus einer Anleitungszeichnung des NABU, Naturschutzbundes Deutschland. Finanziell wird die Aktion von der Aktion Storch unterstützt, dem Projekt des Rotary Clubs St. Wendel Stadt. Es haben sich bereits zahlreiche Interessenten gemeldet, wo Storchenhorste aufgestellt werden könnten, sagt der Naturschutzbeauftragte der Stadt St. Wendel, Peter Volz. Gerade in der momentanen Ansiedlungsphase der Adebars benötigt unser gefiederter Freund geeignete Niststandorte in unserem St. Wendeler Land.  Wer interessiert ist und einen geeigneten Standort vorweisen kann, kann sich bei uns, der Aktion Storch melden. Wir werden uns gerne kümmern! (2. März 2016)

 

Eilmeldung+ Eilmeldung + Eilmeldung +

Werschweiler Storch auf dem Horst gesichtet - am 2. März um 14.30 Uhr !

Im Vorbeifahren ist dem Melder fast das Lenkrad aus der Hand gerutscht!! Vollkommen unerwartet und eigentlich für unseren WWStorch noch zu früh, hat er oder sie sich eingefunden und putzt sich das Gefieder! Laut Aussage des Naturschutzbeauftragten der Kreisstadt St. Wendel, Peter Volz, handelt es sich bei dem Storch um unseren Jean-Jacques aus dem Lothringischen Keskastel! Er wurde gegen 13.00 Uhr ankommend zu ersten Mal gesichtet und registriert! Herzlich willkommen in Deiner Brutheimat, Jean-Jacques!! Bleibt zu hoffen, dass Deine Störchin Jacqueline auch bald bei uns eintreffen wird. Aktion Storch hält seine Leser auf dem Laufenden! (2. März 2016)

 

Alle Störche sind schon da - bis auf unsere Werschweiler Adebare - bis jetzt.

Reinheim meldet zwei Weißstörche auf dem Horst, in Webenheim balzen sie schon, auch in Bierbach, Einöd und Beeden haben sich die Adebare eingefunden und sogar die Wiebelskircher stolzieren schon durch die Wiesen. Nur im Ostertal ist noch kein Geflügelter angekommen. Aber Gemach, noch ist Zeit, denn im letzten Jahr haben sich Jean-Jacques und Jacqueline ja auch erst am 8. April gemeldet.  Also warten wirs noch ab.  (22.2.2016)

Rosenmontagsstorch auf der Göckelmühle! (8.2.2016)

Meldung der Saarbrücker Zeitung: Unsere Göckelmühler Storchendame ist schon in ihrem Baltersweiler Brutrevier angekommen. Das bestätigte der Naturschutzbeauftragte der Stadt St. Wendel, Peter Volz, am heutigen Morgen. Eigentlich viel zu früh für die Jahreszeit hat sich Mrs. Adebar an der Blies eingefunden, denn normalerweise treffen die Zugstörche hier frühestens gegen Ende Februar  bei uns ein. Dies deutet darauf hin, dass Frau Störchin wahrscheinlich  gar nicht bis nach Afrika geflogen ist und, wie so viele andere Zuggenossen und -genossinnen, in Südfrankreich oder in Spanien ihr Winterquartier genommen hat.

Nun dürfen wir alle gespannt sein, wann unser Willi, ihr Partner eintreffen wird und wie lange es noch dauert, bis Jean-Jacques und Jacqueline aus Werschweiler auf ihrem frisch geputzten Storchenhorst klappern werden. Außerdem warten neue Eigenheime in Güdesweiler, Reitscheid, Mainzweiler, zwischen Ottweiler und Niederlinxweiler und Saal ebenfalls auf Mieter. Die nächsten Wochen werden also spannend für unsere St. Wendeler Storchenfreunde. Warten wirs ab!

 

Frische Info vom Neunkircher Zoo!  (6. Januar 2016)

Die beiden letztjährigen Werschweiler Storchenküken haben bereits einen Namen (Jeannine und Josephine) aber bislang war ihr wahres Geschlecht noch nicht bekannt. Jetzt wissen wirs amtlich: Jeannine (Ringnummer AJ 859) muss umgetauft werden, denn sie ist in Wahrheit ein Jean! Und Josephine (RingNr. AJ 860) bleibt was sie ist, nämlich eine Josephine! Herzlichen Glückwunsch an das Storchenpärchen, wo immer es sich augenblicklich befindet.

Übrigens: Bald beginnt wieder unsere Storchensaison, denn in ca. 6 Wochen dürfen wir unsere Jacqueline und unseren Jean-Jacques wieder in Werschweiler erwarten. Vielleicht ist bis dahin ja auch schon der zweite geplante Storchenmast aufgebaut. Das wäre ein fälliges Angebot für etwaige Nistkonkurrenten und eine weitere Attraktion für unser Ostertalörtchen.

 

Hurra!!! Der Saarländische Storchenkalender 2016 ist da!!!  

Jetzt im Buchhandel für sagenhafte 12 Euro  in Din A 3 Größe

 

Endlich! Der ersehnte Kalender ist fertig und er sieht super aus! Ein tolles Mitbringsel, zum Geburtstag, zu Weihnachten oder einfach so als Geste der Freundschaft verschenken! Greifen Sie zu, so günstig wie nie und Sie tun etwas für den guten Zweck. Der Reinerlös geht zu hundert Prozent in den Saarländischen Storchenschutz. (5.10.2015)

Wo gibts die Kalender ab sofort zu kaufen?

Buchhandlung Klein, St. Wendel, Bahnhofstraße; Buchhandlung Bastuck, St. Wendel, Luisenstraße; PubliCenter im Globus St.Wendel, Zeitschriften Agnes Fuchs, Baltersweiler; Presse-Shop Ottweiler, Zeitschriften-Lotto-Schreibwaren, Hannelore Henn, Wilhelm-Heinrich-Str. 13, Ottweiler; Rucopy Kopierservice, Keplerstr., Wiebelskirchen; Bücher König, Bahnhofstr., Neunkirchen; Bücher Welsch, Talstraße, Homburg; Zoo Neunkirchen, Neunkirchen; Hubertusapotheke, Türkismühle.

Bald kommen neue Adressen hinzu!

BNO in Aktion - Große Pflanzaktion am Werschweiler Storchenplatz!

Samstagmorgen 7.45 Uhr am Werschweiler Storchenplatz: Ungewöhnlich geschäftiges Treiben auf dem Buswendeplatz beherrscht die Szenerie an diesem diesigen Wochenendmorgen. Von allen Seiten kommen die Autos herangefahren, Kreuzhacken, Spaten, Schippen, Schubkarren werden ausgeladen und sofort geht es an die Arbeit. Als wir von der Aktion Storch gegen 8.10 Uhr anrücken, ist die Arbeit längst im Gange, es wird nicht viel diskutiert, es wird geschafft! 

Pflanzlöcher sind schon ausgehoben, die Setzlinge werden in den Wurzeln eingekürzt, Mutterboden, Humusboden wird in Eimern herangeschleppt, Haselsträucher, Holunder, Vogelkirsche, Hain- und Weißbuchensetzlinge werden auf die vorgesehenen Plätze verteilt. Dann tritt der Frontlader von Gerhard Gelz in Aktion: Mit seinem Schaufellöffel bugsiert Gerhard die angelieferten zentnerschweren Steine als Absperrung vor den Pflanzensaum, damit der Storch seine "Schutzzone" hat. Drei Poller als Zugang zu dem elektrischen Verteilerkasten werden fachmännisch eingesetzt und einbetoniert und nach nicht einmal viereinhalb Stunden haben viele fleißige, engagierte Hände die Tat des Tages vollbracht.

"Warum all der Aufwand?" werden sich vielleicht einige Leser fragen. Antwort: Damit unser Ostertäler Adebar auch im kommenden Jahr ein optimales Brutrevier vorfindet und sich bei uns in Werschweiler auch weiterhin wohl fühlen kann. Er soll vor allem von all zu großem Bedrängen von begeisterten Storchenanhängern verschont bleiben (einige KFZ-Fahrer stellten sich heuer immer wieder direkt unter den Horst und störten (natürlich unbeabsichtigt) das Brutgeschäft des sympathischen Großvogels). 

Mit von der schweißtreibenden Pflanz-Partie waren: Peter Volz, Osterbrücken,  Jürgen Mennig, Leitersweiler, Hans-Jörg Flottmann, Werschweiler, Gerhard Gelz, Forsthaus Tiefenbach, Sabine Simmet-Raber, und Thomas Raber, Dörrenbach,  Wendelin Schmidt, St. Wendel, Johannes Faltermann, Christina Försterer, Klaus Stein, St. Wendel,  Manfred Schneider, Heinz Zimmer, der Weltenbummler aus Bubach, Edgar Weyrich, Marth, Kurt Zimmer aus (Bub)ach, Annegret Zimmer, Bubach und als Gast Karin Schönwald, die Ortsvorsteherin von Werschweiler.

Aktion Storch sagt: Alle Achtung und Kompliment für diesen engagierten und disziplinierten Einsatz aus dem Ostertal für unser Werschweiler Storchenpaar. Das ist vorbildlich und verdient Respekt und Anerkennung!!! (31.10.15)

Bildlegende obiges Foto von links nach rechts: Klaus Stein, Wendelin Schmitt, Jürgen Mennig, Annegret Zimmer, Karin Schönwald, Heinz Zimmer, Edgar Weyrich, Peter Volz, Kurt Zimmer, Manfred Schneider

BNO in Aktion - Grabenfräsen im Werschweiler Storchenrevier!

Storchenschutz heißt stetige Habitatpflege! Damit unsere Werschweiler Adebars im nächsten Frühjahr wieder ein optimales Brutrevier vorfinden, ist Wiesenpflege oberste Pflicht. Deshalb ist am Freitag, den 23.10. der Bauer mit der Wiesenfräse angerückt und hat in Werschweiler an drei Stellen (im Ried, in der Weiswies und im Kapellengewann) die Entwässerungsgräben neu nachgefräst. Sie sind Voraussetzung, dass die Landwirte ihre Parzellen extensiv bewirtschaften können und unser Storch die passende Nahrung finden kann. Danke an den BNO und die unermüdlichen Helfer für den Ostertaler Storch! (25.10.2015)

 

Aktion Storch stellt die Siegerfotos vor! April-Foto  (25.10.2015) 

Ein gestochen scharfes Foto von unserem Fotoreporter aus Hoof im Ostertal: Jürgen Kremp. Beeindruckend jedes Detail des Storchen-pärchen auf dem Werschweiler Horst beim Balzritual. Jedes einzelne Barthärchen, jedes Federchen ist zu sehen (was für ein Fotoapparat und was für ein Objektiv benutzt der Mann? Das darf er uns gerne mal preis geben). Auf jeden Fall hat Herr Kremp genau den richtigen Augenblick abgewartet, bis sich beide Adebars der Linse in optimaler Pose präsentieren. Sogar die Unschärfe beim Schnabelklappern ist eingefangen worden und der Betrachter kann den Augenblick bestens nachvollziehen. Glückwunsch an Jürgen Kremp aus Hoof!!

 

Aktion Storch stellt die Siegerfotos vor! Märzbild  (12.10.2015)   

...Und hoch das Bein, Bravissimo! So untertitelte der Autor das Märzbild unseres Saarländischen Strochekalenders 2016. Ein seltener Schnappschuss von Günter Müller aus Winterbach. Selten wegen der Balanceleistung der Adebare und noch seltener der Standort, wo dieses geschah: Die beiden Vögel wurden beim Balzspiel in fremden Gefielden ertappt, nämlich auf dem First der Göckelmühle der Familie Schlotterbeck, wo sie eigentlich garnix zu suchen hatten. Warum? Der Ring des Storcherichs trug die Auschrift BAV, also unseres Jean-Jacques aus Werschweiler. Was macht der denn in Baltersweiler? Tja, wir wissens nicht. Wahrscheinlich ist die Störchin unter ihm unsere Jacqueline aus Werschweiler und beide haben einen Ausflug nach der Nachbarschaft gemacht, wo sich der Ex von Jacqueline im Frühjahr hin verkrümelt hatte, der Willy mit der Ringnummer 414.  Oder sind die drei Mädels von der Göckelmühle auf einmal Halbfranzosen? Das wäre ein echter Beitrag zuzr Europäischen Einigung mitten im Saarland! Darauf einen Toast!

Aktion Storch stellt die Siegerfotos vor! Februarbild  (06.10.2015)     

Da hat der Fotograf bei diesem Bild sicher den Kopf einziehen müssen - im wahrsten Sinne des Wortes - denn in einem solchen Tiefflug kreisen die Adebars äußerst selten über die Häupter unserer lieben Storchenfreunde. Seis drum - ein solch seltenes Abbild verdient die besondere Aufmerksamkeit der Jury und der fachlichen Betrachter und deshalb hat es die Experten dazu bewogen, diese Komposition in den Kalender aufzunehmen - mit einem extra Augenzwinkern und viel Lob für so viel gestalterisches Fotografengeschick. Hoffen wir alle, dass wir im kommenden Februar unsere Stelzvögel im Tiefflug über dem Ostertal in Realität beobachten können. Wolfgang Ballof ist der glückliche Gewinner und er kommt aus dem Ostertal - aus Niederkirchen. Glückwunsch!

 

Aktion Storch stellt die Siegerfotos vor! Januarbild  (28.9.2015)

Darüber haben wir bereits im März berichtet: Nun hat auch Güdesweiler sein Storchenrad - mitten auf dem Verkaufsgelände der Baumschule Biegel. Gefertigt wurde die stabile Plattform von der Firma Meiser in Schmelz/Limbach

"Mir ist vor Schreck fast das Herz stehen geblieben", erklärt Elke Gebhard-Biegel von der Baumschule Biegel, "als im vorigen Jahr der junge Schwarzstorch auf unserem Hallendach gelandet ist und dort mehrere Tage verbracht hat". Seitdem ist sie Feuer und Flamme für die Ansiedlung eines Weißstorchpaares auf der Baumschule und hat dafür gesorgt, dass gleich zu Anfang März ein Kunsthorst aufgestellt wurde. Die Chancen auf klappernden Besuch stehen nicht schlecht, denn die Störche mögen die Gesellschaft von Menschen, wie auch in Werschweiler und in der Nachbarschaft bei den Glanstörchen beobachtet worden ist. Von mehreren Nistgelegenheiten wählten sie immer die Nähe zu den Menschen.  Nun wartet das gesamte Personal der Baumschule und die neugierigen Kunden auf die neuen Dauer-Mieter in schwarz-weiß! Die ganze Aufstellaktion hat Elke Gebhard-Biegel sogleich mit ihrer Kamera festgehalten, denn das war schon ein besonderes Ereignis! Ihr erster Lohn: Ihr Action-Bild wurde für den Storchenkalender ausgewählt und kann nun spüätestens im Januar für einen ganzen Monat bewundert werden. Ihr größter Lohn: Drücken wir Elke Gebhard-Biegel die Daumen, dass der schöne Horst mitten auf dem Baumschulengelände auch bald besetzt wird - natürlich von den Adebars! (Nein, nicht diese Bild, sondern das Bild auf der Startseite kommt in den Kalender).

 

Aktion Storch stellt die Siegerfotos vor! Wir beginnen mit dem Titel!  (23.9.2015)

Aktion Storch wird alle 3 Tage ein neues Siegerfoto hier einstellen. Diese Fotos sind allesamt auf unserem Saarländischen Storchenkalender 2016 zu bewundern. Anfangen werden wir mit dem Titelfoto von Konrad Funk.

"Dieser Sommer war ein Storchensommer für mich", so der Fotograf des Titelfotos für unseren saarländischen Storchenkalender 2016, Konrad Funk. "Ich habe gefühlte zwei Wochen beim Storchenhorst an der Göckelmühle zugebracht und hunderte Bilder geschossen." 

Das Titelfoto lief, wie im Wettbewerb angekündigt, außer Konkurrenz. Wir von der Aktion Storch wollten nämlich unbedingt  d e n  Tierfotografen aus dem Saarland haben - aber in der Jury. Herr Funk hat uns erklärt, er wollte eigentlich bei dem Wettbewerb mitmachen.  Konrad Funk hat zahlreiche Deutsche und Europäische Preise für seine Tieraufnahmen gewonnen und ist sogar im Jahr 2015 zum Deutschen Fotomeister gekürt worden. Er hat uns versprochen, uns eines seiner schönsten Fotos für den Titel zur Verfügung zu stellen. Hier ist es. Und natürlich ist es im Original auf dem Kalender noch viel beeindruckender. Den Kalender gibt es ab ca. 6. Oktober im Buchhandel zu kaufen. Es lohnt sich!

 

Eilmeldung - Eilmeldung: Das sind die Sieger des Kalenderwettbewerbs! Gratulation und Glückwunsch von Aktion Storch! (22.09.2015)

Nun ist es amtlich. Die Sieger des Saarländischen Storchen-Kalender-Wettbewerbs sind nominiert worden. Die Jury hat über zwei Stunden getagt. Dann wurden die Ergebnisse in der Runde des Rotary Club St. Wendel Stadt, der Stifterin der Aktion Storch, von Dr. Norbert Fritsch, dem Zoodirektor des Neunkircher Zoos vorgestellt. Bild unten: Unsere Jury, von links nach rechts: Dr. Norbert Fritsch, Zoo Neunkirchen, Peter Volz, Osterbrücken, Konrad Funk, Nohfelden, Günter Oswald, Zwalbach.

Es sind für die einzelnen Monate:

Januar: Elke Gebhard-Biegel, Güdesweiler   Aufbau des Storchenrads

Februar: Wolfgang Balluf, Niederkirchen,  Die Störche sind im Anflug

März:  Günter Müller, St. Wendel,  Storchenpaarung auf dem Dach

April: Jürgen Kremp, Hoof, der Klapperstorch

Mai: Richard Linxweiler, Oberlinxweiler, Wasserstorch

Juni: Bernd Schumann, St. Wendel,  Storchenanflug

Juli: Armin Linxweiler, Werschweiler, Storchenhorst

August: Claudia Kremp, Hoof,   Auf der Wiese gehet was...

September: Karin Gottfreund-Müller, Homburg ,   Storchenwegzug

Oktober: Helga Caroli, Ottweiler,  Unter Angus Rindern

November: Roswitha Alles, Reitscheid,  Storchenradschlepper

Dezember: Norbert Müller, Homburg, Storchenwinter

Ihnen allen unseren herzlichen Glückwunsch! Freuen wir uns auf einen wunderschönen Saarländischen Storchenkalender 2016! Morgen mehr!

 

Einsendeschluss im Kalenderwettbewerb - Über 120 Einsendungen aus dem Saarland! (16.9.15)

Die Resonanz war sehr groß beim Fotowettbewerb für den Saarländischen Storchenkalender 2016. Mehr als 120 Einsendungen haben uns erreicht. Die letzten 10 kamen noch am späten Dienstagnachmittag per Boten oder direkt persönlich an. Aktion Storch dankt an dieser Stelle allen Beteiligten für Ihren Einsatz und ihr Engagement bei diesem Wettbewerb! Es sind so viele hervorragende Schnappschüsse eingegangen, dass man locker drei Kalender gestalten könnte. Aber leider werden nicht alle zum Zug kommen. Aktion Storch denkt bereits darüber nach, ob im Jahr 2017 nicht eine Fortsetzung gestaltet werden könnte. Dann hätten sicher auch zahlreiche diesjährige Einsendungen wieder tolle Chancen. "Ich möchte nicht in der Haut der unabhängigen Jury stecken", schmunzelt Richard Linxweiler, der das Projekt koordiniert, "denn die Auswahl dürfte nicht gerade einfach sein. Aber das ist halt der Job der Bewerter vom Fach und die werden es sicher sehr gut machen." Am kommenden Montag, den 21. September ist es so weit. Dann tagt das Auswahlgremium und gleich am Dienstag können die Teilnehmer des Wettbewerbs hier bei uns auf der Aktion Storch website  erfahren, ob ihr Name in der Liste steht. Es wird also spannend.

Der Kalender selbst wird ein schöner A3-Format Kalender sein mit Titel und 12 Monatsblättern. Er wird ab ca. Mitte Oktober im Handel sowie bei Aktion Storch zu bestellen sein. Der Preis liegt noch nicht fest, weil wir natürlich noch bei den Vorbestellungen sind und je nach Höhe der Auflage sich die Kosten ergeben. Soviel steht aber schonmal fest. Der Rein-Erlös aus dieser Aktion geht zu einhundert Prozent in den Storchenschutz. Und wenn das kein Grund zum Bestellen ist... 

 

Wölfe im Ostertal!

Das Ostertal ist ein Wildlife-Eldorado! Jetzt gibt es neben dem Schwarz- und Weißstorch wohl auch schon die ersten Wölfe!

 (entnommen aus Osterbrücken.de (aktuelles - Osterbrücken) am 11.9.2015)

In der Nacht vom 09.09.2015 auf den 10.09.2015 ereignete sich in unserem Nachbardorf Bubach (ca. 2km entfernt) ein Vorfall, den es so in den letzten 115 Jahren nicht mehr gegeben haben dürfte.

Es wurde mehrere Schafe auf einer Weide gerissen. Diese Attacke wurde vermutlich nach ersten Einschätzungen von Experten von einem oder mehreren Wölfen verübt. Bereits am Donnerstag, den 10.09.2015 besuchte der saarländische Umweltminister Jost mit einem Expertenteam den „Tatort“. Es wurden DNA – Proben genommen die noch ausgewertet werden müssen. Diese Auswertung dürfte noch ca. drei Wochen dauern.

Umweltminister Jost erklärte den Landkreis St. Wendel umgehend zum Pilotgebiet. Es greife ab sofort der sogenannte „Wolfsmanagement“ – Plan. Dieser sichert Herdenbesitzern eine bis zu 90%ige Kostenbeteiligung des Landes bei entsprechenden Schutzmaßnahmen zu. Umweltminister Jost betonte, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Der Wolf ist für den Menschen weitaus ungefährlicher als es in so manchen Kindermärchen suggeriert wird. Überdies war es nicht die Frage ob, sondern wann der Wolf wieder bei uns Einzug hält. Durch entsprechende Vorkehrungen (z. B. besseres Absichern von Weideflächen) ist durchaus eine Co - Existenz zwischen Mensch und Wolf möglich. Auf entsprechende Nachfrage, ob sich der Wolf langfristig wieder im Saarland ansiedelt, betonte Umweltminister Jost, dass dies relativ unwahrscheinlich sei. Das Saarland werde wohl nur Durchzugsgebiet, da es zu dicht besiedelt ist. Aufgrund der räumlichen Nähe zu Bubach ist es aber nicht auszuschließen, dass der Wolf auch die Wälder in Osterbrücken erkundet. Deshalb auch an dieser Stelle wieder der Appell an alle Hundehalter: Bitte leinen Sie Ihren Hund an!!!

UPDATE 13.09.2015

Ersten, noch unbestätigten Meldungen nach sind auch in unserer Nachbargemeinde Freisen, genauer im Ortsteil Oberkirchen, Spuren gefunden worden, die auf das Vorkommen eines oder mehrerer Wölfe hindeuten können

 

Endspurt im Kalenderwettbewerb für den Saarländischen Storchenkalender 2016 (11.9.2015)

Noch vier Tage, dann ist "Sendeschluss"! Und bisher sind schon über 80 Fotos eingegangen. Aus Nah und Fern sind schon Packen von Storchenfotos bei der "Aktion Storch" angekommen. Viele interessante Motive liegen schon auf dem Tisch. "Wir könnten schon jetzt locker 3 tolle Kalender drucken lassen", sagt Richard Linxweiler, der Koordinator des Wettbewerbs bei der Aktion Storch. Da wird die Auswahl der Jury nicht ganz leicht werden. Beiträge aus dem gesamten Saarland sind eingegangen, auch einer aus dem hessischen Idstein. Wer also noch ein paar gute und vor allem scharfe Schnappschüsse von Freund Adebar in der Schublade leigen hat, bitte einpacken oder einscannen und per Post an "Aktion Storch" Kalenderwettbewerb, z.Hd. Richard Linxweiler, Wurzelbach 12, in 66606 St. Wendel schicken. Auf gehts! (Wettbewerbsbedingungen siehe weiter unten)

 

40 Jahre Naturschutz im Ostertal - BNO feiert Jubiläum - weit über einhundert Gäste waren da!

"Aktion Storch" gratuliert! (11.9.2015)

"Das war ein toller Abend", war die einhellige Meinung vieler begeisterter Gäste. Zur Festveranstaltung des 40jährigen Vereinsjubiläums des Bund Naturschutz Ostertal (BNO) waren zahlreiche Gäste gekommen, unter Ihnen der Schirmherr, Landrat Udo Recktenwald sowie die Vertreter der Stadt, des NABU Saar, der Ortsvereine und des Rotary Clubs St. Wendel Stadt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das aktuelle Storchenprojekt mit einem hoch spannenden Vortrag des Referenten Martin Hormann von der staatlichen Vogelschutzwarte Frankfurt, die auch für Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständig ist. Sein Thema, wie sollte es anders sein: "Der Weiß- und Schwarzstorch - Weltenbummler zwischen Europa und Afrika".

Da seit zwei Jahren neben dem Weißstorch auch der Schwarzstorch im Ostertal ansässig ist und im letzten Jahr sogar vier Jungvögel großgezogen hat, durfte eine ausführliche Information zu diesem imposanten Großvogel nichrt fehlen. Wenn man bedenkt, dass dieser Vogel nur in etwa dreißigtausend Exemplaren weltweit vorkommt und über den gesamten Eurasischen Raum (von Westeuropa bis über den gesamten Kontinent bis an den pazifischen Ozean), dann ist es schon erstaunlich, dass er bei dieser äußerst geringen Brutdichte gerade im nördlichen Saarland mit drei Brutpaaren vertreten ist. Im Gegensatz dazu der Weißstorch: Seine Entwicklung ist eine wahre Erfolgsgeschichte der letzten zwei Jahrzehnte. Während er noch Anfang der achtziger Jahre  im Saarland und Rheinland-Pfalz ausgestorben war und in Hessen noch mit einem einzigen Brutpaar vertreten war, ist sein Bestand in Hessen heute bei ca. 400 Brutpaaren, aus denen heuer über eintausend Jungvögel ausgeschlüpft sind. In Rheinland-Pfalz hat sich der Bestand auf ca. zweihundert Brutpaare entwickelt und im Saarland brüteten in 2015 soviele Störche wie nie zuvor, nämlich mindestens 10 Paare, die zusammen über 24 Jungvögel erfolgreich großgezogen haben. Besonders erstaunlich für den Referenten: Es war ihm eine neue Erkenntnis, dass die Adebare sich jetzt auch in der Mittelgebirgslandschaft des Saar-Pfälzer Rückens ansiedeln und erfolgreich ausbreiten. Das lässt für den Bestandserhalt und Ausdehnung unseres beliebtesten Vogels in Deutschland für die Zukunft hoffen.

"Aktion Storch" gratuliert den Aktiven dieser schönen Veranstaltung herzlich und sagt Danke für das tolle Engagement im Sinne des Natur- und Storchenschutzes. Die Veranstaltung geht am kommenden Sonntag, den 13. September mit einer umfangreichen Ausstellung im Dorfgemeinschaftshaus in Osterbrücken im Ostertal weiter. Ab 11.00 Uhr gibt es Frühschoppen, dann Mittag und natürlich eine Nachmittagsunterhaltung sowie die Ausstellung zum Thema Storch und Naturschutz mit Beiträgen zum Biberschutz, Bienenschutz, Amphibien- und Reptilienschutz. Der Besuch lohnt sich auf alle Fälle, denn Aktion Storch hat schon inoffiziell in die Ausstellung reingeschaut.

 

 

 

Großer Fotowettbewerb der Aktion Storch! Die besten Bilder werden in einem tollen DIN-A 3 Jahreskalender 2016 mit Ihrem Namen veröffentlicht! (29.07.2015)

Sie sind eingeladen! Machen Sie mit und schicken Sie uns Ihr Lieblingsfoto von Meister Adebar aus dem Kreis St. Wendel Neunkirchen oder Homburg /Bliesgau! Mit etwas Glück erscheint Ihr Bild in unserem Jahreskalender 2016!

Das Interesse von seiten der Bevölkerung an unseren Werschweiler und Göckelmühler Störchen war in diesem Jahr riesengroß! Manche Anwohner behaupteten sogar, dass die Adebare zur Zeit die mit Abstand am meisten fotografierten Subjekte im Saarland seien. Das könnte gut möglich sein, denn es klickte unaufhörlich, ob mit professionellen Kameras oder mit Handy - unsere Störche gehörten heuer zu den Lieblingsmotiven der "Storchenpaparazzis". Aber auch die Wiebelskircher und Bliesgauer Störche waren zu Recht ein lohnendes Motiv für alle fotografierenden Storchenfreunde.

Dabei gelang so mancher tolle Schnappschuss, den wir von der Aktion Storch gerne veröffentlichen möchten. Und zwar in einem anspruchsvollen Jahreskalender "Aktion Storch 2016". Dieser Kalender wird 14 Seiten auf DIN A 3 Querformat haben und soll ab Anfang November in einer Auflage von 250 Exemplaren in den Markt kommen.  Für alle Natur- und Storchenfreunde ist er das ideale Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr! Der Reinerlös für den Kalender kommt natürlich zu einhundert Prozent unserer Aktion-Storch zugute, damit unsere gefiederten Freunde mit Ihrer tätigen Mithilfe auch im nächsten Jahr die idealen Bedingungen für ihre Jungenaufzucht vorfinden, wenn sie hoffentlich bald wieder zu uns zurück kehren werden. Aktion Storch wird die besten 12 Bilder für den Kalenderteil von einer unabhängigen Fach-Jury sichten und auswählen lassen.

Die vier Jurymitglieder sind:   Konrad Funk, bekannter Tierfotograf und Deutscher Fotomeister 2015, Mitglied des Fotoclubs Freisen; Günter Oswald, Fotograf mit internationalen Auszeichnungen und seit über 20 Jahren Vorsitzender des Fotoclubs Merzig; Dr. Norbert Fritsch, Zoodirektor des Neunkircher Zoos und offizieller Storchenberinger für das Saarland, Peter Volz, Naturschutzbeauftragter der Kreisstadt St. Wendel und langjähriger Vorsitzender des Bund Naturschutz Ostertal (BNO). 

Bitte schicken Sie uns Ihre max. 3 schönsten (und im Bild scharfen) Storchenfotos (jpeg Querformat) in einer möglichst hohen Auflösung (mind. 3 MB) per Stick/CD (und frankiertem Rückumschlag) an folgende Adresse: Aktion-Storch z.Hd. R. Linxweiler, Wurzelbach 12, 66606 St. Wendel, bis spätestens zum 15. September 2015!!!  Die Jury wird Ende September tagen und die 12 besten Fotos bekanntgeben und prämieren.

Also, dann, viel Spaß beim Mitmachen und vielleicht finden Sie Ihr Lieblingsfoto dann auf einem tollen Kalender Aktion-Storch 2016!

Teilnahmebedingungen: Bitte machen Sie zu jedem der Fotos ein paar Informationsangaben, wo und wann das Foto aufgenommen wurde und Ihren Namen (Name des Fotografen mit der Zusicherung, dass alle Urheber- und Nutzungs-Rechte bei Ihnen liegen). Bitte achten Sie darauf, dass Sie das schriftliche Einverständnis der Veröffentlichung von Personen haben, die evtl. auf den Fotos mit abgebildet sind. Mit der Einsendung erklären Sie sich bereit, einer honorarfreien Veröffentlichung in unserem Jahreskalender 2016 u. ggf. in einem Medium zur Bekanntmachung der Gewinnerfotos (z.B. Saarbrücker Zeitung) zuzustimmen. Nur solche vollständigen Angaben können wir übrigens bei der Jurierung berücksichtigen. Die Jury behält sich vor, bei ausgewählten Fotos die Ausschnitte/Helligkeiten zu verändern, wenn dies aus von der Jury vertretbaren Gründen geboten sein sollte. Mit der Einsendung Ihrer Fotos und Ihren Personenangaben (bitte mit Adresse) akzeptieren Sie verbindlich die Teilnahmebedingungen. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.

 

Storchenjammer in Werschweiler - Seit 19. August (Donnerstag) sind die Horste verwaist. (24.8.15)

Am Mittwoch, dem 18.8. konnte Aktion Storch noch die komplette Storchenfamilie in den Osterwiesen zwischen Werschweiler und Dörrenbach beobachten. Während in den letzten Wochen die Jungstörche alleine auf dem Werschweiler Horst am Buswendeplatz übernachteten, zogen sich die beiden Elternvögel auf die Plattform an der Werschweiler Kläranalage zurück. Aber sie waren Abends pünktlich von ihrem Rundflug in die Umgegend zur Stelle und wurden noch kräftig von den Eltern gefüttert. Schon ab Donnerstag wurden sie im Dorf vermisst. Klar ist wohl, dass die komplette Familie zusammen ihren großen Flug in den Süden angetreten hat, denn sie sind gemeinsam verschwunden. Nun trauern die Werschweiler ein wenig ihren stolzen Adebars nach, denn die Storchenfans haben sich an das muntere Treiben der Stelzvögel in den Osterauen gewöhnt. Aber: Wir können uns alle an dem erfolgreichen Storchenjahr 2015 erfreuen. Immerhin wurden zum ersten Mal seit über einhundert Jahren im St. Wendeler Land gleich 5 Jungstörche groß und das ist schon eine tolle Leistung unserer gefiederten Zeitgenossen. Schon jetzt dürfen wir uns auf die Wiederankunft von Jean-Jaques und Jeannine sowie auf unser Göckelmühler Pärchen Willy und ... im kommenden Jahr ab Ende Februar freuen. Auf dass sie dann ein ähnlich erfolgreiches Storchenjahr 2016 erleben werden.

Vielen Dank an alle, die mit Eifer, Euphorie und viel Rat und Tat mitgeholfen haben, dass der Kreis St. Wendel und das gesamte Saarland um mindestens zwei Storchenpärchen und insgesamt 24 Jungvögel reicher geworden ist. Das zeigt, dass der jahrelange Naturschutz doch seine für jedermann sichtbaren Früchte getragen hat. Aktion Storch wird die Website nicht abschalten, sondern weiter berichten. Wer eine interessante Beobachtung unserer Störche im Saarland gemacht hat, der ist herzlich eingeladen, diese in unserem Gästebuch zu schildern. Aktion Storch freut sich auf jede Zusendung.

 

Jetzt haben sie es geschafft! Die Werschweiler Störche sind ausgeflogen!

Josephine und Jeannine im Flugrausch! Immer wieder segeln sie im Rundflug um den Horst herum und können es anscheinend noch gar nicht glauben, dass die Luft sie trägt! Es ist eine Freude, ihnen zuzuschauen, wie sie immer mehr Courage fassen und ihre Kreise größer ziehen. Heute morgen landen beide auf den Osterwiesen und wissen mit ihrer neu gewonnenen Freiheit noch nichts rechtes anzufangen. Auch mit dem Heuschreckenfang klappts noch nicht richtig. Die beiden zupfen etwas unentschlossen hier ein Hälmchen, dort eine Ameise und schauen sich ab und zu etwas verunsichert nach den Eltern um. Die kommen dann auch im Segelflug auf die Wiese und tun ganz so, als wollten sie dem Nachwuchs vormachen, wie man selbtändig Heuschrecken fängt. Beim Anflug zurück auf den Horst verpasst das Nesthäckchen zwei mal den Landeplatz und muss nochmals eine Kurve ziehen um dann doch wieder auf der Wiese zu landen.

Bald ist es also so weit. Noch höchstens vierzehn Tage, dann verlassen uns die beiden Werschweiler Jungstörche und ziehen Richtung Winterquartier. Werden wir sie dann wieder sehen? Die nächsten zwei bis drei Jahre mit ziemlicher Sicherheit nicht, denn bis zu ihrer Geschlechtsreife vagabundieren sie im Süden umher, ehe sie dann wieder in die alte Heimat zurückkehren um dort selbst eine Familie zu gründen. Aber vorher sollten noch viele schöne Schnappschüsse gemacht werden, denn wir wollen unsere Saarländer Adebare in einem schönen Jahreskalender verewigen. Sie sind eingeladen, mitzumachen! Siehe nachstehender Beitrag! (Bild oben: Jungstorch Josephine im Jungerfern-Anflug auf den Horst - Mama steht im Weg und Jeannine duckt sich weg) (3.8.2015)

 

Die drei Mädels von der Göckelmühle sind ausgeflogen!

Letzte Woche sind sie sogar in Werschweiler in der Bornbach gesichtet und fotografiert worden und zwar alle fünfe, zusammen mit den Eltern! Vielleicht hat ihnen der Papa hier sein ehemaliges Revier zeigen wollen. Immerhin hat er sich ja über ein Jahr im Ostertal aufgehalten, bevor er ins obere Bliestal gewechselt ist. Die Jungstörche von der Göckelmühle fliegen aber noch immer gegen Abend zurück zu ihrem Heimathorst und lassen sich auch noch von Zeit zu Zeit von den Eltern füttern. Lange wird es nicht mehr dauern, vielleicht noch 14 Tage, dann werden sich die Girlies den Jugendtrupps aus der Umgebung von Bliestal und Glantal anschließen und sich ohne ihre Eltern in den Süden begeben. Diese bleiben noch ein wenig ihrer Heimat treu, bevor auch sie sich auf die lange Reise ins Winterquartier aufmachen. Ob sie nach Afrika oder "nur" bis nach Spanien oder Portugal fliegen, ist nicht klar. Vielleicht bekommen wir von der Aktion-Storch ja eine Rückmeldung über die Ringablesung von unseren St. Wendeler Störchen. Das werden wir natürlich sofort hier einstellen! Auch die Werschweiler Jungstörche Josephine und Jeannine flattern mittlerweile heftig mit den Schwingen und machen regelmäßig ihre Hüpfer auf dem Horst. In den nächsten Tagen werden auch sie ihre erste Bekanntschaft mit der näheren Umgebung machen und dann haben wir im St. Wendeler Land die ersten erfolgreichen "Ausflüge" unserer fünf kleinen Adebare seit über 100 Jahren. (28.7.15)

Invasion der Jungstorchtrupps im Bliesgau!

Gestern, Samstag, den 11. Juli bei Lautzkirchen und Bierbach: Ornitho de meldet  außergewöhnliche Beobachtungen im Bliesgau: Im Wiesental zwischen dem Panzergraben und der Straßeneinmündung nach Wattweiler wurden Storchentrupps von insgesamt 17 Exemplaren gemeldet und in Lautzkirchen ging die Meldung von 9 Störchen auf einer Wiese nördlich des Panzergrabens ein. Was hat das zu bedeuten? Diesjährige Jungstörche können es kaum sein, denn die sind noch nicht ganz flügge. Normalerweise rotten sich Jungstörche erst gegen Ende Juli/Anfang August zu Großtrupps zusammen um ihre Reise in den Süden anzutreten. In diesem Jahr sind sie entweder gut drei Wochen früher dran oder es handelt sich um ein- oder zweijährige Halbstarken-Banden. Wo aber kommen sie her? Hat jemand einen Tipp, was das zu bedeuten hat? Auch im St. Wendeler Land werden vermehrt Storchenpaare gemeldet, die unterwegs sind (Asweiler, Wolfersweiler, Eitzweiler). Aktion Storch bleibt dran! (12.7.2015)

Jetzt sind auch die Werschweiler Jungstörche Josephine und Jeannine frisch beringt! (2.7.2015)

Pünktlich um 10.00 Uhr war der Hubsteiger der Stadtwerke St. Wendel zur Stelle - Dr. Norbert Fritsch vom Neunkircher Zoo hatte für die Beringungsaktion unseres Storchennachwuchses schon alles bereit gestellt. Mit dabei waren die Werschweiler Storchenfans, allen voran Herbert Becker, der sich eigens für die Aktion im Elsass ein Storchen - T - Shirt mit dem Aufdruck "Storchendorf Werschweiler" hat anfertigen lassen, die Ortsvorsteherin Karin Schönwald, Gertrud und Peter Volz und Hans Kratz vom BNO, Hans Jürgen Rauber und Fredi Rausch vom St. Wendeler Umweltamt und viele andere Interessierte. Unter blauem Himmel und mit schon beachtlichen 28 Grad Celsius am frühen Vormittag setzte sich der Hubsteiger der Stadtwerke in Bewegung und hievte den Beringer Fritsch in die Höh. Die Altstörche verzogen sich vom Horst und suchten im sicheren Abstand in den naheliegenden Wiesen einen Beobachtungsplatz, wo sie das Geschehn mit Argwohn verfolgten, während sich die beiden Storchenzöglinge auf dem Nest langlegten um die Beringungs-Prozedur in Starrestellung über sich ergehen zu lassen.

Josephine trägt jetzt die Ringnummer AJ 860 und Jeannine die Nummer AJ 859. Es handelt sich hier um Spezialringe aus Teflon, die die Jungvögel in keiner Weise einschränken. Koordiniert wird die Verfolgung der Ringnummern in der am Bodensse gelegenen Vogelwarte Radolfzell, die zum Max-Planck-Institut für Ornithologie gehört und alle Storchen-Daten aus Süddeutschland sammelt. So können wir künftig nachverfolgen, wo unsere Störche abgeblieben sind, vorausgesetzt, ihre Ringnummer wird abgelesen und gemeldet. Dr. Fritsch hat bei der Gelegenheit jedem der Störche eine Flaumfeder entnommen, um mittels einer DNA-Analyse das Geschlecht der Küken zu bestimmen. Hoffen wir, dass die Störche nach ihrer ungefähr dreijährigen Wanderschaft mit dem Eintritt der Geschlechtsreife wieder im St. Wendeler Land auftauchen und dort ihrerseits eine Familie gründen werden. Übrigens: Die DNA-Analyse der Göckelmühler Störche hat ergeben, dass es sich bei allen drei Jungvögeln um weibliche Tiere handelt. (auf dem nebenstehenden Bild sind Dr. Fritsch, Franz Josef Bonenberger und ein Mitarbeiter der Stadtwerke St. Wendel auf dem Hubsteiger zu sehen, wie sie sich dem Nistplatz nähern (Fotos auf Titelseite und obenstehendes Foto: Armin Linxweiler). 

 

Jungstörche im Wüstenklima (30.06.15)

Die Göckelmühler und die Werschweiler Jungstörche müssen die nächsten Tage unter der sengenden Sonne und bei z.T. tropischen Temperaturen aushalten. Wie schaffen sie das? Die Elternvögel schaffen Wasser im Kehlsack herbei und tränken die Küken, um sie vor dem Verdursten zu bewahren. Das nebenstehende Bild zeigt Jacqueline bei der Wassergabe an einen ihrer Werschweiler Jungstörche.  Zusätzlich werden die Jungen vor der Sonne geschützt, indem die Altstörche ihnen Schatten spenden und die Jungvögel sich mit geöffnetem Schnabel ständig Luft zuhecheln, damit sie keinen Hitzekollaps erleiden. Bei den ausgetrockneten Böden genügend Futter für den Nachwuchs herbeizuschaffen, ist aktuell eine echte Herausforderung. Die Altvögel fliegen teilweise bis zu 25 Kilometer weit um an Nahrung heranzukommen. Dabei orientieren sie sich in der Höhe meist an landwirtschaftlichen Maschinen, die bei Wiesenmähen sind und können in den frisch gemähten Gräsern Nahrung finden. Darunter sind Mäuse, Schlangen, Echsen, Insekten, etc. Die Göckelmühler Jungstörche haben schon beinahe die Größe der Elterntiere erreicht. Sie üben bereits fleißig ihre Schwingen. In Werschweiler wird es noch ein paar Tage dauern, bis die Federn endgültig aus den Dunenhüllen herausgetreten sind. Dann aber gehts auch hier los und es wird Zeit für die Beringung.

 

Göckeljungstörche kurz vorm Ausfliegen - Josephine und Jeannine trotzen dem Starkregen! (24.06.15)

Auf der Baltersweiler Göckelmühle sind die drei Jungstörche kurz vorm Ausfliegen. Auf dem Horst findet bereits ein reger Flugübungsbetrieb der Jugendvögel statt. Es kann sich nur noch um wenige Tage handeln, bis einer der Teenies abhebt und hoffentlich seinen ersten Segelflug wohlbehalten hinter sich gebracht hat. Jetzt lohnt es sich, einen Abstecher auf dem Wendelinusradweg nach der Familie Storch zu unternehmen. Es gibt jede Menge zu sehen!

Was machen die Werschweiler Adebars? Die letzten Tage haben die Küken jede Menge Regenschauer über sich ergehen lassen müssen. Leider sind sie bereits zu groß, als dass die Altstörche sie noch gänzlich unter ihre Fittiche nehmen könnten um sie vor dem Starkregen zu schützen. So mussten sie runde drei Tage druchnässt auf die wärmende Sonne warten. Aber es hat ihnen offensichtlich nichts ausgemacht, denn sie sind wieder richtig rege und die Federn sprießen schon aus den Kielen. Das Regenwetter hat aber auch etwas Gutes gehabt. Die Nässe bescherte unseren gefiederten Freunden jede Menge Würmer, Schnecken und sonstige Insekten in der näheren Umgebung. So mussten die Altvögel keine langen Flüge in die Futtergründe unternehmen und konnten den Nachwuchs  reichlich versorgen. Aktion Storch informiert immer zuerst! Bleiben Sie dran am Geschehen!

Eilmeldung: Hoher Besuch bei den Werschweiler Störchen - Ministerpräsidentin im Ostertal! (19.6.15)

Das staunt sogar Frau Kramp-Karrenbauer! Pünktlich zu ihrer Ankunft in Werschweiler fliegen die Alt-Störche wie bestellt herbei und beginnen mit der Schau-Fütterung der Küken! Die strecken die Hälse und schlingen, was das Zeug hält. 

Wieder einmal großer Bahnhof im Ostertal. Unsere Ministerpräsidentin hat sich tatsächlich zwischen zwei Terminen extra viel Zeit genommen um bei unserem Werschweiler Storchennachwuchs vorbei zu schauen. Sie möchte sich vor Ort informieren, wie es die Ostertäler geschafft haben, dass hier erstmals seit über 100 Jahren der Storch wieder heimisch geworden ist. Jürgen Mennig, der Vorsitzende des BNO (Bund Naturschutz Ostertal e.V.) erklärt ausführlich, welche Vorarbeiten im Vorfeld durch den BNO und durch die Stadt St. Wendel mit Unterstützung des Rotary Club St. Wendel Stadt durchgeführt wurden, um dem sympathischen Schreitvogel optimale Bedingungen für sein Revier an der Oster zu schaffen.

Frau Kramp-Karrenbauer interessiert sich besonders für Einzelheiten der Vorbereitungen, wie z.B. die Stationierung der Storchennistplattformen. Grund: In ihrem Heimatort Püttlingen gibt es eine ähnliche Initiative zur Ansiedelung des Weißstorchs. Vielleicht kann sie hier wertvolle Informationen mitnehmen. Sie erfährt etwa, dass wir hier in Werschweiler via Adebar die Deutsch-französische Freundschaft besonders pflegen, denn wie allgemein bekannt, stammt unser Storchenmann (Jean-Jacques) aus dem Lothringischen. Mit im Gepäck hat Frau Kramp-Karrenbauer einen positiven Bescheid über einen Finanzierungsantrag des BNO zu Plegearbeiten im Werschweiler Storchenrevier, den sie dem Vorsitzenden des BNO, Jürgen Mennig, übergibt. Die Werschweiler freuen sich natürlich sehr, dass ihr Storchennachwuchs so viel Zuspruch von höchster landespolitischer Ebene erfährt und bedanken sich herzlich für den Besuch. Mit von der Partie an der Infoaktion für die Ministerpräsidentin: Die Präsidentin des Rotary Clubs St. Wendel Stadt, Ulrike Potempa, der gesamte Vorstand des BNO, der Bürgermeister der Stadt St. Wendel, Peter Klär, die Vertreter des Umweltamtes St. Wendel Hans-Jürgen Rauber und Fredi Rausch, Mitglieder des Werschweiler Ortsrates (Angelika Bolley, Otmar Schmidt, Gerlinde Weber, Werner Stoll) sowie der Vorsitzende des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins, Norbert Linxweiler und etliche Werschweiler interessierte und engagierte Bürger. Ein extra Dank geht an Peter Volz, der den Termin organisiert hat, aber leider urlaubsbedingt nicht dabei sein konnte. Aktion Storch freut sich besonders über den Imagezuwachs des Projektes und verspricht, weiterhin direkt vom Ort des Geschehens aktuell zu informieren. (alle Fotos: Norbert Linxweiler) (19.06.2015)

Legende: Titelbild auf Startseite von rechts nach links: Gerlinde Weber (Ortsrat Werschweiler), Ulrike Potempa (Präsidentin Rotary Club St. Wendel Stadt), Jürgen Mennig (Vorsitzender BNO), Annegret Kramp-Karrenbauer (Ministerpräsidentin Saarland), Richard Linxweiler (Rotary Club St. Wendel Stadt/Aktion Storch), Gebhard Gelz (Vorstand BNO)

 

Eilmeldung: Kampf um den Werschweiler Storchenhorst! Was ist geschehen? (17.6.2015)

Gestern abend erreichte uns eine Mail, wonach der Absender beim Besuch unseres Werschweiler Storchenhorstes eine Beobachtung einer Storchenattacke gemacht hat. Ein Fremdstorch habe die beiden Platzstörche attackiert und diese seien dann im Kampf mit ihm vom Nest weggeflogen und seien verschwunden. Den Jungstörchen sei augenscheinlich nichts geschehen. Aktion Storch bittet um Info von Augenzeugen, ob Näheres berichtet werden kann. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Göckelstörche fri(t)sch beringt! (16.6.2015)

Am 10. Mai sind sie geschlüpft, knapp 5 Wochen später haben die drei niedlichen Göckelstörche schon ihre ersten Ringe angelegt bekommen.

Kleiner großer Bahnhof an der Baltersweiler Göckelmühle! Versammelt waren neben Interessierten aus dem Umfeld u.a. der Eigentümer des Storchenanwesens, Walter Schlotterbeck, Fredi Rausch vom St. Wendeler Umweltamt, wir von der Aktion Storch und Norbert Fritsch, der Storchenberinger für das  Saarland. Um 10.30 Uhr war es soweit: Dr. Fritsch, Zoodirektor des Neunkircher Zoos, erhob sich im Korb des Hubwagens der Gemeinde Baltersweiler im Garten des Storchenhorstes in die Höhe. Die Jungstörche stellten sich tot, der Altstorch  wartete in einiger Entfernung auf dem Dachfirst, was sich in seiner Stube tut. Jeder der drei "Racker" wurde mit einem Ring versehen, damit ihre Herkunft, ihr Name und ihr Verbleib in Zukunft immer sicher registriert werden können.

Die Prozedur ist übrigens vollkommen schmerzfrei, sodass die Störche in keiner Weise Schaden an ihrem jungen Leib nehmen. Jungstorch Adrian bekam die Ringnummer AJ 856, Zazu trägt fortan die Nr. AJ 857 und Nesthäkchen Leo ist an der AJ 858 zu erkennen. Die Ringe (sogenannte ELSA-Ringe) sind aus Teflon und sie sind extra auf Störche abgestimmt. Sie schränken die Vögel nicht ein, sind selbstreinigend und aus der Entfernung gut abzulesen. Da die Geschlechterbestimmung in diesem Alter nur anhand einer DNA Analyse möglich ist, entnahm Dr. Fritsch von jedem Küken noch Federn/Dunen, die im Labor untersucht werden. Aktion Storch wird sich an den Kosten der Untersuchung beteiligen! In gut zwei Wochen wissen wir, ob die Namen passen! Zum Schluss spendierte der Hausherr noch einen kleinen Schluck auf seine Störche und schon konnten die Störche wieder in gewohnter Neugier die Umgebung betrachten. Danke an alle. Nun sind die ersten St. Wendeler Störche (seit über 100 Jahren) für ihr künftiges Leben gewappnet! Viel Glück auf ihrem Lebensweg! Nach ihrem Wegzug werden sie bis zur Geschlechtsreife in ihrem Winterquartier bleiben und dann hoffentlich zu uns zurückkehren.

Aktion Storch bleibt am Ball. (Abbildung rechts: Dr. Fritsch bei der Beringungsaktion am Storchenhorst)

 

Josephine und Jeannine! Sind sie nicht niedlich? Unsere Werschweiler Küken! (15.6.2015)

Da sind sie. In Großformat und schon so selbstständig. Josephine und Jeannine wurden sie gestern getauft und heute schon präsentieren sie sich in Bestform. Sie richten sich neugierig auf ihrer Nistplattform auf und betrachten sich die Welt. Neugierige wie die Küken sind auch die Menschen auf dem Werschweiler Buswendeplatz. Wie heißen Sie? Ach ja, das sind doch schöne Namen, damit bin ich einverstanden, sagt eine Anwohnerin. Aktion Storch freut sich mit den Ostertälern, dass sich die Küken so gut herausputzen und jetzt schon eine Weile ohne ständige Bewachung auskommen können. Schauen Sie sich die beiden an, liebe Leser, ein Abstecher lohnt sich, auch mit Kamera. Ihre Aktion Storch!

 

Josephine und Jeannine heißen die Werschweiler Jungstörche! (15.6.2015)

Geschafft! Drei Tage klapperten und trommelten die Rotarier St. Wendel Stadt auf ihrem Storchenstand in der Schlossstraße für Ihre Aktion Storch und viele kamen, sahen, staunten. "Eine tolle Idee - eine sinnvolle Aktion" kommentierte eine prominenter Besucher vom befreundeten Lions Club St. Wendel. Viele waren so begeistert von der Aktion, dass sie nachfragten, ob wir bei ihnen im Garten nicht auch so einen Storchenmast aufstellen könnten.

Es gab Wein, Sekt, Cola, Limo, eine Menge zu knabbern und noch mehr zu berichten über die Neuansiedelung der St. Wendeler Störche. Am gestrigen Sonntag Abend war es dann soweit. Unsere Störche wurden getauft. Und die Göckelmühler sogar gleich zwei mal. In einer Vorabaktion haben die hochengagierten Storchenfreunde Baltersweiler auf dem Anwesen der Göckelmühle bereits eine Taufe mit Taufbonbons vorgenommen und viele begeisterte Gäste empfangen. Die Namen der Jung-Störche sind: Leo, Adrian und Zazu. Die Eltern heißen Willy und Adele. Auf dem St. Wendeler Rotary-Stand bekamen die Göckelmühler Störche auch von uns je einen Namen verpasst, aber, wir waren natürlich sofort damit einverstanden, dass die Baltersweiler das Namensvorrecht haben. So soll es auch bleiben!

Aber die Werschweiler Jung-Störche haben jetzt je einen Namen: Es wurden auf dem Stand Vorschläge gesammelt und Votes zusammengezählt. Viele interessante Ideen kamen zusammen. Das ging von Valerie über Julia/us bis zu Monique, Jenny, Johnny bis zu Josephine und Jeannine.  Klar war: Es sollte französisch klingen und sowohl auf Mädel wie auf Junge passen, weil wir von der Aktion Storch noch nicht herausgefunden haben, wer denn nun Boy und wer Girl ist. Gewonnen haben am Ende mit Abstand Josephine und Jeannine. Herzlichen Glückwunsch den neuen Werschweiler Taufkindern!

Allen engagierten Beteiligten an unserer Stadtfestaktion sei von der Aktion Storch hiermit noch einmal ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz ausgesprochen!

P.S.: Auf dem Bild der Titelseite sind auf unserem Rotary Stand zu sehen: Peter Volz vom BNO, unsere Präsidentin des Rotary Club St. Wendel Stadt, Ulrike Potempa, Erich Prezewowsky vom Rotary Club St. Wendel Stadt und Angelika Georgi.

 

Rotary-Club St. Wendel Stadt stellt seine Aktion Storch! auf dem St. Wendeler Stadtfest vor. Sie sind herzlich willkommen! (11.6.2015)

Aktion Storch zeigt Flagge!

Auf dem diesjährigen St. Wendeler Stadtfest wollen wir mit großem Geklapper informieren und Spenden sammeln. Unter dem Motto "Klappern für den guten Zweck" stellt der Rotary Club St. Wendel Stadt seine Aktion Storch vor und informiert über die ersten schönen Erfolge bei dem Projekt "Wiederansiedlung des Storches im St. Wendeler Land". Mit von der Partie: Unser Projektpartner BNO (Bund Naturschutz Ostertal e.V.). Am Stand gibt es Wein- und Sektausschank sowie alkoholfreie Getränke und jede Menge zu knabbern, klappern und plappern.

Wir wollen natürlich kräftig Spenden sammeln und informieren, denn die Aktion Storch möchte alle Aktivitäten zur Förderung der Storchenansiedlung im St. Wendeler Land mit Rat und Tat und Informationen unterstützen. Ausdrücklich sei hier den zahlreichen Aktiven und Unterstützern (NABU, BNO, Stadt St. Wendel, den Vereinen und Privatpersonen) gedankt, die schon mit beispiellosem Engagement vorausgegangen sind. 

An unserem Infostand haben Sie auch die Gelegenheit, unseren fünf Jungstörchen (3 auf der Göckelmühle, 2 in Werschweiler) einen Namen zu geben. Die favorisierten Namen mit den meisten Like-Votes werden am Sonntagabend um 20.00 Uhr an unserem Aktions-Stand feucht fröhlich getauft.  Wir heißen Sie dazu herzlich willkommen.

 

Beide Werschweiler Storchenküken munter - schon 24 Jungstörche im Saarland ausgeschlüpft! (10.6.15 GWG)

Trotz der Trockenheit der vergangenen Tage und Wochen verkraften die beiden verbliebenen Werschweiler Jungstörche die Witterung offensichtlich gut - sie sind "munter" und man kann sie jetzt schon ab und zu auf dem Nest sehen, wie sie die Köpfchen über den Rand hinausstrecken und klappern. Auch auf der Göckelmühle sind die drei Jungadebars kräftig am Futtern. Drücken wir die Daumen, dass unsere St. Wendeler Störche gesund bleiben!  - Nein, das sind sie nicht auf dem Titelfoto, die Osterstörche. Die hier sitzen im rumänischen Donaudelta und warten auf Froschladung...

Nach den Angaben, die Aktion Storch bei Ornitho de zusammengestellt hat, sind im Saarland jetzt schon insgesamt 24 Jungstörche in den Horsten, die meisten im Bliesgau!

Beedener Teichgebiet (Biotop) und Fischweiher:  je 1 Paar mit insgesamt 4 Jungstörchen  

Webenheim: 1 Paar mit 4 Jungstörchen

Einöd/Bierbach (Birkenhof): 1 Paar mit 2 Jungstörchen

Limbach/Kirkel: 1 Paar mit 3 Jungstörchen

Reinheim: 1 Paar mit 4 Jungstörchen

Wiebelskirchen: 1 Paar mit 2 Jungstörchen

Werschweiler (Ortsmitte/Buswendeplatz): 1 Paar mit 2 Jungstörchen

Baltersweiler/Göckelmühle: 1 Paar mit 3 Jungstörchen

Wo sind die Störche im Bliestal zu finden: Sie nisten in Einöd auf den Horsten in der Bliesaue zwischen Ingweiler, Bierbach und Webenheim. In Beeden sind sie im Biotop und am Fischweiher am Beeder Brünnchen zu sehen; außerdem sind sie am Blieszufluss Feilbach bei Altstadt nahe der Woogsacker Mühle. Im Naturschutzgebiet Kühnbruch, das zwischen Altstadt und Limbach liegt, sind die Störche ebenfalls zu finden, ebenso am Mutterbach in Limbach und in den Wiesen hinter der historischen Mühle und am ASB-Seniorenheim in der Kirchenstraße.

Bitte Termin vormerken: St. Wendeler Stadtfest vom 12. - 14.6, also dieses Wochenende, ist die Aktion Storch (Rotary Club St. Wendel Stadt) mit einem Weinstand in der Schlossstraße vertreten. Wir informieren über unsere Aktion Storch und es wird Ihnen Wein und sonstige Getränke aus- und eingeschenkt. Am Sonntag Abend um 20.00 Uhr findet auf unserem Stand die feierliche Namenstaufe unserer vier St. Wendeler Jungstörche statt. Sie dürfen Vorschläge machen. Es gibt einen kleinen Umtrunk! Aktion Storch freut sich auf zahlreiche Besucher und Spenden für unsere St. Wendeler Störche!

 

Von römischen Störchen und störrischen Römern - Ostertaler Storchenexkursion war voller Erfolg!

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Sonntag, den 7.6.2015 rund 20 Storchenfans aus dem St. Wendeler Land, um mehr zu erfahren über den Storch und den Werschweiler Weißstorchpfad. Es war eine regelrechte Jungerfernfahrt auf dieser Strecke, zu der der BNO eingeladen hatte. Eins vorweg: Natürlich konnte nicht zweifelsfrei aufgeklärt werden, ob und wann in der Vergangenheit im Ostertal die Störche gebrütet haben.

Die alten Römer kamen auf der Exkursionsstrecke zwar auch reichlich zur Sprache, jedoch nicht in Form von Adebars - dazu war das Thema denn doch zu störrisch angelegt. Immerhin gelang ein Hinweis, dass um das Jahr 1768 der Fürst Ludwig von Nassau Saarbrücken bei seiner Inthronisierung vom Dänischen König ein Paar Gerfalken für die "Reiher- und Storchenbeize" in seinem Herrschaftsgebiet als Geschenk überreicht bekam. Das war auch schon alles in Sachen Historia Ciconiae.

Dafür gelang den Referenten, allen voran Jürgen Mennig und Peter Volz, die Exkursionsteilnehmer in ihren Bann zu ziehen mit vielseitigen Erklärungen rund um Mädesüß und Nachtigall, um geotrope Baumwurzler  und heliotrope Baumwachser, um Rotmilan und Biberbiß. Rund drei geschlagene Stunden dauerte der Rundgang, bis die Gruppe wieder am Ausgangpunkt ankam und zwei muntere Storchenküken gegen die Sonne blinzelnd begrüßen und verabschieden konnte. Fazit der Besucher: Das war interessant und im wahrsten Sinne des Satzes lehrreich. Das nächste Treffen findet statt beim Weinstand der Aktion Storch auf dem St. Wendeler Stadtfest in der Schlossstraße (vom 12. bis 14. Juni). Na dann Prost, sagt Aktion Storch und freut sich auf ein Wiedersehen (Titel- u. Seitenbild: Edgar Brück). (7.6.15)

 

Erleichterung: Zwei Küken sind in Werschweiler noch am Leben (6.6.15)

Frühkontrolle von Aktion Storch in Werschweiler. Erleichterung nach dem gestrigen Schock. Zunächst war gestern nur noch ein letztes Küken gesichtet worden und heute morgen waren es dann schließlich nach langer Beobachtung doch noch zwei Jungstörche, die um Futter gebettelt haben. Die Hitze der letzten Tage macht dem Storchennachwuchs und den Elterntieren zu schaffen. Der trockene Boden gibt nicht die dringend benötigten Würmer her, die der Storch für die Aufzucht seiner Jungen benötigt. Er muss relativ weite Strecken auf der Futtersuche zurücklegen und benötigt daher länger, bis er wieder zur Wachablösung zurück ist. Das stresst die Eltern und schwächt die Jungtiere und mindestens eines ist leider schon verendet. Aktion Storch hofft auf die Hartnäckigkeit der Storchennatur, die den Jungen das Überleben gewähren. Auf der Göckelmühle bei Baltersweiler gedeihen unterdessen die drei Jungstörche sehr gut, wie das nebenstehende Foto von Edgar Brück zeigt. Mehr dazu morgen (7.6.2015) ab 8.00 Uhr auf dem Buswendeplatz in Werschweiler, wenn die Storchenexkursion startet. Sie sind herzlich eingeladen. Bringen Sie ein Fernglas mit. Ihre Aktion Storch!

 

Großer Schock in Werschweiler - zwei der drei Jungstörche sind verendet! (5.6.15)

Was ist geschehen? Am frühen Morgen war bei der Routinekontrolle des Werschweiler Storchenhorstes vom Hausberg aus nur noch ein Jungstorch zu erkennen. Dazu kam: Offensichtlich hatte seit gestern kein "Wachwechsel" der Ströche mehr stattgefunden. Sofort wurde der BNO alarmiert. Dieser wiederum rief den bekannten Storchenexperten Manfred Conrad aus Theisberg-Stegen (bei Kusel) an, der sich sofort auf den Weg nach Werschweiler machte um die Lage zu sondieren. Ausgerechnet in seinem Beisein warf die Störchin eines der toten Küken aus dem Horst. Das Exemplar wurde geborgen und wird an das Veterinäramt gebracht, um die genaue Todeursache festzustellen. Das tote Küken schien rein körperlich bei guter Kondition zu sein. Ein Verhungern ist  nach dem ersten Augenschein fast auszuschließen. Die Ernüchterung ist bei den Beteiligten und den Werschweilern groß. Aktion  Storch hält sie auf dem Laufenden. Vielleicht können erste Ergebnisse der Untersuchung schon am Sonntag, 7.6. bei der Storchenexkursion bekannt gegeben werden.

 

 

Rotary Club St. Wendel Stadt macht Visite bei "ihren" Adebars in Werschweiler (1.6.2015)

Pünktlich um 19.00 versammelten sich 20 Mitglieder und Angehörige des Rotary Club St. Wendel Stadt am Storchenplatz in Werschweiler um "ihre Zöglinge" in Augenschein zu nehmen. Im letzten Frühjahr wurde vom Club die Aktion Storch ins Leben gerufen. Ziel: Ideelle, finanzielle und informelle Unterstützung der Wiederansiedlung von Meister Adebar im St. Wendeler Land. Über eintausend Euro kamen bereits durch Spenden und Unterstützungen des Clubs dem Ostertal-Projekt zugute, die an den BNO (Bund Naturschutz Ostertal e.V.) gespendet wurde. Der Club will sich langfristig in seiner Aktion Storch im gesamten Kreis St. Wendel engagieren.

Mit von der Partie war der Naturschutzbeauftragte der Stadt St. Wendel, Peter Volz, der als wichtigster Initiator des Projekts die Führung entlang des Werschweiler Weißstorchpfades übernahm. Unser Storchenpärchen zeigte sich in bester Laune und veranstaltete vor den Augen der staunenden Besucher einen Wachwechsel sowie eine perfekte Fütterungsaktion des Nachwuchses. Schönes Ergebnis der gemeinsamen Aktion mit dem BNO, der Stadt St. Wendel, der EVS, den hilfsbereiten Aktiven und allen genannten und ungenannten Spendern: Gleich im zweiten Jahr haben wir im St. Wendeler Land 2 brütende Storchenpaare mit insgesamt sechs Küken.

Es wurde bei der Exkursion erneut auf zwei interessante Veranstaltungen hingewiesen: Sonntag, den 7.6., ab 8.00 Uhr Storchenwanderung in Werschweiler (ab Buswendeplatz) und Freitag bis Sonntag, 12. bis 14. Juni auf dem St. Wendeler Stadtfest: Der Rotary Club St. Wendel Stadt wird an seinem Stand (mit Weinverköstigung) über seine Aktion Storch informieren und die Taufe der Jungstörche vornehmen (14.6.15 ab 20.00 Uhr)! Zum Abschluss bedankte sich die Präsidentin des Clubs, Ulrike Potempa, herzlich bei Peter Volz für die informative und kundige Führung in den Werschweiler Osterauen.

 

Göckelküken entwickeln sich prächtig!  3 Jungstörche in Werschweiler! (31.5.2015)

Wer hätte das gedacht! Jetzt haben wir im St. Wendeler Land schon sechs Jungstörche - zusammen mit den Elternvögeln sind das bereits zehn! Die drei Storchenküken auf der Göckelmühle wachsen und gedeihen. Mit jedem Tag legen sie jetzt ca. 50 Gramm an Gewicht zu und vertilgen pro Nase - 'zeihung, Schnabel, ca. 300 Gramm Würmer, Käfer, Frösche, Mäuse. Jetzt, wo die Jungstörche zwei Wochen alt sind und schon über den Nestrand hinausschauen können, ist der Wendelinus Radweg von St. Wendel nach Tholey um eine beträchtliche Attraktion reicher. Offensichtlich hat sich die Neuigkeit mittlerweile herumgesprochen, denn am heutigen Sonntag war auf dem Rastplatz Göckelmühle richtig was los. Die Spaziergänger drängelten sich förmlich um die besten Plätze zum Schauen, Staunen und fotografieren.

In Werschweiler hat sich letzte Woche ebenfalls Nachwuchs eingestellt, der mittlerweile auf 3 Jungstörche angewachsen ist. Leider sieht man vom Parkplatz aus noch nix. Die obige Aufnahme ist vom Berg herunter entstanden und zeigt nun eindeutig, dass sich die Vermutung des Dreifach-Nachwuchses bestätigt hat. Vielleicht erkennt man am nächsten Sonntag schon mehr, denn dann veranstaltet die Aktion Storch zusammen mit dem BNO (Bund Naturschutz Ostertal) morgens um 8.00 Uhr eine Storchen- und Pflanzenwanderung über den Werschweiler Weißstorchpfad. Also: alle Interessenten sind herzlich eingeladen, am 7.6.2015 ab 8.00 Uhr nach Werschweiler zu kommen. Abmarsch ist der Buswendeplatz / Parkplatz direkt an der Hauptstraße mitten in Werschweiler, er ist nicht zu verfehlen.

P.S.: Die Wiebelskircher Störche haben bereits seit fast 4 Wochen Nachwuchs. Aktion Storch konnte zwei richtiggehend "halbstarke" Jungstörche auf dem Horst ausmachen.

 

1, 2, 3, da kommen sie... Sind die Werschweiler Störche jetzt zu dritt?  (29.5.2015)

Machen wirs kurz. So ganz genau ist noch nicht auszumachen, ob sich von gestern auf heute nochmal ein Nachzügler aus dem Ei gepellt hat. Wir von Aktion Storch haben mit der Kamera draufgehalten und spekulieren schonmal auf ein junges Triumvirat im Korb hoch über dem Werschweiler Storchenplatz. Vielleicht wissen wir morgen mehr... Bleiben Sie am Apparat... Ihre Aktion Storch.      (29. Mai 2015)

 

 

Eilmeldung+Eilmeldung+ Werschweiler meldet Geburt des zweiten Storchenkükens! (28.Mai 2015)

Während die Saarbrücker Zeitung in der heutigen Ausgabe verkündet, dass unser St. Wendeler Land wieder Heimat des Adebars ist, kann Aktion Storch bereits die Ankunft des zweiten Storchenkükens auf dem Werschweiler Horst melden! Gleichzeitig sind die Spekulationen über die Gesamtzahl der Brut in vollem Gange. Eine Anwohnerin ist überzeugt, dass zum Sommer bestimmt vier Jungstörche auf dem Horst stehen werden, während andere von Drillings-Jungen sprechen. Schließlich würde das zu einem jüngst gefeierten runden Geburtstags-Ereignis der Werschweiler Drillinge im Dorf gut passen. Wie auch immer, Aktion Storch freut sich riesig und mit ihr die Ostertäler Bevölkerung sowie die St. Wendeler Ausgabe der Saarbrücker Zeitung! Weiter so! Aktion Storch bleibt wie üblich der aktuellste "Blitzer-Report" in Sachen Störche im St. Wendeler Land.

Was gibt es in Sachen Störche in der Homburger Gegend? Im Beeder Bruch sind in zwei Horsten einmal drei Jungstörche geschlüpft und im zweiten Horst wurde ein Jungstorch gemeldet (rechtes Bild von Rosemarie Kappler). Bei Limbach/ Kirkel wurden letzten Sonntag insgesamt  13  Weißstörche von Manfred Süßdorf gesichtet, die nach vorheriger Nahrungssuche im Bereich Höllengraben in der Thermik wieder aufsteigend weggeflogen waren. (Meldung auf Ornitho.de)

 

Jubel ! ! ! ! Die ersten Paparazzi-Fotos vom Werschweiler Storchen-Nachwuchs! (27. Mai 2015)

Werschweiler in heller Aufregung!! Ja!! Es ist wahr!! Im Ostertal ist das erste Storchenbaby seit Menschengedenken angekommen! Glückwunsch an alle, die mit Rat und Tat und Interesse an diesem schönen Erfolg mitgewirkt haben! Natürlich haben sich sofort die Paparazzi's von der Aktion Storch in Stellung gebracht, um diese brandneue Exklusivstory abzuliefern! Bis auf den Gipfel des Werschweiler Hausberges  (Kuhberg) hat es uns hinaufgetrieben um allen Storchenfreunden die Premiere-Schnappschüsse vom ersten Ostertal-Storchen-Nachwuchs in die Stube zu liefern!

Papa Jean-Jacques umhegt und umpflegt den Kleinen liebevoll, während beide auf die Mama warten, die Futter herbeischaffen muss. Der Junior/in ist putzmunter, stellt aber die Fotografen vor eine echte Herausforderung, denn er/sie hält nicht still und ist noch ganz schön klein. Aber ein paar Schnappschüsse mit dem Super-Super Teleobjektiv haben wir dennoch hingekriegt, wenn es auch nur das Köpfchen ist, so ist  er/sie doch gut zu erkennen.

Und natürlich braucht der Kleine/die Kleine einen Namen. Mit "J" sollte er  schon anfangen und ein bisschen französisch darf es auch schon sein. Wie wäre es mit Josef/ine, Jean/nine, Jaul/ine, oder oder? Bitte macht Eure Vorschläge, damit die Ostertäler und die St. Wendeler ihm/sie bei der obligatorischen Storchentaufe auf dem Stand der Aktion Storch beim St. Wendeler Stadtfest  (am 14. Juni 2015, 20.00 Uhr in der Schlossstraße) gehörig den Kopf waschen können. Also, los gehts. Bis dahin  nimmt Aktion Storch noch Vorschläge entgegen, dann wird der offizielle Name/die Namen bekannt gegeben und feierlich begossen. Mal sehen, wieviele Kindtaufen wir zu feiern haben. Denn noch ist nicht klar, ob es beim Einzelkind bleiben wird. Aktion Storch ist gespannt, wie es weiter geht.

 

Göckelmühle-Papa Willy ist stolz auf seine Küken Wally, Wolly, Wully (26.5.2015)

Da sind sie, die ersten St. Wendeler Storchenküken!!  Und Papa Willy passt auf sie auf! Aktion Storch hat sich ein erstes Bild gemacht vom Nachwuchs auf der Göckelmühle. Alle drei Drillinge sind wohlauf und halten die Eltern mit ihrem Geklapper mächtig auf Trab! Das ist ein ständiges Kommen und Gehen der Eltern mit Polstermaterial im Schnabel und Fressen im Schlund. Auf der Wendelinus-Radstrecke bleiben die Jogger stehen und staunen über die Geschäftigkeit am Rande ihrer Fitness-Piste. Alle freuen sich über die Neuigkeit, dass zum ersten Mal seit mehr als einhundert Jahren im St. Wendeler Land wieder Storchennachwuchs angekommen ist. Damals, um das Jahr 1910, brütete letztmals ein Storchenpaar auf der Urexweiler Talmühle erfolgreich seine Jungen aus. Dann war der Storch im St. Wendeler Land ausgestorben.

Nun ist er wieder da! Und auch im Ostertalort Werschweiler dürfen wir uns bald auf Nachwuchs freuen, denn alles deutet darauf hin, dass auch dort die ersten Jungen schon geschlüpft sind. Aktion Storch hat die Drillinge aus Baltersweiler schonmal auf die Namen Wally, Wolly und Wully getauft, ganz nach dem Rufnamen des Papas "Willy", der als Werschweiler Storch von der Bevölkerung seinen Namen erhalten hat, dann aber doch lieber nach der Blies umgezogen ist. Wer von den Kleinen nun Mädel, wer Junge ist, das lässt sich leider (noch) nicht bestimmen, aber Wally, Wolly und Wully können sowohl die Boys als auch die Girls als Namen tragen, meint Aktion Storch! Wer hat einen anderen Namensvorschlag? Ideen sind herzlich willkommen und die "offiziellen" Namen wird Aktion Storch bei seiner Ausstellung zum Stadtfest St. Wendel vom am Sonntag, 14. Juni, um 20.00 Uhr bekannt geben und dort die Kindtaufe feiern. Sie sind alle herzlich eingeladen, sich bei uns zu informieren! (Unser Stand steht in der Schlossstraße!) 

 

Erste indirekte Hinweise auf Storchenküken in Werschweiler! (Pfingst-Montag, 25. Mai 2015)

Mehrere Beobachtungen von Storchenfans aus Werschweiler weisen darauf hin, dass eventuell in Werschweiler die ersten Jungstörche geschlüpft sein könnten. Schon seit Pfingst-Samstag verhalten sich die beiden Störche Jean-Jacques und Jacqueline anders als bisher, so die Aussagen der Anwohner. Sie sind unruhig auf ihrem Horst, sie erheben sich ständig und scheinen Pflegehandlungen am Nestboden vorzunehmen (die Störche). Das könnten Indizien dafür sein, dass ein erstes Küken geschlüpft ist. Noch ist nichts zu sehen, auch sind noch keine Fütterungsaktivitäten beobachtet worden, aber der Schlüpftermin würde passen. Nach der nunmehrigen vierwöchigen Brut sollte der Geburtstermin vor der Türe stehen. Aktion Storch berichtet wie immer zeitnah über die Aktivitäten am Werschweiler Storchenhorst.

Meldung über Ornitho.de: Auf der Baltersweiler Göckelmühle ist der Kopf des ersten Storchenkükens gesichtet worden!

Weißstorchexkursion am Sonntag, 7. Juni 2015 um 8.00 Uhr Werschweiler

Einladung an alle Interessierten zur Storchen-, Pflanzen- und Geschichtsexkursion über den Werschweiler Weißstorchpfad nach Werschweiler am Sonntag, 7. Juni um 8.00 Uhr am Buswendeplatz

Der BNO e.V. unter Leitung von Präsidiumsmitglied und Förster Jürgen Mennig sowie der Naturschutzbeauftragte des Kreises St. Wendel, Peter Volz, laden am Sonntag, den 7. Juni um 8.00 Uhr alle Interessierten aus Nah und Fern zur Storchen-, Vogel- und Pflanzenexkursion nach Werschweiler ein. Sie erfahren alles über den Storch, die Aktion Storch! und die entsprechenden Maßnahmen des BNO e.V., des Rotary Clubs St. Wendel Stadt sowie der Stadt St. Wendel zur Verbesserung des Habitates in den Osterwiesen. Neben den Adebars sollen selbstverständlich auch andere gefiederte und beblätterte Freunde beobachtet und erläutert werden. Lokalhistorische Erläuterungen sollen nicht zu kurz kommen! Aktion Storch ist natürlich mit von der Partie und verspricht einen hochinteressanten Sonntagmorgen!! Treffpunkt ist der Buswendeplatz in Werschweiler direkt an der Hauptstraße (Bitte Autos auf dem Parkplatz, aber nicht in die direkte Nähe des Horstes abstellen!!!). Es geht den Werschweiler Weißstorchpfad entlang. Bitte weitersagen...(13.5.2015)

Nein, die Werschweiler Jungstörche stecken noch in den Eierschalen! Meldung wurde korrigiert.

Aktion Storch berichtete über eine Meldung vom Montag, dass zwei Jungstörche im Werschweiler Storchenhorst geschlüpft seien. Nun gibt es eine "Entwarnung" über die Mittagszeit. Die Meldung wurde auf der Ornitho-Plattform korrigiert. Die Störche bleiben indessen unbeeindruckt auf dem Gelege sitzen und harren der Dinge die da kommen. Das tut Aktion Storch ebenfalls. (13.5.2015)

Schreck am Morgen!  Meldung auf Ornitho.de: Bemerkung :mind. 2 pulli im Nest (Nistplattform)

Das heißt auf Deutsch übersetzt: es befinden sich mindestens 2 Dunenjunge Vögel im Nest. Wir von Aktion Storch haben den Horst im Auge und leider noch nix in diese Richtung gesehen. Eigentlich ist der Schlüpftermin frühestens um den 25. Mai herum, aber das wäre ja ein großes Novum.  Leider erreicht uns heute morgen auch eine andere - traurige - Meldung: Zwischen Werschweiler und St. Wendel auf der Gemarkung im Ried wurde ein toter Altbiber aufgefunden. Er wurde wahrscheinlich überfahren und es handelt sich vermutlich sogar um eine trächtige Fähe. Aktion Storch hält Sie auf dem Laufenden! (13.5.2015) Nachtrag zum toten Biber: Das Exemplar wog sage und schreibe 28 Kilogramm!!

Yeahhh!!! Sensationsmeldung: Erste Storchenküken auf der Göckelmühle geschlüpft!!

Heute, am Sonntag, den 10. Mai 2015, feiert Aktion Storch den ersten Storchennachwuchs im St. Wendeler Land seit Menschengedenken!!! Wo? Auf der Baltersweiler Göckelmühle im St. Wendeler Land/Saarland haben sie das Licht der Storchenwelt erblickt. Noch sind die Küken im Horst nicht direkt zu sehen, aber nach rund vierwöchiger Brut steht der Storch jetzt auf dem Nest und würgt wiederholt Nahrung auf den Nestboden! Das kann nur eines bedeuten: Der Nachwuchs wird gefüttert und Aktion Storch ist als erster mit der Neuigkeit da, dank zuverlässiger Beobachtungsmeldung von Lisa und Norbert Linxweiler!!!  Danke, danke, danke!!

Von wo kann man die Jungstörche am besten beobachten? Bitte den Wander- und Fahrradweg von St Wendel nach Tholey nehmen und zwischen WND- Alsfassen und Bliesen auf dem ersten Rastplatz halten. Von dort aus ist der Storchenhorst am besten zu sehen. Es kann jedoch noch 8 Tage dauern, bis man die Küken zuverlässig beobachten kann, wenn sie ihre Hälschen aus dem Nest strecken, also bitte noch ein wenig in Geduld üben!

P.S.: Unsere Baltersweiler Adebare haben noch keine Namen, bis auf Willy, den Werschweiler Storchenmann (RingNr. AN 366), der nach der Göckelmühle umgezogen ist (wir berichteten). Wie wäre es also mit Willy und Wilma (RingNr. A 5928)? Und die Jungstörche könnten auf die Namen Wally, Wully und Wolly hören. Aber das sollten doch Sie entscheiden! Schlagen Sie, liebe Leser, also ein paar Namen vor! Am 25. 5. ist Sendeschluss und der Gewinner bekommt von Aktion Storch einen kleinen Preis. Auf gehts!

 

Die ersten saarländischen Jungstörche strecken ihre Hälschen aus dem Nest!  Wo? In Reinheim!

Meldung aus der www.Ornitho-Quelle: In Reinheim sind am Dienstag die ersten saarländischen Jungstörche geschlüpft. Drei an der Zahl konnte man bisher beobachten! In den nächsten Tagen müsste es auch in Beeden, Wiebelskirchen und Einöd soweit sein! Und natürlich sollten jetzt zum ersten Mal seit Menschengedenken im Kreis St. Wendel Storchenküken das Licht der Welt erblicken, nämlich bei der Baltersweiler Göckelmühle! Das wäre ein Fest!

Hinweis: Auf dem diesjährigen St. Wendeler Stadtfest vom 12. bis 14. Juni wird der Rotary-Club St. Wendel Stadt mit einem Storchen-Stand in der Schlossstraße präsent sein und alle interessierten Besucher ausführlich über unsere Aktion Storch! und die St. Wendeler Störche informieren! Besuchen Sie uns, es gibt ein kleines Präsent.  (7. Mai 2015)

Darf Werschweiler jetzt auf kleine Pfingststörche hoffen?

Seit vier Tagen sitzen die Störche fest auf ihrem Nest. Während einer der Adebars auf Futtersuche geht und Nistmaterial herbeischleppt, sitzt der Partner fest auf dem Horst. Ihr gesamtes Gehabe auf dem Horst und die Nestbindung lassen darauf  hoffen, dass es wohl doch noch mit der Eiablage geklappt hat. Und die gemeinsamen Tagesausflüge in die Umgebung, wie in den letzten Wochen geschehen, sind jetzt für die beiden auch tabu. Leider kann man auch von erhöhter Warte auf dem Kuhberg nicht ins Nest hineinsehen und waghalsige Aktionen zur Feststellung von Gelege (wie auf nebenstehendem Bild in Ostdeutschland vor Zeiten praktiziert) verbieten sich von selbst.

Wenn es denn Nachwuchs gibt, dann dürfte es ziemlich genau an Pfingstsonntag oder Pfingtsmontag, den 24. oder 25. Mai soweit sein. Also, Jacqueline und Jean-Jacques: Aktion Storch drückt Euch feste die Daumen, dass unsere Werschweiler Storchenfans sich bald wieder zur Taufe auf dem Storchenplatz versammeln können um ihre kleinen Jeromes, Jeannines, Jeaulines, Josephines und wie sie auch immer heißen mögen mit einem Gläschen willkommen zu heißen. (28.4.2015)

 

Erster Jungstorch in diesem Jahr geschlüpft!  In der Pfalz! (25.4.2015)

Die Aktion Pfalzstorch meldet gestern: Auf dem Storchenhorst am Sportplatz der Pfälzer Gemeinde Bornheim bei Landau ist am Dienstag bereits der erste Jungstorch geschlüpft! Nach rund vierwöchiger Brut hat sich das erste Küken aus dem Ei gepellt und es wird kräftig gefüttert! Gratulation!

Wann ist bei uns im St. Wendeler Land der erste Storchennachwuchs da? In Baltersweiler sieht es vielversprechend aus, dass sich um den 15. Mai herum die ersten Ministörche im Nest räkeln.  Und im Ostertal? Der Storchenmann Jean-Jacques ist fleißig, aber bei Jacqueline scheint es noch nicht recht zu klappen mit der Eiablage. Was ist da los? Nun, Störche werden im Durchschnitt mit viereinhalb Jahren geschlechtsreif und unsere Jacqueline ist halt noch nicht so weit. Sie wurde 2012 ausgebrütet und zählt demnach heuer erst 3 Lenze, während Jean-Jaques schon 6 Jahre alt ist, also schon einen richtigen Mann darstellt. Vielleicht wird das also in diesem jahr noch nix, aber im kommenden Frühling kann es dann endlich wirklich klappen mit dem Klappern von Nachwuchs im Nest. Aber noch besteht ja ein kleines Fünkchen Hoffnung, dass unsere Dame auf dem Nest hocken bleibt. Das wäre dann ein gutes Zeichen. Warten wirs ab. Eine Spätbrut ist ja immer noch möglich, bis Mitte Mai. Aktion Storch bleibt am Ei  -  ehh, am Ball.

Und was tut sich sonst so bei den Saarlandstörchen?

Sie brüten! Und zwar in Einöd (Neuansiedlung), in Bierbach (Birkenhof), in Beeden (2 Paare), in Webenheim, in Reinheim und natürlich in Wiebelskirchen! Und wo noch? Bitte melden!

Am Samstag, den 25.4.2014 wurden in der Bliesaue zwischen Hangard und Wiebelskirchen 2 Störche in der Wiese bei der Futteraufnahme gesichtet.

 

Göckelmühler Storch brütet - Ostertäler noch nicht ganz schlüssig!

Ist es bald soweit? Auf dem Kunsthorst an der Baltersweiler Göckelmühle sitzt der Storch fest auf seinem Gelege! Aktion Storch rechnet mit dem ersten Küken um den 15. Mai! Dagegen stellt sich auf dem Werschweiler Horst trotz reger Liebesbekundungen von Jean-Jacques offensichtlich noch kein Brutgehabe ein. Immer mal wieder sitzen die Störche im Nest aber bisher machen sie auch täglich ihren Ausflug in die Umgebung. Das weist darauf hin, dass es mit der Eiablage noch nicht geklappt hat.  Aktion Storch hält Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Übrigens gab es am Samstag den 18.4. und Sonntag den 19.4. anlässlich der Grünlandtage auf dem St. Wendeler Wendalinushof (Paterhof) einen interessanten Info-Stand zum Thema Aktion Storch des Kreisnaturschutz-Beauftragten Peter Volz. Hier drängelten sich zahlreiche Interessierte um sich über die Pflegearbeiten und die Neuigkeiten über die St. Wendeler Störche informieren zu lassen. (20.4.2015)

Was gibts sonst Neues von den Saarland-Störchen? Von letzten Freitag bis Sonntag gab es folgende gemeldete Beobachtungen (auf der Ornitho-Plattform):

St. Wendel:

Roschberg/St. Wendel:  1 Weißstorch Nahrung suchend hinter einem pflügenden Traktor

Beobachtungen von Störchen in Werschweiler (5 Ex.),

Rassiersmühle bei Bliesen (1 Storch)

Wiebelskirchen: 1 brütendes Storchenpaar

Bliesgau:

Einöd (1 brütender Storch), Niederbexbach-Altstadt (1 Storch), Beeder Bruch (2 brütende Storchenpaare),Bierbach(1Storch), Lautzkirchen (1 Storch), Bliesmengen-Bolchen (2 WStörche bei Anwesen Zahnarztpraxis), Böckweiler (1 Storch), Webenheim (2 Stöärche),  Mimbach (4 Weisstörche), Dudweiler Scheidt (1 Storch)

Hier eine Korrektur unserer Redaktion: Jean-Jacques ist nicht, wie gemeldet, bei Straßburg erbrütet und beringt worden, sondern im Jahr 2009 auf einem Kunsthorst in Keskastel zwischen Saargemünd und Sarreunion.

 

Jean-Jacques in Werschweiler beim Turbo-Nestbau

Jacqueline sitzt im Nest und probt die Eiablage und Jean-Jacques muss sich sputen! Unermüdlich schleppt er Polstermaterial heran, denn es scheint zu pressieren. Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis das erste Ei gelegt wird. Die Zeichen stehen allesamt auf Brutgeschäft! Ein Tipp für unsere Storchenfreunde. Sobald das erste Ei gelegt ist, ist der Horst  i m m e r besetzt. Entweder sitzt Jacqueline oder Jean-Jacques auf den Eiern. Also: Solange noch beide das Nest verlassen, hats noch nicht "geploppt". Aber wir können uns schonmal freuen, denn alles deutet auf eine baldige Eiablage hin! Aktion-Storch hält Sie wie immer ständig auf dem Laufenden! Übrigens müssen sich unsere Neulinge derzeit heftig gegen neugierige "Wohnungsschneider" verteidigen, denn nach Auskunft von interessierten Anwohnern durfte sich unser Pärchen gestern abend gleich gegen insgesamt 7 am Himmel kreisende Adebars mit lautem Geklapper behaupten. Es ist also gerade viel "Betrieb" im Ostertal... (13.4.15)

 

Mini-Storcheninvasion im Ostertal

Montag morgen gegen 11.00 Uhr. In Werschweiler ist das junge Storchenpaar unentwegt mit dem Nestpolstern zugange während gleichzeitig nebenan (2 km weiter osteraufwärts) an der Saaler Kläranlage sich gleich drei Störche in den Wiesen tummeln und dann die beiden dort befindlichen Horstplattformen in Besitz  nehmen. Einer der Störche ist nicht beringt, ein anderer trägt die Ringnummer DER AN 462 und der dritte lässt uns von der Aktion Storch nicht ablesen. Aber wir werden es herausfinden! Vielleicht siedelt sich in Saal jetzt ebenfalls ein Pärchen an. Das wäre eine kleine Sensation!! Aktion Storch ist dabei und informiert Sie aus erster Hand! (13.4.15)

 

Vive Jean-Jacques, vive Jacqueline!  Jetzt haben wir uns einen Franzosen ins Dorf geholt!

Jawoll, herzlich willkommen im St. Wendeler Land, lieber französischer Jüngling! Der Storchenmann in unseren Wiesen stammt tatsächlich aus Frankreich. Er trägt am linken Bein einen großen Plastik-Ring mit der Buchstabenkombination BAV X und am rechten Bein einen kleinen Metallring mit der Kombination BK 5442. Nach unseren Recherchen ist er bei Straßburg ausgebrütet worden. Mitgebracht hat ihn unsere Storchendame vom letzten Jahr  (DER AN 414) und sie ist wohl außer Rand und Band mit ihm, wie man am Poussieren auf dem Nest beobachten kann. Jetzt müssen sie nur noch sitzen bleiben und Nachwuchs hegen, dann ist die Werschweiler Welt und auch die Welt von Aktion Storch wieder vollkommen in Ordnung! Wie soll er denn nun heißen? Willi doch wohl kaum, oder? Denn der ist ja schon vor 3 Wochen von Werschweiler nach der Göckelmühle ausgebüxt und hat dort seine Liebste gefunden. Wie wärs mit Jean-Jacques? Und sie müsste dann Jacqueline heißen... Die Namensfindung läuft noch bis zum 15. Also, liebe Storchenfreunde, Namensvorschläge sind herzlich willkommen.

p.S.: Jetzt ist auch das komplette Schwarzstorchenpaar im Ostertal eingetroffen. Ist das nicht eine Freude? (10.4.2015)

 

Isser wieder da? JAAA!!! Hurraaa!!!    Und auch der Schwarzstorch ist zurück im Ostertal !

Gestern, am 8. April große Aufregung in Werschweiler! Die Störche sind zurück! Mal waren es zwei Exemplare, die sich um den Horst herumgetummelt haben, mal sogar drei, dann wieder nur noch einer. Auf jeden Fall: Sie klappern auf dem Horst, es ist tatsächlich ein Pärchen! Ringnummer? Sinds vielleicht die Göckelmühler bei einem sonnigen Frühlingsausflug? Oder ist es das lang ersehnte Weib vom Vorjahr, das sich so viel Zeit gelassen hat mit seiner Rückkehr? Fragen auf Fragen. Jetzt hilft nur hoffen, dass die beiden bleiben und ein genauer Blick auf die Beine, genauer gesagt auf die Ringe, wenn sie denn welche tragen. Die Ringnummer schafft Klarheit. Wenn es denn die Störche mit den Nummern DER A366 und DER A 5928 sind, dann haben wir die Baltersweiler Touristen vor uns. Wenn wir aber die DER A 414 und die .... sehen, ja, dann ist es das Weibchen vom Vorjahr mit einem neuen Lover. Also, liebe Storchenfreunde, aufgepasst: Isser wirklich wieder da? Ja!! Und noch ne tolle Neuigkeit: Letzte Woche wurde er wieder am Hort gesichtet, unser Schwarzstorch ist aus dem Witnerquartier zurück!! Wo er sich genau aufhält, werden wir natürlich nicht verraten, denn das ist sozusagen Cosmic Top Secret! Aktion Storch hält Sie weiter aktuell auf dem Laufenden. (9.4.2015)

 

 

Top-News: Gibt es bald den Ersten Storchennachwuchs im St. Wendeler Land seit Menschengedenken?

Göckelmühle/Baltersweiler: Meldung: Während an diesem Sonntagnachmittag der Storchenmann allein durch die Feuchtwiesen stolziert, sitzt die Störchin fest auf dem Horst! Das ist ein gutes Zeichen, dass Sie bereits die ersten Eier bebrütet! Mit ein bisschen Glück ist es in 4 Wochen so weit! Dann schlüpfen vielleicht die ersten Storchenküken aus und läuten im St. Wendeler Land eine neue Ära ein: Storchennachwuchs in unserer Heimat! Das hat es seit Menschengedenken nicht gegeben! Dass es bei uns Störche gab, wissen wir alllenfalls aus sehr alten Kirchenbüchern aus Alsweiler und Selbach. Aber daran kann sich kein Lebender mehr erinnern. Freuen wir uns und verfolgen unser Storchenpaar bei der Göckelmühle, Aktion Storch ist auf jeden Fall immer nah dran und informiert über die Neuigkeiten! (So., 22.3.2015, 16.55 Uhr)

 

Blick ins Saarland: Was gibts Neues von den Störchen im Saarland? (So., 22.3.15)

Werschweiler/Saal: Von Freitag auf Samstag (21.3.) übernachtet (unser?) Weißstorch auf dem Kunsthorst am Buswendeplatz und fliegt am Samstag Morgen drei vorbeiziehenden Störchen hinterher. Ein Einzelexpemplar hält sich immer wieder einmal im Bereich der Saaler Kläranlage an den Flutmulden der BNO-Teiche auf. Hat unser Willy/Wally seine Bindung zum Ostertal noch nicht ganz aufgegeben? Wir werden sehen...

Baltersweiler/Göckelmühle: Auf dem Kunsthorst bei der Göckelmühle hält sich immer mal wieder das neue Storchenpaar auf.

Wildtierpark Freisen: hier hat sich offensichtlich ein Wildpaar Störche eingefunden und beginnt mit dem Nestbau.

Ottweiler/Niederlinxweiler: Die Stadt Ottweiler hat bei der Kläranlage in Richtung Niederlinxweiler einen Kunsthorst aufgestellt.

Wiebelskirchen: Das Storchenpaar in den Wiebelskircher Blieswiesen ist bereits am Brüten.

Hangard/Wiebelskirchen: Der Kunsthorst in Hangard ist in diesem Jahr noch nicht besetzt.

Neunkrichen/Haus Furpach: Storchenpaar nahrungssuchend in den Auen

Reinheim/Bliesgau: Das Storchenpaar ist angekommen und die Störchin scheint bereits beim Brüten zu sein.

Limbach/Altstadt: Hier kreisen immer wieder 2 Störche über dem Kunsthorst.

Homburg Beeden: 2 Storchenpaare sind bereits am Brüten

Webenheim/Bierbach/Einöd/Blieskastel: Auch hier sind bereits wiederholt Einzelexpemplare des Weißstorchs über den Nistplätzen kreisend beobachtet worden.

Bliesmengen-Bolchen: Ein Storchenpaar hält sich Nahrungssuchend in den Feuchtwiesen auf.

Beckingen Feuchtgebiet: Hier wurde wiederholt ein Weißstorch bei Nahrungssuche gesichtet.

Noch eine Besonderheit zum Abschluss für die speziellen Vogelfreunde:  Beim Dillinger Ökosee wurde eine Blaukehlchen gesichtet (Ralf Bessoth/Lothar Hayo (16.3.2015)) und im Kreis Merzig wurden schon die ersten Rauchschwalben gesehen (Ornitho.de).

 

 

Nun hat auch Güdesweiler sein Storchenrad - mitten auf dem Verkaufsgelände der Baumschule Biegel. Gefertigt wurde die stabile Plattform von der Firma Meiser in Schmelz/Limbach

"Mir ist vor Schreck fast das Herz stehen geblieben", erklärt Elke Gebhard-Biegel von der Baumschule Biegel, "als im vorigen Jahr der junge Schwarzstorch auf unserem Hallendach gelandet ist und dort mehrere Tage verbracht hat". Seitdem ist sie Feuer und Flamme für die Ansiedlung eines Weißstorchpaares auf der Baumschule und hat dafür gesorgt, dass gleich zu Anfang März ein Kunsthorst aufgestellt wurde. Die Chancen auf klappernden Besuch stehen nicht schlecht, denn die Störche mögen die Gesellschaft von Menschen, wie auch in Werschweiler und in der Nachbarschaft bei den Glanstörchen beobachtet worden ist. Von mehreren Nistgelegenheiten wählten sie immer die Nähe zu den Menschen.  Nun wartet das gesamte Personal der Baumschule und die neugierigen Kunden auf die neuen Dauer-Mieter in schwarz-weiß! Immerhin haben die Weißröcke es im letzten Jahr bis nach Bliesen geschafft und dort sogar mit dem Nistbau begonnen. Nicht weit davon entfernt, nämlich bei der Baltersweiler Göckelmühle haben sich  seit Tagen zwei Störche auf dem Kunsthorst schon häuslich eingerichtet. Vielleicht tut ihr dies ein anderes Paar nach. Wir von der Aktion Storch verfolgen den Einzug jedenfalls genau und halten unsere Leser ständig auf dem Laufenden. Viel Erfolg, liebe Familie Biegel!  Rechts auf dem Foto: Elke Gebhard-Biegel vor dem Storchenmast (17.3.2015)

 

Wer ist die Storchendame, die Willy.. Wally... den Kopf verdreht hat?

Eilmeldung: Jetzt ist es "amtlich". Der Werschweiler Storch mit der Ringnummer DER AN366 ist dem Ostertal untreu geworden und poussiert laut klappernd mit einer fremden Storchendame (Ringnummer: DER A5928) auf dem Kunsthorst bei der Baltersweiler Göckelmühle. Auf seinen Streifzügen in den vergangenen Tagen hat er hier offenbar Party gemacht und ist seiner neuen "Flamme" hoffnungslos verfallen.

Die gute Seite: Das ist eine zusätzliche tolle Attraktion für den schönen Radweg von St. Wendel nach Tholey, denn das Storchennest steht direkt neben der Strecke. Wenn Sie also unser neues Baltersweiler Storchenpärchen bequem begutachten wollen, dann machen Sie einen kleinen Abstecher mit dem Fahrrad auf der Radpiste, es lohnt sich!

Dennoch: die Ostertaler Storchenfreunde müssen die Hoffnung nicht ganz aufgeben, denn Zille... Tilly... oder wie die Werschweiler Herzensdame (Ringnummer AN 415) vom letzten Jahr heißen soll, ist offensichtlich noch nicht aus ihrem Winterquartier im Brutrevier an der Oster eingetroffen. Sie wird sich eben einen neuen Partner suchen - und das hoffentlich im mit viel Engagement herausgeputzten Ostertaler Storchendorado. Dann wäre St. Wendel sogar um zwei Storchepaare reicher. Aktion Storch bleibt am Ball! Melden Sie Ihre Beobachtungen, wir stellen sie hier auf der Seite ein. Bild rechts: Fast auf frischerTat ertappt. Die beiden kommen gerade aus dem Graben bei der Göckelmühle...(16.3.2015)

 

IST DER WERSCHWEILER STORCH JETZT NACH BALTERSWEILER UMGEZOGEN?

Top-Meldung: Auf dem Kunsthorst bei der Baltersweiler Göckelmühle hat sich der Storch eingefunden. Ist es der Werschweiler Storch, der immer mal wieder für Tage verschwunden ist? Am Sonntag, den 15.3. von der B 10 aus gesichtet: Auf dem Kunsthorst an der Baltersweiler Göckelmühle steht Adebar und richtet sich häuslich ein. Leider ist die Entfernung zu groß um die Ringnummer abzulesen, aber es könnte ja möglich sein, dass es sich hier um unseren Willy, Wally... handelt, denn die Entfernung zwischen der Göckelmühle und seinem Domizil in Werschweiler ist ja nur einen Katzen..., sorry, einen Storchenhüpfer weit entfernt für ihn. Wir haben es noch nicht herausgefunden, ob Adebar dem Ostertal den Rücken gekehrt hat. Wenn es aber nicht unser Ostertäler ist, dann wäre die Beobachtung eine tolle Neuigkeit für die Aktion Storch, denn das wäre ein weiterer Beleg, dass die sympathischen Schreitvögel bei uns auf dem Vormarsch ins Oster- und ins oberen Bliestal bei St. Wendel sind. Und falls es sich doch um den Ostertaler Storch handeln würde? Macht nix, Hauptsache, er bleibt unserem St. Wendeler Land erhalten.  Aktion Storch bleibt am Ball. (15.3.2015)

 

Die Störche in der Pfalz am Glan brüten schon - auch der Wiebelskircher Storch sitzt bereits fest auf seinem Nest

Das  Brutgeschäft in der St. Wendeler Nachbarschaft scheint begonnen zu haben. In Theisberg-Stegen bei Kusel haben schon mehrere Storchenpaare mit dem Brüten begonnen. Auch das Storchenpaar in Wiebelskirchen ist eifrig am Balzen. Und in Werschweiler wartet der Storchenmann (Willy? Wally? Bille?) noch immer auf seine Dame. Die lässt sich scheinbar noch etwas Zeit. Vielleicht ist sie ja auch im Herbst bis nach Afrika gezogen, dann dauert es mit der Rückkehr eben etwas länger. Im letzten Jahr war das Werschweiler Pärchen um den 20. April bei uns. Also, kein Grund zur Panik. Was lange währt... (15.3.2015)

Geben Sie unserem Storch einen Namen - Wie soll er heißen? Willi - Wally - Klappi .....?

Nun haben wir's genau: Unser Storch hat die Ringnummer AN 366. Gestern frisch abgelesen an seinem rechten Bein. Fazit: Das ist der Jungstorch vom letzten Jahr mit der gleichen Nummer. Er ist der Mann und braucht dringend einen Namen. Einen "Schnapsidee-Namen" hat er schon bekommen, nämlich Willi. Wenn Sie der Meinung sind, dass er genau so heißen soll, oder dass ein anderer Namen ihm viel besser steht, dann nutzen Sie unser Gästebuch und seien Sie kreativ, denn Sie sollen mitbestimmen, wie er gerufen wird. Unser kleiner Namenswettbewerb  läuft bis  Mitte April, dann können Sie gleich auch einen Namen für seine Herzensdame küren. Auch die hat schon inoffiziell den ihren abbekommen, nämlich Wilhelmine...Die Namenvorschläge machen wir natürlich hier laufend bekannt und Sie können dann abstimmen, welcher Ihnen am besten gefällt, auf gehts! (24.2.2015)

 

Erste Bilder vom Werschweiler Storch auf seinem neuen Horst im Schnee

Etwas ungemütlich wird es dort droben bei dem heutigen Schneetreiben schon sein. Das ist jedenfalls der Eindruck, wenn man unseren Werschweiler Storch mit eingezogenen Schultern auf seinem Horst ausharren sieht. Doch keine Bange, er fühlt sich bestimmt nicht unwohl, denn solange die Schneedecke nicht über zehn Zentimeter dick und die Kälte nicht tagelang in den hohen Minusgraden verweilt, macht das unserem Meister Adebar nichts aus. Er kann die Kälte wesentlich besser wegstecken als zum Beispiel die kleinen Singvögel und zum Fressen findet er in den Gräben, den Teichen und an der Oster genügend. Also, bitte nicht auf die Idee kommen und kräftig zufüttern, das wäre falsche Tierliebe. Freuen wir uns an unserem frühen Heimkehrer und hoffen darauf, dass der Winter bald ein Ende hat und unser Storch bald Gesellschaft bekommt. Das könnte in einer Woche schon der Fall sein.  Derweil erkundet der Ankömmling fleißig sein neues altes Revier, wie rechts im Bild zu sehen, mit einem Ausflug an die vom BNO nagelneu errichteten Amphibientümpel hinter der Saaler Kläranalge (23.2.2015)                                                                                                

 

Hurra, Hurra, der Werschweiler Storch ist wieder da!!!

Haben wir es nicht immer gesagt - unser Storch kommt zurück nach Werschweiler! Nun haben wir es Schwarz auf Weiß. Heute vormittag am 22. Februar 2015, eigentlich ungewöhnlich früh in der Jahreszeit, wurde er über Werschweiler kreisend gesichtet. Dann hat er sich auf seinem neuen Horst niedergelassen und nun richtet er sich ein und wartet auf das Weibchen! Was findet er vor? Ein vorbildlich vorbereitetes Revier und viele begeisterte Ostertäler und Werschweiler, die sich freuen, dass er wieder zurück ist. Danke an alle Aktiven vom BNO und vom Umweltamt St. Wendel sowie von den Stadtwerken für ihren unermüdlichen Einsatz im Werschweiler Storchen-Revier. Das ist ein kleines Verslein wert!

 

Die Schdersch sinn dòò !
 
Hann er schonn die Schdersch gesiehn?
Sie sinn jo werrer dòò!
Hann unser Därfsche nommò fonn,
was sinn mer dòò soo froh.
 
Med roodem Schnawel vòòre naus,
draan sie e weise Jagge
unn hinne guggd es Hemd eraus
med lauder schwaardse Blagge.
 
Was waare se so lang ewegg,
vorrem Herbschd nòò Afriga verschwonn.
Med Sòòrje hoffe mer, med Schregg,
dass jò dòò unne in de Sonn
kä Ungligg unsere Schdersch bassiert
(dsuum Beischbiel in die Pann marschierd)!
 
Em Friehjòhr sinn se med de Sonn
von Afriga dòòheer geflòò,
hann unser Därfsche werrer fonn.
 
Ach Gott, was sinn mer dòò soo froh!
 
(Winfried Linxweiler)

 

Erste Störche sind zeitig zurück!

Heute morgen am 21. Februar in der Wiebelskircher Bliesaue gesichtet: Der erste Storch stelzt durch die Wiesen und ist kräftig auf der Futtersuche. Auch im benachbarten Glantal tummeln sich die Adebare bereits auf den Nestern. Allerdings sind dort etliche Exemplare gar nicht erst in den Süden gezogen, aber immerhin wurden dort in dieser Woche schon 12 Weißröcke gezählt. Ob der Bliesstorch aus Wiebelskirchen noch lange alleine bleiben wird, stellt sich in den nächsten Tagen heraus. Meistens ist das Männchen ca. acht Tage früher da um den vorjährigen Horst zu besetzen, dann folgt das Weibchen nach. Wir dürfen gespannt sein, wann unsere anderen Saarländischen Adebare sowie unsere Bliesener und unsere Ostertalstörche ankommen. Bitte gleich melden, wenn sie gesichtet werden. (21. Feb. 2015)

 

 

Mit Volldampf voraus!

Im Ostertal geht es jetzt in Sachen Aktion Storch Schlag auf Schlag. Am Freitag, dem 6. Februar kam in Werschweiler nochmal der Bagger an und zusammen mit den Aktiven des BNO rückten die Kolonnen dem Oster-Altarm auf die Pelle. Hier wurde das Bachbett an drei Stellen ausgehoben um den Amphibien und Reptilien für die Überwinterung und die Laiche optimale Bedingungen bieten zu können, was dann auch dem Weißstorch zugute kommt, der in unmittelbaren Nachbarschaft seine "Stube" hat. Zusätzlich wurden die Gräben in der Kapellenwies an der Breischbach zwischen Werschweiler und Dörrenbach ausgehoben und instand gesetzt. Am Dienstag dem 10. Februar startete in der Gemarkung Saal an der Käranlage der Baggeraushub für die drei geplanten Reptilientümpel. Auch hier stehen bereits drei Storchennester, die auf geflügelte Mieter warten. Schließlich war am Samstag, dem 14.2. (Valentinstag) in einem "Großeinsatz" des BNO (mit 5 Mann und einer Frau) sowie unter Hilfe des Rotary-Clubs St. Wendel Stadt (Richard Linxweiler) Baumfällen in Werschweiler angesagt. Hier wurden an zwei kritischen Bereichen insgesamt ca. 30 Bäume gefällt und für den Abtransport gelagert, damit der Storch in der kommenden Brutsaison freien Anflug auf die beiden Horste an der Kläranlage sowie am Buswendeplatz hat.  Fazit: Es tut sich ganz schön was in Sachen "Aktion Storch" und es eilt mit den Willkommens-Arbeiten! Denn in gut vier Wochen können wir mit der Rückkehr des sympathischen Schreitvögels ins Ostertal rechnen. Dann beginnt das Brutgeschäft der Adebars und der Frühling ist nicht mehr weit. (oben rechts im Bild: Der Teichaushub an der Kläranlage in Saal schreitet voran 10.2.2015)

 

Die neue Storchenwohnung in Werschweiler ist jetzt bezugsfertig!

Kleiner großer Bahnhof für Meister Adebar im Schnee: Am Montag den 2. Februar, pünktlich zum Lichtmesstag, war auf dem Werschweiler Festplatz (Buswendeplatz) einiges los. Um 9 Uhr vormittags rückten die Stadtwerke St. Wendel mit ihren Gerätschaften an, um den 14 Meter hohen Holzmast mit der nagelneuen Storchenplattform zu versehen und mithilfe des Krans aufzustellen. Das über 2 Meter tiefe Mastloch war schnell ausgehoben und die Plattform aus Holz mit Weidengeflecht (Durchmesser ca. 140 cm) aus Werschweiler Weidenruten (geschnitten im Ried) im Nu aufmontiert. Dann wurde der Mast etwa 10 Meter hinter dem bisherigen Horst (Strommast) aufgestellt und in das Loch platziert. Das Nistmaterial vom alten Horst auf dem Strommast wurde behutsam umgebettet und fertig war der Umzug. Nun kann der Storch kommen und sein neues Zuhause beziehen. Mit von der Partie waren u.a. die Werschweiler Ortsvorsteherin Karin Schönwald, die Aktiven vom BNO (Peter Volz, Hans Kratz, Jürgen Mennig) sowie die Verantwortlichen des städtischen Umweltamtes, Hans-Jürgen Rauber und Fredi Rausch. Herr Theobald von den Stadtwerken St. Wendel koordinierte die Aktion.

Rechts im Bild mit der neuen Storchenplattform: Hans-Jürgen Rauber (Leiter Umweltamt St. Wendel), Peter Volz (BNO), Fredi Rausch (stv. Leiter Umweltamt St. Wendel), Herr Theobald von den Stadtwerken St. Wendel mit 2 Mitarbeitern. (2.2.2015)

 

 

Neuer Storchenmast in Werschweiler am 2.2.2015

Am Montag, den 2. Februar (Lichtmess) ist es endlich soweit. Die St. Wendeler Stadtwerke werden gegen Mittag den neuen Storchenmast aufstellen und das Nistmaterial, das die Störche im letzten Jahr auf dem Hochspannungsmast platziert haben, wird behutsam auf den neuen Storchenhorst umgebettet. Die Aktion ist notwendig, weil die Störche auf dem alten Mast nicht vollkommen vor Stromschlag geschützt sind. Rechtzeitig, bevor sie im März hoffentlich wieder nach Werschweiler zurückkommen, ist so für ein neues Zuhause in direkter Nähe (ca. 10 Meter hinter dem jetzigen Mast) gesorgt. Die eifrigen Helfer des BNO (Bund Naturschutz Ostertal e.V.) haben unterdessen schon in einer rund 50stündigen Einsatzaktion in Werschweiler Gräben gereinigt, Bäume und Sträucher geschnitten und das gesamte Brutrevier der Werschweiler Störche für die Brutsaison optimal vorbereitet.

Übrigens haben sich die ersten Zugstörche am Oberrhein schon wieder in ihren Brutgebieten zurückgemeldet und klappern schon eifrig auf ihren Nestern.

Das Foto auf der ersten Seite zeigt den Einsatz der Stadtwerke St. Wendel beim Aufstellen eines Ausweichhorstes in Bliesen im letzten Jahr (Foto: Stadtwerke St. Wendel) (21.1.2015)


Vogelgrippe in Rostocks Zoo: Schon 12 Weißstörche tot.

Rostock (dpa/mv) - 60 tote Vögel - das ist die bisherige Bilanz der Vogelgrippe im Rostocker Zoo. Der Tiergarten bleibe weiterhin für den Besucherverkehr geschlossen, teilte ein Sprecher des Agrarministeriums am Montag mit. Am Samstag war bei einem Roten Ibis das Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen worden. Daraufhin wurden 10 Ibisse und 8 Reiher getötet. Auch bei den in den Tagen zuvor präventiv getöteten Enten sei das hochansteckende H5N8-Virus jetzt entdeckt worden. Neben 25 Enten mussten 5 Gänse und 9 Störche getötet werden, 3 Störche waren bereits gestorben. Insgesamt sollen rund 500 Zoo-Vögel untersucht werden. (12.1.2015)

 

 

Aktion Storch wünscht viel Gesundheit und Glück im Jahr 2015!

Neujahr ist schon wieder vorbei. Und noch nicht gespendet? Macht nix. Es ist immer Gelegenheit zur guten Tat, auch im neuen Jahr, das uns allen hoffentlich nur Gutes beschert. Ein wenig können Sie beim Glück ja nachhelfen mit einer kleinen Spende für den guten Zweck. Wie wärs also mit einer kleinen Gabe zum Valentinstag? Vielleicht zugunsten unserer Aktion Storch (siehe Rubrik Spenden mit Spendenhitliste)? Denn der Storch gilt seit jeher als Beschützer der Häuser und als Kinder- und vor allem als Glücksbringer. Er wird Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit im Frühling mit seinem fröhlichen Geklapper bestimmt danken. Wir von der Aktion Storch wünschen Ihnen auf jeden Fall alles Gute und viel Gesundheit und Glück im Neuen Jahr 2015, verbunden mit dem Wunsch, dass sie im kommenden Fühling hoffentlich zahlreich zu uns zurückkommen, unsere Glücks-Störche. 6.1.2015

 

Wer hat in Saal in fremden Gefielden gebaggert? (von evy Saarbrücker Zeitung v. 12.12.2014)

Wer war mit dem Bagger im Naturschutzgebiet unterwegs? Das fragt die St. Wendeler Polizei. Nach Angaben der Beamten hat eine bislang unbekannte Person mit einem Bagger im Naturschutzgebiet in Saal unberechtigterweise einen Graben ausgehoben. Und zwar auf einem Grundstück, welches für Renaturierungszwecke vom Bund Naturschutz Ostertal (BNO) für ein Storchenprojekt angekauft wurde (wir berichteten). Das Grundstück, so die Polizei, befindet sich in der Nähe der Teichkläranlage Saal. Der Graben soll bereits am Samstag, 29. November, ausgehoben worden sein. Die Erdmassen landeten auf dem Grundstück des BNO. Auf dem Gelände sollen in Kürze zwei Tümpel angelegt werden, mit dem Ziel, dass sich dort Störche ansiedeln.
Wie die Polizei mitteilte, seien bereits Träger öffentlicher Belange wie der Entsorgungsverband Saar, der Landesbetrieb für Straßenbau, die Interessengemeinschaft Ostertalbahn, das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die Stadtverwaltung St. Wendel auf den Graben angesprochen worden. Nach aktuellem Ermittlungsstand hat keine dieser Stellen einen solchen Graben in Auftrag gegeben. Die Polizei sucht nun Zeugen, die etwas beobachtet haben. 15.12.2014

 

Große Storchen-Infoaktion des BNO mit Ausstellung im Paul-Gerhardt-Haus in Niederkirchen am 11. Dezember 2014

Mehr als fünfzig interessierte Besucher aus nah und fern hat die Aktion des Bund Naturschutz Ostertal (BNO e.V.) ins Paul-Gerhardt Haus nach Niederkirchen gelockt. Hier stellte der Verein seine Pläne und bereits ergriffenen Maßnahmen zur Förderung der Storchenansiedelung im Ostertal vor. Der Neunkircher Zoodirekter Dr. Norbert Fritsch informierte die Gäste umfangreich über den Storch sowie über seine Rolle als Storchenberinger im Saarland. Er konnte eine erfreuliche Bestandsentwicklung der Saarländischen Adebars und eine Ausweitung der Storchenhabitate ins mittlere Ostertal feststellen. BNO-Präsidiumsmitglied Jürgen Mennig erläuterte die einzelnen Maßnahmen in den Gemarkungen bei Saal und bei Werschweiler und konnte sich auch über die guten Spendenaufkommen für die Aktion freuen. Bei dieser Gelegenheit überreichte Bernd Müller, Vertreter des Rotary Clubs St. Wendel Stadt einen Scheck über 1.000,00 Euro für das Ostertalprojekt und versprach eine langfristige Unterstützung der Aktivitäten des BNO im Ostertal durch den Rotary Club St. Wendel Stadt . 13.12.2014

 

Erste Pflegearbeiten für den Storch in Werschweiler angelaufen

 Anfang November 2014 ist die Spezial-Pistenraupe in Werschweiler angerückt und hat sich an die Arbeit gemacht. Mit seinem integrierten Mäh- und Mulchwerk hat das bodenschonende Raupenfahrzeug in der Gemarkung "Ried" zwischen Werschweiler und St. Wendel eine feuchte Mädesüß-Fläche gerodet, damit im nächsten Frühjahr die Sumpfdotterblumen wieder gelb leuchten können und der Storch seinen Nachwuchs mit Fröschen und Würmern versorgen kann. Desgleichen wurde in der Gemarkung "Weißwies" zwischen Werschweiler und Dörrenbach eine ähnliche Fläche für den Storch vorbereitet. 20.11.2014

 

Vorinspektion des BNO am Osteraltarm in Werschweiler

Ende Oktober 2014 fand mit den Mitgliedern des BNO am Osteraltarm eine Begehung statt, wo die Bäume und Äste markiert wurden, die in den darauffolgenden Tagen in einer Gemeinschaftsaktion des BNO beseitigt oder zurückgeschnitten wurden. Gleichzeitig wurde festgelegt, wo das Bachbett des Altarmes nachgepflegt werden soll. Demnächst wird der Bagger anrücken und dafür sorgen, dass am Oster-Altarm genügend Stillgewässer und Fließgewässer vorhanden sind um dem Storch bei seiner Ankunft im nächsten Frühjahr optimale Bedingungen für  die Nahrungssuche auf Amphibien und Reptilien  zu bieten. (im Bild v. rechts nach links: BNO-Mitglieder Peter Volz, Jürgen Mennig, Hans Kratz, Gebhard Gelz, Forstamtspraktikant) 31.10.2014 

 

Info-Ausstellung beim Obst- und Gartenbauverein Werschweiler am 18./19. Oktober 2014

Zusammen mit dem BNO (Bund Naturschutz Ostertal e.V.) und dem Rotary Club St. Wendel-Stadt veranstaltete der Obst- und Gartenbauverein Werschweiler am 18. und 19. Oktober 2014 im Werschweiler Gemeindehaus eine Ausstellung. Themen waren der Wald als lebendiges Ökosystem und die Aktion Storch! Mit Schautafeln und zahlreichen Tierpräparaten wurden die Werschweiler Bürger über die geplanten Pflegeaktionen für den Weißstorch sowie die Amphibien und Reptilien in den Bereichen Werschweiler und Saal umfangreich informiert. Viele Besucher konnten sich vor Ort umfassend über die zahlreichen Vorhaben zum Wohle des Weißstorches ein Bild machen und für die Aktion Geld spenden. 20.10.2014

Die Mit-Initiatoren der Aktion Storch! im Bild (rechts) Peter Volz vom BNO und Richard Linxweiler vom Rotary Club St. Wendel Stadt. (Foto: Norbert Linxweiler)

 

 

 



 

Unsere Projekt-Paten

  • Dachdeckerei Zimmer St. Wendel - Dach- und Fassadentechnik
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